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Das Café – Krefeld

Das Café – Krefeld

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Tannenstraße 147, 47798 Krefeld, Deutschland
Bar Café Coffeeshop Frühstückslokal Geschäft Kneipe Restaurant
9.2 (413 Bewertungen)

„Das Café – Krefeld“ in der Tannenstraße 147 gilt seit vielen Jahren als fester Treffpunkt für Menschen, die eine persönliche Atmosphäre und handgemachte Küche schätzen. Das kleine Lokal entstand in Räumen einer ehemaligen Bäckerei und hat sich mit seinem individuellen Stil einen eigenständigen Platz unter den gemütlichen Cafés der Stadt erarbeitet. Die Kombination aus nachbarschaftlichem Treffpunkt, schlichtem Charme und einfacher, ehrlicher Küche spricht vor allem Gäste an, die keinen Wert auf Kettenkonzepte legen, sondern ein authentisches, leicht alternatives Umfeld bevorzugen.

Schon beim Betreten fällt die besondere Einrichtung auf: Die Innengestaltung wirkt bewusst unprätentiös, mit zusammengesuchten Möbeln, viel Holz und persönlicher Dekoration, die eher an ein zweites Wohnzimmer als an ein durchdesigntes Lokal erinnert. Viele Stammgäste beschreiben das Café als „Zweitwohnzimmer“ – ein Ort, an dem man in Ruhe Zeitung lesen, am Laptop arbeiten oder einfach nur einen Kaffee trinken und Leute aus dem Viertel treffen kann. Die überschaubare Anzahl an Tischen sorgt dafür, dass es schnell voll und lebendig wird, gleichzeitig entsteht dadurch aber auch das Gefühl, Teil einer vertrauten Gemeinschaft zu sein.

Ein großer Pluspunkt des Hauses ist die klare Ausrichtung auf bodenständige Küche mit kleinem, durchdachtem Angebot. Die Karte wird häufig als „klein, aber fein“ beschrieben, mit wechselnden Tagesgerichten, Suppen, Aufläufen und Snacks, die eher einer privaten Küche als einem standardisierten System gleichen. Viele Besucher loben das selbst gekochte Essen, das an klassische Hausmannskost erinnert: etwa Linsensuppe, Nudelgerichte oder einfache, warme Speisen aus dem Ofen, die sättigen, ohne kompliziert zu sein.

Auch für Frühstück und Zwischenmahlzeiten ist das Café bekannt. Beliebt sind belegte Brötchen, Bagels und Croissants, die in einer Vitrine präsentiert werden und sich besonders für Gäste eignen, die nach dem Wochenmarkt oder in der Mittagspause nur kurz einkehren möchten. Ein häufig erwähnter Klassiker ist ein großes Frühstück mit Brot, Belägen, Rührei und Getränk zu einem moderaten Preis, das sowohl in vegetarischer als auch „normaler“ Variante angeboten wurde. Wer ein reichhaltiges Frühstück, einen späten Brunch oder ein unkompliziertes Abendessen sucht, findet hier somit ein Angebot, das stärker auf Qualität und Sättigung als auf Spektakel setzt.

Beim Thema Kaffee zeigt sich, warum viele Gäste das Haus als Alternative zu großen Ketten sehen. Es werden klassische Spezialitäten wie Cappuccino, Latte Macchiato und Filterkaffee serviert, die zusammen mit den hausgemachten Kuchen den Kern des Angebots bilden. Wer eine auf Third-Wave-Spezialitäten ausgerichtete Café-Bar mit wechselnden Röstereien und komplexen Zubereitungsmethoden erwartet, wird hier eher nicht fündig; stattdessen steht der solide, ehrliche Kaffee im Mittelpunkt, der zum Lesen, zum Gespräch oder einfach zum Abschalten passt.

Die hausgemachten Kuchen und Desserts sind ein weiterer Grund, warum das Café bei vielen Gästen einen guten Ruf genießt. In den Bewertungen werden wiederholt frische Kuchen und süße Kleinigkeiten hervorgehoben, die sich gut mit einem Milchkaffee oder einem Glas Saft kombinieren lassen. Das Angebot wechselt, wirkt aber bewusst reduziert und konzentriert, was zur Größe des Lokals passt. Preislich bewegt sich das Haus im unteren bis mittleren Bereich, wodurch Kaffee und Kuchen auch für Schüler, Studierende und Menschen mit kleinerem Budget attraktiv bleiben.

Neben Kaffee und Softdrinks spielt auch das Thema Getränke am Abend eine Rolle. Das Café ist offiziell als Bar und Restaurant geführt und bietet neben alkoholfreien Getränken auch Bier und Wein an, was es zu einem unkomplizierten Treffpunkt für den Abend macht. Gerade weil der Raum nicht groß ist, entsteht schnell eine intime Atmosphäre, in der man sich gut mit Freunden treffen oder nach der Arbeit noch etwas trinken kann. Die Musik und das leicht alternative Publikum sorgen dabei für eine Stimmung, die sich von klassischen Innenstadtcafés unterscheidet.

Viele Gäste heben den Service positiv hervor und sprechen von freundlichem, aufmerksamem und hilfsbereitem Personal. Stammgäste betonen, dass man sich auf einen persönlichen Umgang einstellen kann: Man wird wiedererkannt, man kommt ins Gespräch, und auch allein sitzende Gäste fühlen sich selten beengt oder fehl am Platz. Dieser persönliche Umgang ist ein wesentlicher Teil der Identität des Lokals und passt zur kollektiven Betriebsform, in der mehrere Beteiligte Verantwortung übernehmen, statt eines klassischen, stark hierarchischen Betriebs.

Allerdings sind die Rückmeldungen nicht völlig frei von Kritik. Einige Bewertungen weisen darauf hin, dass das Interieur und Teile der Ausstattung als „etwas in die Jahre gekommen“ wirken und ein moderneres Erscheinungsbild oder eine kleine Renovierung dem Gesamtbild guttun könnten. Während viele Gäste den charmanten Retro-Charakter und das Nicht-Perfekte bewusst schätzen, gibt es auch Stimmen, die sich ein frischeres, heller gestaltetes Ambiente wünschen würden. Wer einen durchgestylten, minimalistischen Restaurant-Look sucht, wird hier eher nicht angesprochen.

Ein weiterer Aspekt, den man realistisch berücksichtigen sollte, ist die begrenzte Platzanzahl. Das Café verfügt nur über wenige Tische im Innenraum, sodass es besonders an Wochenenden und zu Stoßzeiten schnell voll wird. Das hat zwar den Vorteil einer lebendigen, nahbaren Atmosphäre, kann jedoch für Besucher, die Ruhe oder garantierte Plätze suchen, zu Wartezeiten oder der Notwendigkeit führen, enger zusammenzurücken. Bei gutem Wetter steht dafür ein kleiner Außenbereich direkt vor dem Schaufenster zur Verfügung, der etwas mehr Luft und Raum schafft.

Inhaltlich positioniert sich „Das Café – Krefeld“ zwischen Nachbarschaftslokal, Studententreff und Anlaufstelle für Menschen, die gerne abseits des Mainstreams essen und trinken. Die Gäste kommen sowohl zum Frühstück, Mittagessen als auch zum Abendessen, und viele schätzen besonders die wechselnden Tagesgerichte zu fairen Preisen. Die Küche ist deutsch geprägt, ergänzt durch vegetarische Optionen und einfache internationale Klassiker, wodurch das Lokal auch für gemischte Gruppen eine gewisse Flexibilität bietet.

Aus Sicht potenzieller Besucher sprechen vor allem folgende Stärken für einen Besuch:

  • sehr persönliche, nachbarschaftliche Atmosphäre mit vielen Stammgästen und individuellem Charakter
  • kleine, gut ausgewählte Karte mit frisch zubereiteten Speisen, Suppen und Snacks, die an Hausmannskost erinnert
  • solider Kaffee und hausgemachte Kuchen, geeignet für eine klassische Café-Pause
  • faire Preise, die auch bei regelmäßigem Besuch im Rahmen bleiben
  • freundlicher Service und lockerer Umgangston, der auch Alleinbesucher anspricht

Dem gegenüber stehen Punkte, die je nach Erwartung als Schwächen wahrgenommen werden können:

  • begrenzter Platz im Innenraum, wodurch es gerade zu Spitzenzeiten eng werden kann
  • teilweise in die Jahre gekommene Einrichtung, die nicht jeden Geschmack trifft und von manchen Gästen als renovierungsbedürftig beschrieben wird
  • übersichtliche Auswahl an Speisen und Getränken; wer eine sehr umfangreiche Speisekarte oder ausgefallene Restaurant-Kreationen sucht, könnte das Angebot als zu schlicht empfinden
  • kein Fokus auf moderne Spezialitäten wie Third-Wave-Coffee, vegane Fine-Dining-Gerichte oder trendige Bowls, sondern eher klassische Gerichte und Snacks

Im Gesamtbild richtet sich „Das Café – Krefeld“ vor allem an Gäste, die ein persönliches Umfeld, herzliche Bedienung und ehrliche Küche über Perfektion im Design stellen. Wer eine kleine, alternative Café-Adresse sucht, in der man lange sitzen, lesen, plaudern oder arbeiten kann und dabei solide Hausmannskost, belegte Brötchen, Kuchen sowie Kaffee zu moderaten Preisen bekommt, findet hier eine passende Option. Besucher, die eher Wert auf moderne Architektur, eine sehr große Auswahl oder gehobene Küche legen, sollten ihre Erwartungen entsprechend anpassen, können das Lokal aber dennoch als authentischen Einblick in eine gewachsene Krefelder Café-Kultur nutzen.

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