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Die Bauspielplatz-Küche

Die Bauspielplatz-Küche

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Nottloher Weg 4, 58256 Ennepetal, Deutschland
Familienrestaurant Restaurant
10 (28 Bewertungen)

Die Bauspielplatz-Küche in Ennepetal ist kein klassisches öffentliches Restaurant, sondern eine temporär geöffnete Küche, die während des Bauspielplatzes als zentraler Treffpunkt für Kinder, Familien und Mitarbeitende fungiert. Hinter dem eher unscheinbaren Namen steckt ein Konzept, das Gemeinschaftsgefühl, pädagogische Betreuung und frische, liebevoll zubereitete Mahlzeiten miteinander verbindet. Wer hier isst, entscheidet sich nicht für gehobene Gastronomie im üblichen Sinn, sondern für eine Umgebung, in der ein gemeinsames Essen wichtiger ist als eine lange Weinkarte oder formelle Etikette.

Die Küche befindet sich im Vereinshaus-Umfeld des CVJM Rüggeberg und wird während der Bauspielplatz-Woche zum Speisesaal für eine große Zahl an Kindern, die gemeinsam zu Tisch gehen. Die Räumlichkeiten sind bewusst schlicht gehalten, wirken aber durch die vielen Kinder und ehrenamtlichen Helfer lebendig und einladend. Die Bauspielplatz-Küche wird von vielen Gästen als kleines, gemütliches „Haus-Restaurant“ beschrieben, das eine ruhige, familiäre Atmosphäre bietet und deutlich kinderfreundlicher ist als viele herkömmliche Gaststätten.

Im Mittelpunkt steht ein täglich wechselndes, frisch zubereitetes Drei-Gänge-Menü, das sich deutlich von typischen Schnellgerichten abhebt. Zur Vorspeise gibt es meist frisches Obst und Gemüse in mundgerechten Stücken, was nicht nur praktisch ist, sondern den Kindern spielerisch eine gesunde Ernährung näher bringt. Die Regel, dass die Vorspeise aufgegessen sein muss, bevor es Nachtisch gibt, ist konsequent, wird von vielen Eltern aber positiv bewertet, weil sie bewirkt, dass tatsächlich Vitamine auf dem Teller landen. Für eine Küche, die hauptsächlich Kinder versorgt, ist diese Mischung aus Genuss und pädagogischem Anspruch ein wesentlicher Pluspunkt.

Bei den Hauptspeisen reicht die Bandbreite von einem vielgelobten Nudelauflauf über Putencurry bis hin zu Backfischbrötchen, die oft als Highlight des Tages wahrgenommen werden. Die Gerichte sind eher bodenständig als experimentell, orientieren sich aber klar an dem, was Kinder gern essen. Gleichzeitig achten die Verantwortlichen darauf, die Speisen ausgewogen zu gestalten, sodass es nicht nur einfache Sättigungsbeilagen gibt, sondern auch Gemüsebeilagen und Komponenten, die den Geschmack der Kinder nach und nach erweitern. Wer eine klassisch internationale Küche mit exotischen Spezialitäten erwartet, wird hier nicht fündig – dafür überzeugt die Bauspielplatz-Küche mit ehrlicher Hausmannskost und kindgerechten Portionen.

Der Nachtisch nimmt in vielen Rückmeldungen einen besonderen Stellenwert ein. Die süßen Varianten werden als „Genussskala sprengend“ beschrieben und sorgen dafür, dass die Kinder dem Essen regelrecht entgegenfiebern. Ob Pudding, Quarkspeisen oder Eis – der Nachtisch ist klar auf junge Gäste zugeschnitten, ohne dabei völlig in Zuckerexzessen zu enden. Für Familien ist diese Mischung aus gesunder Vorspeise, herzhaftem Hauptgericht und attraktivem Dessert ein stimmiges Gesamtpaket, das sowohl pädagogischen Anspruch als auch Genuss berücksichtigt.

Ein prägendes Merkmal der Bauspielplatz-Küche ist der Umgang mit Mengen und Portionen. Die Portionen werden von Gästen regelmäßig als mehr als ausreichend bezeichnet, und selbst wer noch nicht satt ist, bekommt problemlos Nachschlag. Gerade in einem Rahmen, in dem viele Kinder den ganzen Tag draußen aktiv sind, kommt dieses „All-you-can-eat“-ähnliche Prinzip gut an. Hinzu kommt, dass für das Essen in der Regel kein Geld verlangt wird; das Angebot ist Teil des Bauspielplatz-Projekts und wird über Träger und Spenden ermöglicht. Das macht die Bauspielplatz-Küche besonders attraktiv für Familien, die Wert auf gemeinsames Essen legen, aber nicht regelmäßig mit der ganzen Familie in ein klassisches Restaurant gehen können.

Der Service wird durchweg als herzlich und aufmerksam beschrieben. Die Verantwortlichen werden oft persönlich erwähnt – die Küchencrew, die „Chefin am Herd“ und das Servicepersonal vermitteln den Eindruck, dass hier Menschen mit echter Freude am Umgang mit Kindern und Familien arbeiten. Sonderwünsche werden, soweit es das Konzept zulässt, ernst genommen und nach Möglichkeit berücksichtigt. Gäste haben den Eindruck, dass hier niemand nur „abgefertigt“ wird, sondern dass auf individuelle Bedürfnisse eingegangen wird – ein deutlicher Vorteil gegenüber mancher anonymen Gastronomie.

Besonders hervorgehoben wird die Sauberkeit in der Bauspielplatz-Küche. Mehrfach wird betont, dass die Räume so gründlich gereinigt sind, dass man sprichwörtlich „vom Boden essen“ könnte. Auch die Kinder werden in diesen Prozess eingebunden und übernehmen nach dem Essen gerne selbst kleine Aufgaben beim Aufräumen und Saubermachen. Dadurch entsteht ein Bewusstsein dafür, dass eine saubere Umgebung zum gemeinsamen Essen dazugehört. Für Eltern ist dieser Aspekt oft ebenso wichtig wie das Essen selbst und wird entsprechend positiv wahrgenommen.

Trotz der vielen Stärken gibt es auch Punkte, die für potenzielle Gäste wichtig sind – vor allem der eingeschränkte Öffnungszeitraum. Die Bauspielplatz-Küche ist nach aktueller Praxis nur für eine Woche im Jahr im Rahmen des Bauspielplatzes geöffnet. Wer hier einmal begeistert gegessen hat, kann das Angebot also nicht jederzeit nutzen. Für Nutzer eines Gastronomieverzeichnisses bedeutet das konkret: Es handelt sich nicht um ein regulär betriebenes Restaurant oder eine dauerhaft zugängliche Gaststätte, sondern um ein zeitlich begrenztes Projekt. Wer nach einem spontanen Abendessen oder einem Ort für regelmäßige Familienessen sucht, wird hier organisatorisch an Grenzen stoßen.

Auch der fehlende Außenbereich fällt einigen Gästen auf. Gerade weil die Bauspielplatz-Küche im Sommer betrieben wird, wünschen sich manche Besucher einen klassischen Biergarten oder eine Terrasse. Stattdessen findet das Essen im großen Saal statt, der eher an eine Mischung aus Mensa und Gemeindesaal erinnert. Für Kinder ist das weniger ein Problem, da sie den Tag ohnehin vor allem draußen auf dem Bauspielplatz verbringen, doch Erwachsene, die das Flair einer typischen Restaurantterrasse erwarten, könnten diesen Aspekt als Nachteil empfinden.

Beim Getränkeangebot wird vereinzelt angemerkt, dass noch Luft nach oben besteht. Während das Essen durch Vielfalt und Qualität überzeugt, ist die Getränkeauswahl eher funktional ausgerichtet. In einer klassischen Gaststätte oder einem familienfreundlichen Restaurant erwarten manche Gäste eine breitere Palette an Getränken, vom besonderen Saft bis zu kreativen Schorlen. Hier überwiegt der pragmatische Ansatz: Kinder bekommen, was sie brauchen, aber nicht unbedingt das, was man aus der trendorientierten Gastronomie kennt.

Ein weiterer Punkt, der bei der Einordnung wichtig ist: Die Bauspielplatz-Küche funktioniert als Teil eines gemeinnützigen Projekts, nicht als gewinnorientierter Gastronomiebetrieb. Das erklärt, warum Themen wie Reservierungen, digitale Speisekarten oder umfangreiche Marketingmaßnahmen keine große Rolle spielen. Wer Vergleichswerte aus urbanen Restaurants hat, sollte diese Besonderheiten berücksichtigen. Die Küche erfüllt in erster Linie einen sozialen Auftrag – gemeinsam essen, Gemeinschaft erleben, Kinder an gesundes Essen heranführen – und weniger den Anspruch, als „Hotspot“ der regionalen Gastronomie aufzutreten.

Trotz dieser Einschränkungen sprechen die Rückmeldungen eine deutliche Sprache: Die Gäste sind von der Qualität der Speisen begeistert und loben insbesondere die frische Zubereitung und den spürbaren Einsatz der Mitarbeitenden. Kinder fühlen sich ernst genommen, Eltern schätzen das entspannte Miteinander, und viele beschreiben das Essen als „Sternequalität“ im Rahmen dessen, was hier möglich ist. Auch der Humor kommt nicht zu kurz, wenn beispielsweise augenzwinkernd von „hauseigenen Schaben“ die Rede ist – ein Hinweis darauf, dass die Stammgäste das Projekt gut kennen und mit einem Augenzwinkern betrachten, ohne an der Hygiene zu zweifeln.

Für potenzielle Besucher ist wichtig zu verstehen, dass die Bauspielplatz-Küche zwar in Verzeichnissen neben klassischen Restaurants erscheint, aber in Struktur und Anspruch anders funktioniert. Sie eignet sich vor allem für Familien, die im Rahmen des Bauspielplatzes eine verlässliche, liebevoll organisierte Verpflegung suchen, bei der Kinder im Mittelpunkt stehen. Wer Wert auf ein mehrgängiges Menü, ausreichend Portionen, freundlichen Service und einen sehr sauberen Speiseraum legt, wird hier positiv überrascht. Wer hingegen eine dauerhaft geöffnete, frei zugängliche Gaststätte mit umfangreicher Karte und spontaner Besuchsmöglichkeit erwartet, sollte sich bewusst sein, dass dieses Angebot zeitlich begrenzt ist.

Unterm Strich bietet die Bauspielplatz-Küche eine besondere Art von Gastronomieerlebnis: ein temporäres Familien- und Kinder-Restaurant, das hausgemachte Gerichte, soziale Verantwortung und ein warmes Miteinander verbindet. Die Stärken liegen klar bei der Qualität der Speisen, der Kinderfreundlichkeit, der Sauberkeit und dem engagierten Team. Die Schwächen resultieren hauptsächlich aus der stark eingeschränkten Verfügbarkeit, dem fehlenden Außenbereich und einer eher schlichten Getränkeauswahl. Für alle, die während des Bauspielplatzes einen Platz suchen, an dem Kinder in großer Runde essen und sich wohlfühlen können, ist diese Küche jedoch eine bemerkenswerte Adresse.

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