Blattgold

Zurück
Schulterblatt 83, 20357 Hamburg, Deutschland
Bar Café Restaurant
9.2 (379 Bewertungen)

Das Blattgold in Hamburgs Sternschanze bietet eine rein vegetarische Küche, die auf regionalen und saisonalen Zutaten basiert. Gäste schätzen die kreativen Gerichte wie Auberginen-Schnitzel oder Blumenkohlcremesuppe, die fleischfrei überzeugen und oft vegan anpassbar sind. Der Fokus liegt auf handwerklicher Zubereitung, wobei alles in der eigenen Küche entsteht.

Vielfältiges Speisenangebot

Die Karte wechselt wöchentlich und umfasst Klassiker in pflanzlicher Variante, etwa Kürbis-Risotto mit Gorgonzola oder gegrillten Romanasalat. Frühstücksoptionen wie loaded Croissants und Eggs Benedict ziehen Brunch-Liebhaber an, während abends à la carte Menüs mit Vorspeisen wie Labneh oder Fenchelsalat serviert werden. Viele Portionen sind üppig und geschmacklich intensiv, was Vegetarier und Veganer gleichermaßen anspricht.

Trotzdem gibt es Kritik an der veganen Auswahl, die in manchen Bereichen begrenzt wirkt, insbesondere bei Vorspeisen. Einige Käsesorten enthalten tierisches Lab, was für Strengveganer problematisch ist und mit Markierungen auf der Karte gekennzeichnet wird. Die Wochenkarte ist klein, aber fein, mit rund 80 Prozent veganen oder anpassbaren Optionen.

Service und Atmosphäre

Das Personal gilt als aufmerksam, freundlich und effizient, mit schnellem Service, der Gerichte zeitgerecht auf den Tisch bringt. Viele berichten von herzlicher Betreuung, etwa durch Co-Inhaberinnen wie Zora Klipp oder Ronja, die für ein familiäres Gefühl sorgen. Die Einrichtung mit hohen Decken, alten Fliesen und Pflanzen schafft eine gemütliche, stilvolle Umgebung, die zum Verweilen einlädt.

Allerdings kann der Service in Stoßzeiten zu hastig wirken, sodass ein Küchengruß fehlt. Der Raum ist stellenweise eng bestuhlt, was bei vollem Haus unangenehm sein kann. Reservierungen werden empfohlen, da der Andrang hoch ist.

Brunch und besondere Anlässe

Der Boozy Brunch am Wochenende ist ein Highlight mit alkoholischen Getränken und reichhaltigen Speisen wie gefüllten Croissants. Gäste loben die Qualität und das passende Ambiente für einen entspannten Start in den Tag. Hausgemachte Limonaden und eine kleine, aber passende Weinkarte ergänzen das Erlebnis.

Bei Events wie kulinarischen Schnitzeljagden fielen Portionen manchmal klein aus, etwa fettiges Ciabatta statt Substanziellerem. Die Bar eignet sich gut für Drinks und Snacks am Abend, mit Bier, Wein und pflanzlichen Cocktails.

Preise und Portionsgrößen

Ein Drei-Gänge-Menü liegt preislich im gehobenen Segment, gerechtfertigt durch Frische und Sorgfalt, doch manche finden es für die Umgebung zu hoch. Portionen variieren: Manche sind sättigend, andere wie gebackener Tofu wirken übersichtlich, was zu Nachfragen nach Sättigung führt. Mittagsmenüs mit drei Gerichten inklusive Getränk bieten faire Wertigkeit.

Verglichen mit der Nachbarschaft fühlen sich Preise ambitioniert an, belohnen aber mit Qualität. Snacks und Kuchen könnten vegan vielfältiger sein.

Getränke und Bar

Die Auswahl umfasst regionale Weine zum Probieren vor dem Kauf, Bier und selbstgemachte Limonaden. Die Bar lädt zum Abschluss des Abends ein mit pflanzlichen Snacks. Alkoholfreie Optionen passen zum Konzept.

Kritik gibt es an fehlendem Salz- und Pfeffer auf dem Tisch, was den Genuss einschränkt. Die Karte ist bewusst klein, was Fokus schafft, aber keine Experimentierfreude lässt.

Nachhaltigkeit und Regionalität

Blattgold setzt auf lokale Lieferanten und saisonale Produkte, um Nachhaltigkeit zu fördern. Alles wird selbst gemacht, von Brot bis Knödeln. Dies unterstreicht den empathischen Ansatz im Team und gegenüber Gästen.

Trotz dieses Engagements gibt es Diskussionen um tierische Zusätze in vegetarischen Gerichten. Die Anpassung auf Vegan ist meist möglich, doch nicht immer nahtlos.

Gästeerfahrungen

Viele Besucher kommen wieder wegen leckerer Gerichte wie Gnocchi oder Auberginen-Burger, die Fleisch nicht vermissen lassen. Das Sommer- oder Herbstmenü überzeugt saisonal. Familien und Paare fühlen sich wohl .

  • Positive Aspekte: Frische Zutaten, kreative Rezepte, freundlicher Service.
  • Herausforderungen: Begrenzte vegane Vielfalt, enger Raum, variable Portionen.

Insgesamt balanciert Blattgold hohe kulinarische Standards mit Raum für Verbesserungen, ideal für Fans pflanzlicher Küche.

Zukunftsperspektiven

Als Neueröffnung aus der Blattgold-Bar hat sich das Restaurant etabliert, mit Potenzial für mehr vegane Sweets und größere Portionen. Die Lage auf dem Schulterblatt nutzt den Schanzen-Charme optimal. Stammgäste erwarten Weiterentwicklungen in der Karte.

Das Konzept trifft den Zeitgeist: Vegetarisch, regional, saisonal – ein Ort, der Genuss ohne Kompromisse bietet, aber Authentizität bewahrt.

Weitere Geschäfte, die Sie interessieren könnten

Alle anzeigen