Cheat Day

Cheat Day

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Marktstraße 34, 47798 Krefeld, Deutschland
Brunch-Restaurant Café Dessertrestaurant Frühstückslokal Restaurant
9.2 (427 Bewertungen)

Cheat Day an der Marktstraße 34 in Krefeld richtet sich an alle, die sich bewusst einen Genussmoment gönnen möchten und Wert auf kreatives Frühstück und süße Spezialitäten legen. Das Café kombiniert Elemente einer französisch inspirierten Patisserie mit einer modernen Brunch-Bar, in der den ganzen Tag über gefrühstückt werden kann.

Das Herzstück des Angebots sind die vielseitigen Brioche-Kreationen und Sandwiches, die sowohl optisch als auch geschmacklich auffallen. Gäste beschreiben das Brot als besonders fluffig, aromatisch gebräunt und üppig belegt, sodass ein sättigendes und zugleich raffiniertes Frühstückserlebnis entsteht. Die Kombination aus cremigen Soßen, geschmolzenem Käse, frischen Kräutern und herzhaften Zutaten macht viele Gerichte zu einer dichten, reichhaltigen Komposition, die deutlich über einfache Standard-Snacks hinausgeht.

Auf der Karte finden sich zahlreiche Varianten, die Food-Trends aufgreifen und Social-Media-tauglich inszeniert werden. Ein Beispiel sind Egg-Drop-Sandwiches und das „Oh My Goat“-Sandwich mit Rührei, Avocado, Hummus, Käse, Schnittlauch und Soße, die besonders häufig erwähnt werden. Dazu kommen Kreationen wie „Salt Bae Croissant“ mit Rührei, Hähnchenbrust und Käse oder Croissants mit Lotus, Pistazie oder Oreo, die gezielt Gäste ansprechen, die neue Geschmackskombinationen suchen.

Die süße Seite des Konzepts zeigt sich in French Toast-Varianten, Crêpes, Waffeln und einer Auswahl an Desserts, die bewusst als „Cheat“ inszeniert werden. Mini-Pancakes mit Beeren, Bananen, Schokoladensoße und weißer Schokolade oder eine „Cheat Box“ mit Brownies und verschiedenen Toppings stehen für die Idee, sich an bestimmten Tagen bewusst etwas zu gönnen. Auch Joghurt-Bowls mit Beeren, Banane und Granola bieten eine etwas leichtere, aber dennoch genussorientierte Variante.

Cheat Day positioniert sich damit klar als Adresse für ganztägiges Frühstück und Brunch, statt als klassisches Mittags- oder Abendlokal. Viele Gerichte sind so konzipiert, dass sie sowohl als spätes Frühstück, als üppiger Brunch oder als süße Pause am Nachmittag funktionieren. Für Gäste, die am Wochenende oder an freien Tagen lange ausschlafen, ist das Konzept attraktiv, weil klassische Frühstückszeiten bewusst aufgebrochen werden.

Ein wichtiger Baustein ist das Getränkesortiment, in dem Kaffee-Spezialitäten und vor allem Matcha-Drinks eine zentrale Rolle spielen. Besonders hervorgehoben wird der Iced Matcha Latte, der in Social Media häufiger erwähnt wird und offenbar zu den Bestsellern gehört. Dazu kommen verschiedene Kaffees, die mit den reichhaltigen Brioche-Sandwiches und süßen Speisen kombiniert werden und das Brunch-Erlebnis abrunden sollen.

Stärken bei Angebot und Qualität

Gäste loben wiederholt den Geschmack vieler Speisen, insbesondere der herzhaften Brioche-Sandwiches und Frühstücksvarianten. Die Qualität der Zutaten, die Frische und der sorgfältige Aufbau der Gerichte werden als Pluspunkt wahrgenommen. Optisch fallen die Teller häufig durch eine dekorative Präsentation mit Früchten, Soßen und Toppings auf, was insbesondere für Besucher interessant ist, die Wert auf fotogene Speisen legen.

Die Speisekarte ist für ein Café dieser Größe ausgesprochen umfangreich und deckt sowohl süße als auch herzhafte Frühstücksrichtungen ab. Beispiele sind „Frühstück der Champions“ mit Brioche, Bagel, Käse, Hähnchenbrust, Hummus und Avocado oder das „Turkish Breakfast“ mit Oliven, Feta, Sucuk, Rahm, Honig, Simit und Brioche, die sich eher an Gäste mit großem Appetit richten. Ergänzt wird dies durch Omeletts, Toasts, Croissants und Dessertvarianten, sodass unterschiedliche Vorlieben und Hunger-Stufen bedient werden.

Positiv fällt zudem auf, dass Cheat Day verschiedene Ernährungswünsche berücksichtigt. Es gibt vegetarische Optionen mit Avocado, Hummus, Käse und Gemüse, während gleichzeitig herzhafte Varianten mit Sucuk oder Hähnchenbrust angeboten werden. Dadurch eignet sich das Café sowohl für Gäste, die es eher leicht und pflanzenbasiert mögen, als auch für diejenigen, die bewusst einen reichhaltigen Cheat-Tag einlegen möchten.

Mehrere Bewertungen betonen, dass die Speisen „wirklich lecker“ seien und die Portionen insgesamt als ausreichend wahrgenommen werden. Für viele Gäste steht das Geschmackserlebnis im Vordergrund, das in Verbindung mit dem „Cheat Day“-Gedanken ein Gefühl von Belohnung vermittelt. Wer ein kreatives, opulentes Frühstück sucht, findet hier eine Alternative zu klassischen Brötchen-Platten.

Ambiente, Konzept und Atmosphäre

Cheat Day verfolgt die Idee, eine Art französisch inspiriertes Café mit Wohnzimmer-Charakter zu schaffen. Der Fokus liegt weniger auf formeller Gastronomie, sondern auf einem entspannten Rahmen, in dem man sich Zeit für ein ausgedehntes Frühstück oder einen Kaffee mit Freunden nehmen kann. Die Einrichtung wird von manchen Gästen als eher schlicht und noch nicht vollständig ausgereift beschrieben, was einerseits als gemütlich, andererseits als etwas karg wahrgenommen werden kann.

Einige Besuchende berichten, dass das Lokal bei ausgelastetem Betrieb schnell laut und hallend wird. Bei wenigen Tischen mag dies kaum auffallen, doch bei höherer Auslastung kann die Geräuschkulisse für empfindliche Gäste anstrengend sein. Hier könnten zusätzliche dekorative und schallabsorbierende Elemente langfristig zu einem angenehmeren Gesamteindruck beitragen.

Ein besonderer Aspekt ist, dass Cheat Day vergleichsweise wenige Sitzplätze hat und der Raum eher kompakt wirkt. Dies schafft eine gewisse Nähe, kann aber dazu führen, dass bei starker Nachfrage Wartezeiten entstehen oder Gäste aufgeben, bevor sie bestellen. Für Besuchende, die eine ruhigere Atmosphäre bevorzugen, bietet sich eher ein Besuch außerhalb klassischer Stoßzeiten an.

Service, Wartezeiten und Organisation

Beim Service zeigen die Rückmeldungen ein gemischtes Bild. Mehrfach wird betont, dass Mitarbeitende freundlich, bemüht und entgegenkommend sind, etwa indem sie sich für Unannehmlichkeiten entschuldigen oder vereinzelt Getränke als kleine Geste anbieten. Gleichzeitig wird in mehreren Erfahrungsberichten deutlich, dass das Team an stark frequentierten Tagen an Grenzen stößt.

Wiederkehrende Kritikpunkte sind lange Wartezeiten auf Speisen und Getränke, die zum Teil 50 bis 60 Minuten überschreiten. In Einzelfällen sind Gäste vor Erhalt des Essens wieder gegangen, weil sich der Ablauf zu sehr verzögerte. Gerade an Wochenenden scheint die Vorbereitung in der Küche und die Personalausstattung noch nicht immer ausgereift zu sein, was den Gesamteindruck trüben kann.

Auch organisatorische Details werden angesprochen: Manche Gäste wünschen sich professionellere Abläufe im Service, etwa den Einsatz von Tabletts, eine konsequent saubere Präsentation von Besteckkästen oder eine andere technische Lösung als ein einfaches Smartphone für die Bestellaufnahme. Einzelne Rückmeldungen erwähnen zudem, dass Rechnungen nicht immer exakt mit der digitalen Karte übereinstimmen und Nachlässe, die verbal zugesichert wurden, nicht auf dem Bon wiederzufinden waren.

Wer Cheat Day besucht, sollte sich daher auf ein eher entspanntes Timing einstellen und genügend Zeit mitbringen. Für Gäste, die Wert auf schnelle Abläufe legen oder einen engen Tagesplan haben, kann dies ein Nachteil sein. Wer dagegen den Fokus auf den Genuss legt und Wartezeiten in Kauf nimmt, erhält in der Regel optisch ansprechende und geschmacklich überzeugende Speisen.

Speisenbild und Erwartungsmanagement

Cheat Day ist in sozialen Medien und auf verschiedenen Plattformen sehr präsent, mit stark inszenierten Food-Fotos und Reels. Diese Art der Darstellung weckt hohe Erwartungen an Fülle, Präsentation und Inszenierung der Teller. Einige Gäste berichten, dass die vor Ort servierten Frühstücksplatten zwar appetitlich wirken, aber weniger üppig und pompös daherkommen als auf Instagram-Fotos vermutet.

Konkret wird zum Beispiel erwähnt, dass süße Platten teilweise mit Aufback-Croissants oder Fertigprodukten wie vorgefertigten Poffertjes bestückt waren. Auch die Menge an Obst soll gelegentlich geringer ausfallen als auf Werbebildern suggeriert. Das führt dazu, dass vor allem Gäste, die mit sehr hohen Erwartungen an ein besonders „instagramtaugliches“ Erlebnis kommen, nicht immer vollständig zufrieden sind.

Auf der anderen Seite überzeugen viele Einzelgerichte wie French Toast mit Nutella oder Lotus, Mini-Pancakes, Cheesecakes und Croissant-Kreationen im Geschmack und treffen genau den „Cheat Day“-Charakter. Wer den Schwerpunkt auf einzelne Signature-Gerichte legt, statt auf große Platten, erlebt tendenziell weniger Diskrepanz zwischen Bild und Realität. Eine sorgfältige Auswahl und ein realistischer Blick auf Portionsgrößen helfen hier, Enttäuschungen zu vermeiden.

Besondere Rahmenbedingungen und mögliche Nachteile

Ein wesentlicher Punkt, den einige Gäste ausdrücklich hervorheben, ist das Fehlen eigener Toiletten im Lokal. Gerade bei einem ausgedehnten Frühstück oder Brunch kann dies als deutlicher Komfortnachteil empfunden werden, insbesondere für Familien oder Gäste, die länger bleiben möchten. Interessierte sollten sich dessen bewusst sein, bevor sie einen längeren Aufenthalt einplanen.

Zudem wird davon berichtet, dass das Angebot vor Ort in einzelnen Fällen kleiner war als auf bestimmten Online-Plattformen angekündigt. Wer sich vorab auf eine bestimmte Auswahl freut, sollte berücksichtigen, dass einzelne Gerichte nicht dauerhaft oder in vollem Umfang verfügbar sind. Das Café reagiert offenbar auf Lieferengpässe und sortimentstechnische Entscheidungen, kommuniziert dies aber vor Ort nicht immer so transparent, wie es einige Gäste erwarten würden.

Kritik gibt es vereinzelt auch am Preis-Leistungs-Verhältnis, insbesondere bei süßen Platten, die als eher einfach und im Verhältnis zu Preis und Wartezeit wenig überzeugend beschrieben werden. Dem gegenüber stehen viele Bewertungen, die den Geschmack und die Kreativität des Angebots positiv hervorheben, sodass der Eindruck stark vom gewählten Gericht und vom individuellen Erwartungsniveau abhängt.

Für wen eignet sich Cheat Day?

Cheat Day spricht vor allem Menschen an, die ein intensives Frühstücks- oder Brunch-Erlebnis suchen, bei dem Süßes und Herzhaftes kreativ kombiniert werden. Wer Wert auf optisch ansprechende Teller legt und gerne neue Food-Kreationen wie Egg-Drop-Sandwiches, gefüllte Croissants oder reich belegte Brioche-Gerichte probiert, findet hier zahlreiche Anknüpfungspunkte. Auch Fans von Matcha-Getränken und ausgefallenen Kaffee-Kreationen kommen auf ihre Kosten.

Weniger ideal ist das Café für Gäste, die eine ruhige Umgebung, sehr strukturierte Abläufe und kurze Wartezeiten erwarten. Auch wer großen Wert auf ein besonders stimmiges, bis ins Detail durchdesigntes Interieur legt, könnte die schlichtere Einrichtung und die teils hohe Geräuschkulisse als Schwäche empfinden. Für einen schnellen, funktionalen Snack zwischendurch gibt es in der Umgebung wahrscheinlich pragmatischere Alternativen.

Wer sich jedoch bewusst Zeit nimmt, flexibel hinsichtlich Wartezeit und Angebot ist und primär wegen des Geschmacks und der Idee eines „Cheat Days“ kommt, kann Cheat Day als lohnende Anlaufstelle wahrnehmen. Besonders geeignet ist das Café für kleine Gruppen von Freundinnen und Freunden, Paare oder Einzelgäste, die gerne ausgedehnt frühstücken, Fotos von ihrem Essen machen und neue süße und herzhafte Kombinationen ausprobieren.

Insgesamt präsentiert sich Cheat Day als ambitioniertes Frühstücks- und Dessert-Café mit kreativer Ausrichtung, spürbarer Leidenschaft für süße wie herzhafte Speisen und einem Konzept, das stark auf Social-Media-Trends reagiert. Gleichzeitig zeigt der Blick auf unterschiedliche Erfahrungen, dass Themen wie Organisation, Erwartungsmanagement, Raumakustik und Komfort (z. B. Toilettenfrage) noch Verbesserungspotenzial bieten. Für potentielle Gäste ist es hilfreich, sowohl die kulinarischen Stärken als auch die praktischen Rahmenbedingungen abzuwägen, um die richtige Entscheidung für den eigenen Besuch zu treffen.

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