Bastet
ZurückDas Bastet präsentiert sich als orientalisch geprägtes Restaurant mit Café-Charakter, das sich konsequent auf Aromen aus Palästina, dem Libanon, Ägypten und Marokko spezialisiert und damit eine Alternative zur üblichen mitteleuropäischen Küche bietet. Gäste berichten immer wieder, dass hier nicht nur gegessen, sondern intensiv geschmeckt wird – Gewürze, Kräuter und Saucen stehen klar im Mittelpunkt und unterscheiden das Bastet von vielen anderen Restaurants der Umgebung. Zugleich zeigt sich: Wer hier einkehrt, sollte Lust auf kräftige Aromen, ungewöhnliche Kombinationen und eine Küche haben, die stärker gewürzt ist als in klassischen deutschen Lokalen.
Die Speisekarte ist umfangreich und vereint viele typische Speisen der levantinischen und nordafrikanischen Küche, was für neugierige Gäste ein großes Plus darstellt. Klassiker wie Hummus, Baba Ganoush, verschiedene Mezza-Variationen, Tabouleh, orientalische Salate und Couscous-Gerichte bilden die Basis, ergänzt um Spezialitäten wie Shakshuka mit Lamm, Daoud Basha (Hackfleischbällchen in Tomatensauce), Kibbe, Couscous mit Huhn oder vegetarische Platten. Wer in Suchmaschinen nach „orientalisches Restaurant“, „libanesisches Restaurant“ oder „Couscous Restaurant“ recherchiert, findet hier viele der typischen Gerichte, die man mit dieser Küche verbindet, inklusive Dessertklassikern wie Baklava und einem betonten Angebot an Kaffee- und Teespezialitäten.
Stark hervorgehoben werden die Vorspeisen und Mezza, die von vielen Gästen als eigentliche Stärke des Hauses beschrieben werden. Auberginencremes, verschiedene Hummus-Varianten, Datteln im Speckmantel oder in Käse-Sauce, Haloumi-Salat, pikante Hühnerleber und weitere kleine Schälchen ermöglichen es, sich ein individuelles Ensemble zusammenzustellen und unterschiedlichste Geschmacksrichtungen an einem Abend zu probieren. Gerade für Gruppen oder Pärchen, die gerne teilen, ist das Konzept attraktiv, weil mehrere Kaltspeisen und warme Vorspeisen kombiniert werden können und so ein abwechslungsreiches Essen entsteht.
Auch die Hauptgerichte werden vielfach positiv erwähnt: Schmorgerichte mit Lamm, marokkanische Pute in Currysauce mit getrockneten Aprikosen, Fischgerichte wie Samaka Hara, Couscous-Platten für mehrere Personen sowie vegetarische Alternativen sorgen dafür, dass sowohl Fleischliebhaber als auch Vegetarier ein passendes Angebot finden. Die Portionsgrößen werden überwiegend als ausreichend bis großzügig beschrieben, einige Bewertungen loben insbesondere das gute Sättigungsgefühl, ohne dass die Teller überladen wirken. Gleichzeitig gibt es einzelne Stimmen, die die Portionsgröße im Verhältnis zum Preis als eher knapp empfinden – hier scheinen die Erwartungen je nach Gast und gewähltem Gericht unterschiedlich auszufallen.
Beim Thema Geschmack ist die Tendenz klar: Viele Gäste sprechen von „unglaublich leckeren“ Speisen, „Geschmacksexplosionen“ und einer Küche, die sich deutlich vom Standard abhebt. Besonders hervorgehoben werden die Harmonie der Gewürze, die aromatische Tiefe der Saucen und die Frische der Zutaten, etwa bei Linsengerichten, Fleisch- und Fischspeisen oder vegetarischen Kreationen. Wiederkehrende Stichworte in Bewertungen sind „authentisch“, „aromatisch“, „kreativ“ – Begriffe, die für viele Suchende nach „bestes orientalisches Restaurant“ oder „authentische arabische Küche“ interessant sind.
Gleichzeitig existieren einige kritische Stimmen, die aufzeigen, dass das Bastet nicht jeden Geschmack trifft. So wird vereinzelt bemängelt, dass etwa eine Linsensuppe zu stark nach Zitrone geschmeckt habe oder dass einzelne Salate zu mild und „geschmackneutral“ wirkten. Diese Kritik deutet darauf hin, dass die Balance zwischen säuerlichen, würzigen und milden Komponenten nicht immer als stimmig wahrgenommen wird, auch wenn dies klar die Ausnahme im Gesamtbild der Rückmeldungen darstellt.
Ein häufig gelobter Aspekt ist die Atmosphäre des Hauses: Das Bastet befindet sich in einem Fachwerkgebäude und verbindet traditionelle Architektur mit einem modernen, orientalisch inspirierten Innenraumkonzept. Gäste heben das liebevolle Dekor, die warme Farbgestaltung und Details wie Teekännchen, Lampen und Stoffe hervor, die dem Lokal einen individuellen Charakter verleihen. Viele empfinden das Ambiente als stilvoll und gemütlich, ohne überladen zu wirken, und beschreiben die Stimmung als locker, ungezwungen und dennoch wertig.
Besonders geschätzt wird der Außenbereich direkt am Wasser, wo im Sommer Tische mit Blick auf den Schlossteich stehen. Mehrere Rückmeldungen betonen, wie angenehm es sei, an warmen Abenden hier zu sitzen, Mezze und Getränke zu genießen und den Blick auf das Wasser schweifen zu lassen. Der Außenbereich wird als einer der großen Pluspunkte des Bastet wahrgenommen und für viele Gäste ist diese Kombination aus Lage und Küche ein wichtiger Grund, das Lokal bei gutem Wetter wieder zu besuchen.
Allerdings zeigt sich im Außenbereich auch Verbesserungspotenzial: Kritisiert wurde etwa, dass abends auf der Terrasse teilweise nur eine Lampe mit Bewegungsmelder für Licht sorge und einzelne Tischreihen dadurch im Dunkeln säßen. Hier wünschen sich einige Gäste ein durchdachteres Lichtkonzept, das der hochwertigen Küche und dem stimmungsvollen Ort angemessener wäre. Gerade für Besucher, die ein stimmiges Gesamterlebnis erwarten, könnte eine Optimierung der Beleuchtung den positiven Eindruck deutlich verstärken.
Der Service wird über weite Strecken als sehr freundlich, aufmerksam und herzlich beschrieben, insbesondere von Gästen, die das junge Team loben und ausdrücklich eine warme, zuvorkommende Betreuung erwähnen. Viele Bewertungen betonen, dass man sich willkommen fühle und Fragen zur Karte gerne beantwortet würden, was gerade bei weniger vertrauten orientalischen Gerichten wichtig ist. In anderen Rückmeldungen wird die Geschwindigkeit beim Servieren der Speisen positiv hervorgehoben, inklusive kurzer Wartezeiten zwischen Getränken, Vorspeisen und Hauptgängen.
Daneben existieren auch andere Erfahrungen: Einige Gäste empfanden das Personal als zu reserviert oder teilweise unfreundlich, mit dem Eindruck, nicht wirklich willkommen zu sein. Zudem wird gelegentlich bemängelt, dass die Aufmerksamkeit im Service schwanke – von sehr engagiert bis hin zu eher trägem, unaufmerksamen Verhalten. Für Interessierte bedeutet das: Wer besonderen Wert auf konstant perfekten Service legt, sollte sich bewusst sein, dass die Erfahrungen hier divergieren, auch wenn der überwiegende Teil der Stimmen positiv ausfällt.
Preislich bewegt sich das Bastet im Mittelfeld, wie es für ein spezialisiertes orientalisches Restaurant mit frisch zubereiteten Gerichten und Markengetränken typisch ist. Die meisten Gäste empfinden das Preis-Leistungs-Verhältnis als stimmig, insbesondere im Hinblick auf Qualität, Zubereitung und Präsentation der Speisen, sowie die Lage mit Innen- und Außenbereich. Einzelne Bewertungen kritisieren die Preise in Relation zur Portionsgröße, was auf unterschiedliche Erwartungen an Fülle und Preisempfinden schließen lässt. Insgesamt überwiegt aber der Eindruck, dass die gebotene Qualität die verlangten Preise rechtfertigt.
Ein weiterer Pluspunkt ist das Getränkeangebot, das über Standard-Softdrinks hinausgeht. Neben alkoholfreien Getränken werden besondere Limonaden, orientalische Tees, Dattelschorlen und Kaffeespezialitäten wie Mokka im Kännchen erwähnt, die das kulinarische Profil abrunden. Gäste, die gerne passende Getränke zu würzigen Speisen auswählen, finden hier sowohl alkoholfreie Varianten als auch eine Auswahl an Wein und Bier, sodass unterschiedliche Vorlieben berücksichtigt werden.
Für Gäste mit unterschiedlichen Ernährungsgewohnheiten bietet das Bastet ein breites Spektrum an Optionen. Neben Gerichten mit Huhn, Lamm, Fisch und Rind sind zahlreiche vegetarische Speisen, Mezza-Platten und Couscous-Varianten ohne Fleisch verfügbar, zudem werden vegane Optionen hervorgehoben. Damit eignet sich das Bastet sowohl für gemischte Gruppen als auch für Besucher, die bewusst fleischlos essen möchten und dennoch etwas anderes als typische Standardgerichte suchen.
Organisatorisch weist das Lokal auf die Möglichkeit hin, Plätze zu reservieren, was aufgrund der hohen Auslastung, gerade an Wochenenden und in den Abendstunden, von Gästen als sinnvoll beschrieben wird. Mehrere Erfahrungsberichte erwähnen, dass das Restaurant gut besucht ist und spontane Besuche ohne Reservierung mit Wartezeiten verbunden sein können. Wer einen entspannten Abend mit mehreren Gängen plant, sollte diese Hinweise berücksichtigen, um nicht unnötig Zeit bei der Platzsuche zu verlieren.
Ein Aspekt, der gelegentlich angesprochen wird, ist die Barrierefreiheit: Es wird berichtet, dass der Zugang nicht vollständig barrierefrei ist und der Eingang nicht als rollstuhlgerecht ausgewiesen wird. Für mobilitätseingeschränkte Gäste kann es daher sinnvoll sein, vorab zu klären, ob der Zugang und die Platzsituation den individuellen Bedürfnissen entsprechen. Dies gehört zu den Punkten, bei denen das Bastet im Vergleich zu modernen Neubauten naturgemäß eingeschränkter ist.
Insgesamt zeichnet sich ein differenziertes Bild: Das Bastet spricht besonders Gäste an, die gezielt nach einem orientalischen Restaurant mit großer Auswahl, charakterstarken Gewürzen und einer Küche suchen, die ihren regionalen Wurzeln treu bleibt und dennoch moderne Akzente setzt. Die Stärken liegen in der Vielfalt der Speisen, der aromatischen Zubereitung, den beliebten Vorspeisen und Mezza, der Atmosphäre im Fachwerkhaus sowie dem Außenbereich am Wasser. Kritikpunkte betreffen vor allem gelegentliche Schwankungen im Service, einzelne Gerichte, die nicht jeden Geschmack treffen, sowie Details bei Beleuchtung und Barrierefreiheit. Für potenzielle Gäste ergibt sich daraus ein Angebot, das sich eher an Menschen mit Freude an intensiver, orientalischer Küche richtet und weniger an jemanden, der eine sehr zurückhaltend gewürzte Standardkarte erwartet.