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147 – im alten Kreuzeck

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Maximilianstraße 41a, 48147 Münster, Deutschland
Bar Brunch-Restaurant Restaurant
8.8 (178 Bewertungen)

„147 – im alten Kreuzeck“ verbindet den Charakter einer traditionellen Eckkneipe mit dem Anspruch einer modernen Restaurant-Küche und einer lebendigen Bar in einem Konzept. Gäste erleben hier einen Ort, an dem frisch gekochtes Essen, kreative Drinks und eine lockere Atmosphäre im Mittelpunkt stehen, ohne dass der Ursprung als Kiez-Wirtshaus verloren geht.

Der Betrieb hat die Nachfolge des früheren „Kreuzeck“ an der Maximilianstraße 41a angetreten und die Räumlichkeiten sowie die Grundidee weiterentwickelt. Statt eines reinen Stammlokals findet man heute ein zeitgemäßes Restaurant mit überschaubarer, aber durchdacht zusammengestellter Speisekarte, das sich bewusst von üblichen Standardgerichten absetzt und dennoch zugänglich bleibt. Die Mischung aus Stammkundschaft aus der Nachbarschaft und neugierigen neuen Gästen sorgt für ein lebendiges, aber nicht abgehobenes Publikum.

Die Küche setzt laut eigener Darstellung auf hausgemachte Gerichte mit regionalen Zutaten und kombiniert klassische Handwerkskunst mit modernen kulinarischen Trends. Auf der Karte finden sich unter anderem Variationen von Burgern, Pasta- und Risotto-Gerichten, Bowls und vegetarischen Optionen; Gäste heben in ihren Schilderungen zum Beispiel einen sehr gelungenen Burger und ein besonders aromatisches Risotto hervor. Auch wenn die Speisekarte nicht riesig ist, wird sie als ausreichend abwechslungsreich beschrieben, sodass Fleischliebhaber, Vegetarier und Fans von herzhaften Kleinigkeiten gleichermaßen fündig werden.

Ein deutlicher Pluspunkt des „147“ ist die konsequente Ausrichtung auf frische Zubereitung. In Bewertungen wird berichtet, dass die Gerichte geschmacklich klar über dem Durchschnitt klassischer Kneipen-Küche liegen und eher an ein modernes Restaurant erinnern. Die Kombination aus solider Kochtechnik, Komposition der Teller und dem Einsatz regionaler Produkte erzeugt ein Niveau, das auch Gäste mit höheren Ansprüchen ans Essen anspricht. Das bringt jedoch auch mit sich, dass das Angebot saisonal und fokussiert ist – wer eine sehr umfangreiche Karte erwartet, könnte das als Einschränkung empfinden.

Beim Thema Drinks positioniert sich das „147 – im alten Kreuzeck“ deutlich als Bar und Treffpunkt für den Abend. Neben einer Auswahl an Biersorten wird eine sorgfältig kuratierte Weinauswahl hervorgehoben, die über das übliche Standardprogramm hinausgeht. Ergänzt wird dies durch klassische und teils kreativ interpretierte Drinks, sodass sich die Location für ein entspanntes Feierabendbier ebenso eignet wie für einen längeren Abend mit Freunden. Durch den Doppelcharakter als Restaurant und Bar ist es möglich, zuerst zu essen und anschließend nahtlos sitzenzubleiben, um den Abend bei weiteren Getränken ausklingen zu lassen.

Das Ambiente im „147“ wird überwiegend positiv beschrieben: Der Gastraum ist modern und zugleich gemütlich eingerichtet, mit Liebe zum Detail, ohne überladen zu wirken. Gäste betonen eine stimmige, warme Atmosphäre, bei der man sich auf Anhieb wohlfühlt, gleichzeitig gibt es vereinzelt Hinweise, dass der Raum noch ein wenig „steril“ wirken könne. Solche Rückmeldungen zeigen, dass die Gestaltung bewusst klar und zurückhaltend gehalten ist – für manche Gäste ideal, andere wünschen sich etwas mehr persönliche oder verspielte Note. Insgesamt entsteht der Eindruck eines zeitgemäßen Nachbarschaftslokals mit einem Mix aus Lounge-Charakter und Kneipen-Herkunft.

Die Aufteilung von Tischen und Sitzbereichen unterstützt den flexiblen Einsatz des Hauses als Restaurant und Bar. Man kann hier in kleiner Runde essen, in größeren Gruppen zusammensitzen oder einfach nur auf einen Drink vorbeikommen. In Gästestimmen wird der Gastraum als schön eingerichtet und „zum Wohlfühlen“ beschrieben. Gerade am Abend sorgt der Mix aus Licht, Musik und Hintergrundgeräuschen für eine lebendige Stimmung, ohne zu laut zu werden. Wer ein ruhiges Candle-Light-Dinner sucht, sollte allerdings eher früher am Abend kommen oder mit etwas mehr Trubel rechnen.

Ein zentraler Aspekt vieler Bewertungen ist der Service. Mehrere Gäste loben ausdrücklich die sehr freundliche, aufmerksame und herzlich auftretende Bedienung, die als „1A“ bezeichnet wird und zu einer angenehmen Atmosphäre beiträgt. Positiv hervorgehoben wird, dass das Team auch nach offizieller Küchen-Schließzeit noch flexibel reagiert und Gästen ermöglicht hat, doch noch etwas zu essen – das wird als Zeichen echter Gastorientierung empfunden. Solche Erlebnisse stärken den Eindruck, dass hier mit Engagement gearbeitet wird und der persönliche Kontakt wichtig ist.

Trotz der vielen positiven Stimmen gibt es auch Kritik, die für mögliche Gäste relevant ist. Ein wiederkehrendes Thema sind Wartezeiten auf Service und Getränke: Ein Teil der Gäste berichtet, dass es teilweise deutlich zu lange gedauert habe, bis die erste Getränkebestellung aufgenommen wurde oder die Gläser nachgefüllt wurden. Gerade in Stoßzeiten scheint die Serviceorganisation gelegentlich an ihre Grenzen zu kommen, was dazu führen kann, dass man etwas Geduld mitbringen muss. Wer Wert auf sehr schnelle Bedienung legt, sollte dies im Hinterkopf behalten.

Ein besonders deutliches negatives Erlebnis betrifft die Zuverlässigkeit bei Reservierungen. Eine größere Gruppe berichtet, dass eine frühzeitig getätigte Reservierung für ein Weihnachtsessen kurzfristig zugunsten einer geschlossenen Gesellschaft storniert wurde. In dieser Schilderung wird der Eindruck vermittelt, dass hier wirtschaftliche Interessen über Verlässlichkeit gestellt wurden, was von den Betroffenen als sehr respektlos empfunden wurde. Solche Vorkommnisse sind zwar Einzelfälle, aber für Firmenfeiern oder größere Anlässe ein wichtiger Hinweis: Es kann sinnvoll sein, Vereinbarungen schriftlich bestätigen zu lassen und bei wichtigen Terminen nachzufassen.

Bei der Speisenauswahl werden einzelne Gerichte besonders positiv hervorgehoben. So wird ein Burger als äußerst schmackhaft beschrieben, der sowohl durch Fleischqualität als auch durch Beilagen überzeugt. Ein Risotto wird als eines der besten erlebt, das der Gast bisher gegessen hat – was darauf schließen lässt, dass die Küche auch bei eher anspruchsvolleren Gerichten Wert auf Konsistenz und Geschmack legt. Gleichzeitig gibt es differenzierte Kritik: Ein Salat wird als zu reduziert und zu stark auf „Grünzeug“ fokussiert beschrieben, und ein Quarkdip zu Pommes wurde als wenig passend empfunden, hier hätten klassischere Saucen wie Mayonnaise oder Ketchup besser gepasst. Solche Details zeigen, dass die Ausrichtung eher kreativ und individuell ist, nicht jeder Einsatz trifft jeden Geschmack.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis wird im Allgemeinen als angemessen wahrgenommen, insbesondere wenn man Qualität und Frische der Speisen berücksichtigt. In früheren Berichten über den Standort als „Kreuzeck“ war von moderaten Preisen die Rede, und der Eindruck hat sich mit dem Konzept „147“ in Richtung „gehobene, aber faire Nachbarschaftsküche“ verschoben. Man zahlt etwas mehr als in einer einfachen Kneipe, erhält dafür jedoch eine Küche, die sich eher an einem kleinen modernen Restaurant orientiert und zusätzlich den Barfaktor bietet. Gäste, die Wert auf hochwertige Zutaten und solide Zubereitung legen, werden das Preisniveau eher als stimmig empfinden.

Ein weiterer Pluspunkt ist das Getränkeangebot rund um Bier und Wein. Das Haus wird als Treffpunkt beschrieben, an dem man sowohl nach dem Essen als auch ohne große Mahlzeit einen entspannten Abend verbringen kann. Die erwähnte, umfangreichere Auswahl an Weinen ist für ein Lokal mit Kneipenwurzeln bemerkenswert und dürfte besonders diejenigen ansprechen, die ihr Essen gerne mit einem passenden Glas begleiten oder den Abend mit einem guten Wein ausklingen lassen möchten. So eignet sich das „147“ auch für gesellige Runden, bei denen der Fokus eher auf Gesprächen und Drinks als auf einem mehrgängigen Menü liegt.

Die Rolle des Lokals im Viertel ist ein weiterer Faktor, der in Rückmeldungen erkennbar wird. Schon als „Kreuzeck“ war der Standort als typische Eckkneipe mit Tradition, Herz und Seele bekannt, an der sich ein gemischtes Publikum traf – von Studierenden bis zu langjährigen Bewohnern. Mit der Neuausrichtung als „147 – im alten Kreuzeck“ blieb dieser Nachbarschaftscharakter grundsätzlich erhalten, wurde aber durch die stärkere Betonung von Küche und Drinks ergänzt. Für Gäste, die sich eine Mischung aus Kiezgefühl und zeitgemäßer Restaurant-Atmosphäre wünschen, ist das eine interessante Kombination.

Positiv fällt zudem auf, dass es vegane und vegetarische Optionen gibt, sodass auch Gäste mit unterschiedlichen Ernährungsgewohnheiten gemeinsam essen können. Die Küche arbeitet mit einem gewissen Anspruch an Kreativität, was insbesondere in Sonderaktionen und saisonalen Gerichten sichtbar wird, die über Standardburger und einfache Snacks hinausgehen. Gleichzeitig ist die Karte nicht so experimentell, dass man sich als „normaler“ Gast überfordert fühlen würde – Klassiker wie Burger oder Pasta schaffen Vertrautheit.

Für potenzielle Besucher ergibt sich damit ein differenziertes Bild: Wer ein modernes Restaurant mit vollwertiger Küche sucht, das gleichzeitig den Charme einer Nachbarschafts-Bar hat, findet im „147 – im alten Kreuzeck“ eine interessante Adresse. Die Stärken liegen klar bei der Qualität vieler Gerichte, der Drinks, dem herzlichen Service und der angenehmen Stimmung im Gastraum. Auf der anderen Seite sollten Gäste einkalkulieren, dass es zu Stoßzeiten zu Wartezeiten kommen kann und dass einzelne Entscheidungen des Betriebs – wie die Umplanung einer größeren Reservierung – kritisch bewertet wurden. So entsteht ein realistisches Gesamtbild: ein engagiert geführtes Lokal mit deutlich mehr Anspruch als eine einfache Eckkneipe, aber auch mit Entwicklungspotenzial in Organisation und Konstanz des Service.

Wer gerne in entspannter Atmosphäre essen geht, Wert auf eine Kombination aus guter Küche und lebendiger Bar-Kultur legt und eine gewisse Flexibilität bei Wartezeiten mitbringt, dürfte hier viele angenehme Abende verbringen. Für wichtige Anlässe mit größeren Gruppen empfiehlt es sich hingegen, im Vorfeld klar zu kommunizieren, welche Erwartungen an Reservierung und Ablauf bestehen, um Enttäuschungen zu vermeiden. Insgesamt zeigt sich das „147 – im alten Kreuzeck“ als Adresse, die sich im Viertel bereits etabliert hat und vor allem für einen unkomplizierten, aber qualitativ hochwertigen Abend mit Freunden oder Kolleginnen interessant ist.

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