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Ankerbar GmbH

Ankerbar GmbH

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Meschendorfer Weg 3B, 18230 Rerik, Deutschland
Bar Restaurant
9 (350 Bewertungen)

Die Ankerbar GmbH in Rerik präsentiert sich als Mischung aus entspannter Strandbar, moderner Selbstbedienungsstation und gemütlichem Treffpunkt für Familien, Campinggäste und Tagesbesucher. Schon auf den ersten Blick wird klar, dass hier nicht nur Durst gestillt, sondern ein komplettes Ausgeh-Erlebnis geboten werden soll – mit Fokus auf saftige Burger, unkomplizierte Snacks, Cocktails und den direkten Blick auf die Ostsee.

Der Standort mitten im Ostseecamp Seeblick macht die Ankerbar zu einem zentralen Anlaufpunkt auf dem Campingplatz, bleibt aber ausdrücklich auch für externe Gäste geöffnet. Man muss also keinen Stellplatz buchen, um hier ein kühles Bier, einen Longdrink oder einen der kreativen Burger zu genießen. Das Konzept richtet sich an alle, die in lockerer Atmosphäre essen und trinken möchten, ohne den Anspruch einer klassischen gehobenen Gastronomie. Wer eine unkomplizierte Strandbar mit Self-Service, Musik und Sonnenuntergang sucht, findet hier genau diese Art von Angebot.

Ein klarer Schwerpunkt liegt auf dem Thema Burger. Die Ankerbar bewirbt sich selbst als Adresse für Burger- und Grillfans und viele Gäste berichten von einer großen Auswahl an Varianten – von klassischen Cheeseburgern über kreative Kombinationen bis hin zu hausgemachten Spezialitäten wie der vielzitierten „Käseperle“, die direkt in Meschendorf entwickelt wurde. Mehrere Bewertungen heben die Burger als sehr lecker, saftig und gut belegt hervor, häufig mit dem Hinweis, dass die Zubereitung frisch wirkt und die Portionen satt machen. Wer gezielt nach einem Burger Restaurant mit Ostseeblick sucht, stößt daher schnell auf die Ankerbar.

Neben den Burgern spielen typische Imbissgerichte eine Rolle. Gäste loben insbesondere Currywurst mit Pommes und andere Fast-Food-Klassiker, die allerdings nicht von allen einheitlich bewertet werden. Während manche Besucher von „richtig leckeren“ Speisen sprechen und die Zubereitung als hochwertig empfinden, kritisieren andere, dass es sich im Kern um TK-Ware handele, die preislich im oberen Bereich angesiedelt ist. Dadurch entsteht ein gemischtes Bild: kulinarisch überzeugende Burger, solide schnelle Küche, aber kein Feinschmecker-Anspruch. Für viele potenzielle Gäste ist wichtig zu wissen, dass es sich vom Charakter her eher um einen modernen Imbiss mit Bar-Elementen als um ein klassisches Restaurant mit Bedienservice am Tisch handelt.

Sehr positiv hervorgehoben wird immer wieder das Ambiente. Die Ankerbar bietet freie Sicht auf die Ostsee, was besonders bei gutem Wetter und zum Sonnenuntergang einen starken Wohlfühlfaktor schafft. Gäste berichten von einem stimmigen Beleuchtungskonzept, gemütlichen Sitzgelegenheiten und einem insgesamt entspannten Flair, das Urlaubsstimmung aufkommen lässt. Auch Strandkörbe spielen eine Rolle, von denen aus man den Blick aufs Wasser genießen kann. Manche Bewertungen sagen ausdrücklich, dass man hier gerne länger verweilt, weil Atmosphäre, Musik und Aussicht eine runde Kombination ergeben, wie man sie von einer Beach Bar erwarten würde.

Einen weiteren Pluspunkt sammelt die Ankerbar mit ihrem Getränkeangebot. Neben Klassikern wie Bier, Wein und Softdrinks stehen Cocktails im Mittelpunkt. Gäste erwähnen wiederholt gute Cocktails und eine Happy Hour, die vor allem am Abend viele Besucher anzieht. Auffällig ist zudem, dass das Konzept um eigens gebrandete Spirituosen erweitert wurde: Unter der Marke Ankerbar gibt es eigenen Rum, Gin, Wodka und Butterscotch, die vor Ort angeboten werden. Für Cocktailliebhaber, die Wert auf eine besondere Auswahl legen, ist das ein Argument – allerdings bleibt es Geschmackssache, ob der Schwerpunkt eher auf fruchtig-leichten Drinks oder kräftigeren Spirituosen liegen soll.

Das Servicekonzept basiert im Kern auf Selbstbedienung. Bestellt und bezahlt wird an der Theke, das Essen wird später ausgerufen oder über eine Anzeige ausgegeben. Einige Gäste empfinden dieses System als zeitgemäß und unkompliziert, gerade auf einem Campingplatz, wo man eher in Shorts und Flip-Flops als im schicken Outfit unterwegs ist. Andere bemängeln, dass man teilweise lange anstehen muss – sowohl beim Bestellen als auch beim Abgeben von Gläsern – und dass die Signale zur Abholung der Speisen von weiter entfernten Plätzen oder Strandkörben schwer zu hören oder zu sehen sind. Gerade zu Stoßzeiten und bei Veranstaltungen führt das zu Wartezeiten, die in mehreren Bewertungen kritisch erwähnt werden.

Das Personal wird überwiegend als freundlich und bemüht beschrieben. Namen einzelner Teammitglieder fallen in Bewertungen positiv auf, mit Hinweisen darauf, dass man sich gut aufgehoben fühlt, Fragen beantwortet werden und auch bei großem Andrang versucht wird, allen Gästen gerecht zu werden. Gleichzeitig wird deutlich, dass die Mannschaft an Grenzen stößt, wenn der Laden voll ist: Zu wenig Personal in Spitzenzeiten, lange Schlangen und organisatorische Engpässe trüben dann den Eindruck. Wer die Ankerbar besucht, sollte insbesondere in der Hauptsaison etwas Geduld einplanen und nicht mit dem Anspruch kommen, dass alles im Tempo eines klassischen bedienten Restaurants abläuft.

Ein häufig diskutierter Punkt sind die Preise. Manche Besucher halten das Preis-Leistungs-Verhältnis für angemessen, vor allem mit Blick auf Lage, Aussicht und die Qualität der Burger. Andere kritisieren deutlich, dass Speisen und Getränke im Vergleich zu ähnlichen Angeboten als zu teuer empfunden werden. Genannt werden etwa hohe Preise für Currywurst mit Pommes oder Flaschenbier, die besonders bei Selbstbedienung als grenzwertig wahrgenommen werden. Hier spielt sicher auch die Erwartungshaltung eine Rolle: Wer eine einfache Camping-Imbissbude erwartet, reagiert empfindlicher auf Gastropreise, während andere den Aufschlag für Lage und Ambiente akzeptieren.

Auch der Charakter als Teil eines Campingplatzes prägt die Wahrnehmung. Für viele Urlauber auf dem Ostseecamp Seeblick ist die Ankerbar ein fester Bestandteil des Aufenthalts: Man geht nach einem Strandtag auf ein Bier, holt sich einen Burger zum Abendessen oder setzt sich spontan zu Freunden an den Tisch. Zahlreiche Bewertungen des Campingplatzes erwähnen die Bar ausdrücklich als Pluspunkt und beschreiben sie als gut angelegt, attraktiv gestaltet und mit vielfältigen Veranstaltungen verknüpft. Gleichzeitig wird vereinzelt angemerkt, dass die Organisation in Spitzenzeiten besser sein könnte und dass der Andrang an schönen Tagen oder bei Events sehr hoch ausfallen kann.

Nicht zu unterschätzen ist der Eventcharakter. Neben dem regulären Betrieb organisiert die Ankerbar Feiern und besondere Abende, etwa größere Gruppenveranstaltungen oder Firmenfeiern. Berichte über solche Events erwähnen eine ansprechende Raumgestaltung, ein reichhaltiges Buffet mit Suppe, Fleischgerichten, Fisch, Salaten und Desserts sowie die Bereitschaft des Teams, auch über geplante Endzeiten hinaus engagiert weiterzumachen. Für Gruppen, die eine ungezwungene Location mit Bar-Atmosphäre, Musik und Buffet suchen, kann die Ankerbar daher eine interessante Option sein – vorausgesetzt, man bringt Offenheit für den rustikal-lockeren Stil einer Strandgastronomie mit.

Die Zielgruppe ist breit: Familien mit Kindern, Paare im Urlaub, Gruppen von Freunden, Camper mit Hund und externe Gäste, die gezielt wegen der Burger oder der Aussicht kommen. Der innenliegende Bereich ergänzt die Terrasse sinnvoll, sodass auch bei wechselhaftem Wetter Sitzplätze vorhanden sind. Für Hundebesitzer sind Berichte interessant, dass ein Platz im Innenraum mit Hund problemlos möglich war. Wer einen ruhigen Abend zu zweit in einem klassisch-romantischen Restaurant sucht, könnte allerdings vom trubeligen, teilweise lauten Charakter überrascht werden – besonders dann, wenn gleichzeitig ein Event läuft oder viele Campinggäste denselben Zeitrahmen für das Abendessen wählen.

Die Küche bietet neben Fleischgerichten auch vegetarische Optionen, was für gemischte Gruppen relevant ist. Vegetarische Burger und fleischfreie Beilagen werden von Gästen positiv erwähnt, ohne dass die Ankerbar sich explizit als Spezialist für vegane oder vegetarische Ernährung positioniert. Fisch taucht vor allem im Rahmen von Buffets und Sonderveranstaltungen auf und unterstreicht den maritimen Bezug des Hauses. Insgesamt ergibt sich ein Bild, das sich am besten als moderne, strandnahe Imbiss- und Bar-Kombination mit deutlichem Fokus auf Burger, Fast Food und Cocktails beschreiben lässt.

Wer einen Besuch plant, sollte die eigene Erwartung klar definieren. Für ein entspanntes Abendessen in Shorts mit Blick auf die Ostsee, einem frisch belegten Burger in der Hand und einem Cocktail oder Bier dazu passt die Ankerbar sehr gut ins Bild. Wer hingegen Wert auf ruhigen Service am Tisch, feine Küche und moderates Preisniveau legt, findet die Rahmenbedingungen womöglich weniger passend. Die Vielzahl an überwiegend positiven Bewertungen zu Geschmack, Ambiente und Freundlichkeit des Teams steht einigen deutlichen Hinweisen auf hohe Preise, Wartezeiten und das Self-Service-System gegenüber. So entsteht ein Gesamtbild, das potenziellen Gästen hilft zu entscheiden, ob die Ankerbar zu den eigenen Vorstellungen eines gelungenen Abends passt.

Als Teil der Ankerbar-Gruppe, zu der auch der Standort in Kühlungsborn gehört, wird in Rerik sichtbar, wie sehr das Konzept auf Wiedererkennungswert und eine klare Linie setzt: markanter Name, maritime Gestaltung, Burger-Schwerpunkt, eigene Spirituosen und starke Anbindung an die Ostsee. Für viele Stammgäste des Campingplatzes ist die Ankerbar längst ein fester Bestandteil des Urlaubs, während neue Besucher vor allem von der Aussicht, den Burgern und den Cocktails angezogen werden. Dass es bei Preisen und Organisation unterschiedliche Wahrnehmungen gibt, gehört zu einem lebendigen Gastronomiebetrieb dazu – entscheidend ist, ob man sich im beschriebenen Mix aus Bar, Imbiss und Strandlocation wiederfindet.

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