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Fürstliches Forsthaus Kreuzkrug

Fürstliches Forsthaus Kreuzkrug

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Kreuzkrug 1, 33189 Schlangen, Deutschland
Deutsches Restaurant Restaurant
9.2 (409 Bewertungen)

Für Gäste, die traditionelle deutsche Küche mit Fokus auf Wild und Fisch schätzen, bietet das Fürstliche Forsthaus Kreuzkrug eine sehr eigenständige Adresse mit klar erkennbarem Profil – auch wenn der Betrieb aktuell pausiert und die Zukunft von einem neuen Pächter abhängt.

Die historische Fachwerk-Gaststätte setzt seit vielen Jahren auf eine Küche, die regionale Produkte und klassische Zubereitungen in den Mittelpunkt stellt. Besonders im Herbst und Winter stehen Wildgerichte wie Hirsch, Reh und Wildschwein im Fokus, häufig kombiniert mit Beilagen wie Rotkohl, Klößen, Kartoffelgratin, Rosenkohl oder Rahmwirsing. Die saisonalen Wildwochen mit Hirschcarpaccio, Rehkeulenbraten, Hirschroulade oder einer gemischten Wildplatte für mehrere Personen zeigen, dass hier nicht nur einzelne Standards auf der Karte stehen, sondern ein durchdachtes Konzept rund um heimisches Wild umgesetzt wird.

Daneben nimmt Fisch einen wichtigen Platz auf der Karte ein. Gäste heben immer wieder die frischen Forellengerichte hervor, die zu den Spezialitäten des Hauses zählen. Zudem finden sich gebratene Zander- oder Lachsfilets, die mit klassischen Beilagen serviert werden. Wer weniger Lust auf Wild oder Fisch hat, findet Alternativen wie Filetsteak, Rumpsteak, Ente oder die hausgemachten Klassiker des Hauses.

Ein echter Dauerbrenner ist das Schnitzelangebot, das von vielen Stammgästen als besonders gelungen beschrieben wird. Die Kombination aus knuspriger Panade, saftigem Fleisch, Bratkartoffeln und Beilagensalat wird häufig gelobt. Preise im mittleren Segment und großzügige Portionen werden von Besuchern zumeist als fair empfunden, zumal Qualität und Frische der Produkte als konstant gut wahrgenommen werden.

Die Speisekarte zeichnet sich durch eine Mischung aus Klassikern und saisonalen Gerichten aus. Suppen wie Kürbissuppe, Steinpilzsuppe oder Tomatensuppe mit Basilikumöl, Vorspeisen wie Hirschcarpaccio oder ein kreativ interpretierter Waldorf-Salat mit Kaninchen sowie vegetarische und vegane Optionen wie Rösti mit geschmortem Gemüse oder Steinpilz-Ravioli zeigen, dass sich die Küche nicht nur auf ein sehr enges Spektrum beschränkt. Für Gäste, die Wert auf Abwechslung legen, ist diese saisonale Ausrichtung ein Pluspunkt.

Trotzdem ist das Angebot klar auf eine eher herzhafte, traditionelle Linie ausgerichtet. Wer eine große Auswahl an explizit vegetarischen oder veganen Hauptgerichten erwartet, kann sich etwas eingeschränkt fühlen. Zwar gibt es einzelne pflanzliche Speisen, aber das Profil des Hauses bleibt ganz eindeutig auf Wild, Fisch und Fleisch fokussiert. Für Gruppen mit sehr unterschiedlichen Ernährungsgewohnheiten kann dies je nach Zusammensetzung ein Nachteil sein.

Das Ambiente des Fürstlichen Forsthauses Kreuzkrug wird von vielen Gästen als gemütlich, rustikal und authentisch beschrieben. Die historischen Gasträume mit Bistro, Stube und Thekenraum vermitteln den Charakter eines gewachsenen Landgasthofs, in dem Holz, warme Farben und klassische Dekoration den Ton angeben. Wer eine moderne, minimalistische Gestaltung erwartet, könnte das Ambiente als altmodisch empfinden, doch für Liebhaber traditioneller Gastlichkeit gehört genau das zum Charme des Hauses.

Vor allem für Ausflügler, Wanderer und Radfahrer spielte die Lage mit direktem Zugang zu verschiedenen Routen lange Zeit eine große Rolle. Viele frühere Besucher verbanden ihre Touren mit einem Stopp im Restaurant, um sich bei Kaffee und Kuchen, Forelle oder einem Wildgericht zu stärken. Dass der Betrieb seit 2024 ruht, wird in lokalen Berichten bedauert; zugleich gilt das Objekt als gepflegt und sofort wieder nutzbar, sobald ein neuer Pächter gefunden ist. Für potenzielle Gäste bedeutet das: Man sollte den aktuellen Stand prüfen, bevor man einen Besuch fest einplant.

Der Service wird in vielen Rückmeldungen als freundlich, aufmerksam und gut organisiert beschrieben. Gäste betonen eine unaufgeregte, professionelle Art, in der Bestellungen aufgenommen und Wünsche berücksichtigt werden. Auch bei hoher Auslastung bemüht sich das Team offenbar, Wartezeiten kurz zu halten und eine angenehme Atmosphäre zu bewahren. Positiv fällt zudem auf, dass es früher auch ohne Reservierung möglich war, noch einen Tisch zu bekommen – was allerdings je nach Tageszeit und Saison variieren konnte.

Auf der anderen Seite gibt es auch Kritikpunkte, die potenzielle Besucher kennen sollten. So wird etwa gelegentlich angemerkt, dass einzelne Komponenten wie der Beilagensalat zu süß abgeschmeckt seien. Darüber hinaus war lange Zeit nur Barzahlung möglich, was für Gäste, die Kartenzahlung bevorzugen, unpraktisch ist. Inwiefern sich dies mit einem neuen Betreiber künftig ändern wird, bleibt abzuwarten. Wer plant, mit größeren Gruppen oder nach einer Wanderung einzukehren, sollte daher vorsichtshalber entsprechende Zahlungsmittel dabeihaben.

Die Lage abseits dicht bebauter Gebiete ist für viele ein Pluspunkt, kann aber auch eine Herausforderung darstellen. Der Betrieb ist vor allem für diejenigen attraktiv, die gezielt zum Essen fahren oder ihren Ausflug mit einem Besuch verbinden möchten. Für spontane Gäste ohne Auto oder für Personen, die kurze Wege in der Stadt bevorzugen, ist der Anfahrtsweg weniger komfortabel. Das Haus verfügt jedoch über ausreichend Parkmöglichkeiten, was einen Besuch mit dem Auto erleichtert.

Im gastronomischen Gesamtbild positioniert sich das Fürstliche Forsthaus Kreuzkrug als klassischer Landgasthof mit deutlichem Schwerpunkt auf deutscher Küche, Wild- und Fischspezialitäten. Für Gäste, die ein bodenständiges, reichhaltiges Essen in einem rustikalen Ambiente schätzen, kann das Restaurant eine sehr passende Wahl sein – insbesondere dann, wenn wieder regulär geöffnet ist. Wer hingegen leichte, trendige Küche, eine große Auswahl an vegetarischen und veganen Gerichten oder ein urbanes Designkonzept erwartet, sollte seine Erwartungen anpassen oder Alternativen in Betracht ziehen.

Für künftige Besucher ist vor allem wichtig zu wissen, dass das Haus derzeit als Traditionsgaststätte mit großem Potenzial beschrieben wird. Die vorhandene Küchenausstattung, die gepflegten Gasträume und der historische Charakter des Gebäudes bilden eine solide Basis für einen Neustart. Sollte ein neuer Pächter die bisherigen Stärken – hochwertige Wild- und Fischgerichte, freundlichen Service, stimmiges Landhausambiente – fortführen und gleichzeitig Themen wie moderne Zahlungsarten oder eine etwas breitere Auswahl an pflanzlichen Speisen aufgreifen, dürfte das Fürstliche Forsthaus Kreuzkrug wieder zu einer gefragten Adresse werden.

Wer eine authentische Adresse für Wildrestaurant, Fischrestaurant und klassische deutsche Gerichte sucht, findet hier ein Haus, das sich über Jahrzehnte einen guten Ruf erarbeitet hat. Die Kombination aus traditionsreicher Küche, saisonalen Aktionen, rustikaler Atmosphäre und der Nähe zu beliebten Ausflugsstrecken macht den Reiz aus. Für potenzielle Gäste lohnt es sich, den aktuellen Stand der Bewirtschaftung im Blick zu behalten, um die Wiedereröffnung nicht zu verpassen und dann selbst zu erleben, wie sich das historische Forsthaus kulinarisch weiterentwickelt.

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