Icke wa!
ZurückWer sich für eine schnelle, herzhafte Mahlzeit interessiert und Lust auf Berliner Flair hat, stößt in Gießen unweigerlich auf „Icke wa!“. Der kleine Imbiss konzentriert sich klar auf Currywurst, Bratwurst und Pommes – also auf klassische Currywurst‑Küche, die ohne Schnickschnack auskommt und damit vor allem Gäste anspricht, die es unkompliziert, deftig und bodenständig mögen.
Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf der Berliner Wursttradition: Angeboten werden verschiedene Varianten der Currywurst, zum Beispiel grobe Wurst, Berliner Currywurst mit Pelle und Varianten mit hausgemachten Pommes als Beilage. Gäste berichten, dass die Würste in guten Momenten saftig und kräftig gewürzt sind und typisch „berlinerisch“ serviert werden. Besonders positiv fällt einigen Besuchern auf, dass die Wurst nicht in der Fritteuse landet, sondern klassisch gegrillt wird, was für mehr Röststoffe und einen intensiveren Geschmack sorgt.
Ergänzt wird das Angebot durch knusprige Pommes, die – je nach Tagesform – zu den Stärken des Imbisses zählen. In Bewertungen wird immer wieder hervorgehoben, dass die Pommes heiß, außen knusprig und innen weich sein können, wenn alles gut läuft. Es gibt kreative Dips und eigene Pommes‑Varianten, die sich von einfachen Standardbeilagen abheben sollen, etwa Spezialpommes wie die oft erwähnten „Plaumann Pommes“, die bei Stammgästen als Geheimtipp gelten.
Ein Pluspunkt im Sortiment ist die zusätzliche Option für Gäste, die auf Fleisch verzichten möchten: Laut lokalen Informationen wird auch eine vegane Currywurst angeboten. Damit reagiert der Imbiss auf veränderte Essgewohnheiten und bietet eine Alternative für Besucher, die klassische Imbissatmosphäre suchen, aber trotzdem pflanzlich essen möchten. Diese vegane Variante ist zwar nicht das Hauptprodukt, erweitert aber die Zielgruppe und macht das Angebot für gemischte Gruppen attraktiver.
Der Charakter von „Icke wa!“ ist bewusst schlicht gehalten: Es handelt sich nicht um ein vollwertiges Restaurant, sondern um eine typische Imbissbude mit Fokus auf schnellen Service, Steh‑ oder einfache Sitzmöglichkeiten und einer klar strukturierten Speisekarte. Wer eine ausgedehnte Mahlzeit mit mehreren Gängen, gehobenem Ambiente oder Tischservice erwartet, wird hier nicht fündig. Dafür eignet sich der Imbiss gut für eine Pause während des Einkaufens, für den schnellen Hunger zwischendurch oder als unkomplizierte Option vor dem Heimweg.
In vielen Rückmeldungen wird die persönliche Atmosphäre hervorgehoben. Manche Gäste beschreiben die Art der Bedienung als typisch „Herz und Schnauze“ – direkt, aber herzlich, mit Berliner Charme. Einzelne Stimmen loben ausdrücklich, dass Mitarbeiter und Betreiber freundlich auftreten und man sich als Gast gut aufgehoben fühlt. Gerade Kundinnen und Kunden, die den rauen, aber warmen Ton klassischer Berliner Imbisskultur schätzen, nehmen diese Art des Umgangs positiv wahr.
Dem stehen allerdings auch deutliche kritische Stimmen gegenüber. Mehrfach wird geschildert, dass das Serviceerlebnis stark von der anwesenden Person abhängt. Einige Besucher berichten von unflexiblem Verhalten kurz vor Feierabend und dem Gefühl, eher zu stören als willkommen zu sein, wenn es auf die Schließzeit zugeht. Solche Situationen führen dazu, dass potenzielle Stammkunden auf andere Imbisse ausweichen, insbesondere dann, wenn sie zur klassischen Abendessenszeit noch eine verlässliche Anlaufstelle für Fast Food erwarten.
Auch beim Produkt selbst gehen die Erfahrungen auseinander. Befürworter betonen den guten Geschmack der Wurst, den saftigen Biss und die passende Würzung, insbesondere bei der klassischen Berliner Variante. Kritische Stimmen bemängeln hingegen, dass die Currywurst teilweise trocken wirken kann, wenn sie zu lange liegt, und dass der Eindruck entsteht, sie sei nicht frisch genug zubereitet. Solche Unterschiede deuten darauf hin, dass die Qualität stark von Auslastung, Tageszeit und Sorgfalt im jeweiligen Moment abhängt.
Ein zentraler Diskussionspunkt ist die Soße, die für viele Gäste das Herzstück jeder Currywurst darstellt. Positive Rückmeldungen heben hervor, dass die Sauce nicht nur aus einfachem Ketchup besteht, sondern ein eigenständiges Aroma besitzt, nicht zu süß ist und mit Currypulver eine gewisse Schärfe und Würze mitbringt. Andere Gäste erleben die Sauce dagegen als zu simpel – eher wie Tomatensauce mit etwas Curry, ohne besondere Tiefe. Diese Diskrepanz legt nahe, dass die Erwartungshaltung eine große Rolle spielt: Wer eine raffinierte, hausgemachte Gourmet‑Currysauce erwartet, könnte enttäuscht sein; wer eine klassische, unkomplizierte Imbisssoße bevorzugt, wird eher zufrieden sein.
Bei den Pommes zeigt sich ein ähnliches Bild. Viele Gäste loben die knusprige Textur und den guten Salzgehalt, wenn alles frisch zubereitet ist. Gleichzeitig wird in mehreren Rezensionen kritisiert, dass die Pommes gelegentlich fade und zu wenig gewürzt seien. Für einen Imbiss, der sich stark über Wurst und Pommes definiert, ist die Konstanz in diesem Bereich entscheidend. Potenzielle Kundinnen und Kunden sollten daher wissen, dass die Qualität der Beilagen stark von den Abläufen im Alltag abhängen kann.
Auch die Temperatur von Speisen ist ein wiederkehrendes Thema. Während zahlreiche Besucher berichten, dass Wurst und Pommes heiß und frisch serviert werden, schildern andere, dass Soßen noch kalt waren oder Würste in nicht ausreichend erhitztem Fett lagen. Gerade bei einem Imbiss mit einem überschaubaren Menü erwarten Gäste, dass solche Grundlagen zuverlässig eingehalten werden. Wer Wert auf durchgehend heiße Speisen legt, könnte daher eher zu Stoßzeiten zufrieden sein, wenn die Ware schneller rotiert.
Preislich bewegt sich „Icke wa!“ im Rahmen dessen, was für einen spezialisierten Wurst‑Imbiss mit zentraler Lage üblich ist. Kombis aus Currywurst und Pommes werden von manchen Gästen als angemessen empfunden, andere hätten angesichts der Kritikpunkte an Soße und Würstchen ein besseres Preis‑Leistungs‑Verhältnis erwartet. Für preisbewusste Gäste kann sich ein Vergleich mit anderen Anbietern in der Umgebung lohnen, insbesondere wenn der Fokus weniger auf Berliner Originalität als auf reinem Sättigungsfaktor liegt.
Besonders interessant für potenzielle Besucher ist, dass „Icke wa!“ nicht nur Laufkundschaft anspricht, sondern auch Catering anbietet. Das Konzept „mobiles Currywurst‑Catering“ richtet sich an Firmenfeiern, Veranstaltungen oder private Feste, bei denen Streetfood‑Charakter gefragt ist. Hier profitiert der Imbiss von seiner Spezialisierung: Die klare Konzentration auf Currywurst und Pommes ermöglicht es, größere Gruppen zügig zu versorgen, ohne dass die Abläufe zu komplex werden. Wer ein Event plant, sollte dennoch im Vorfeld genau klären, welche Qualität und Serviceleistungen erwartet werden, da die Bewertungen insgesamt gemischt ausfallen.
Die Online‑Präsenz zeigt, dass der Imbiss aktiv versucht, seine Community über soziale Kanäle zu erreichen. Bilder von Currywurst‑Tellern, Pommes und Aktionen vermitteln einen Eindruck vom Angebot und sprechen besonders jüngere Zielgruppen an, die ihren Besuch häufig über soziale Netzwerke planen. Gleichzeitig machen Bewertungen deutlich, dass die Realität vor Ort nicht immer mit den Erwartungen übereinstimmt, die solche Fotos wecken. Für Gäste ist es daher sinnvoll, aktuelle Stimmen zu berücksichtigen und sich ein eigenes Bild zu machen.
Ein Vorteil von „Icke wa!“ ist, dass der Imbiss für viele Besucher leicht erreichbar ist und eine unkomplizierte Option für eine schnelle Mahlzeit bietet. Die Kombination aus Berliner Currywurst, klassischen Imbissgerichten und optional veganer Variante macht das Konzept grundsätzlich attraktiv für unterschiedliche Zielgruppen – von Studierenden über Einkaufsbummel‑Besucher bis hin zu Berufstätigen in der Mittagspause. Entscheidend ist dabei, welche Prioritäten man setzt: Wer Authentizität und lockeren Ton schätzt und mit gewissen Schwankungen in Service und Produktqualität leben kann, findet hier eine passende Anlaufstelle.
Wer hingegen hohen Wert auf durchgehend konstante Qualität, ausgefeilte Soßenkompositionen und makellosen Service legt, sollte sich bewusst sein, dass die Erfahrungen mit „Icke wa!“ stark variieren. Manche Gäste sprechen von ihrem „ersten und letzten Besuch“, andere wiederum kommen nach eigenen Angaben regelmäßig vorbei und bezeichnen die Wurst oder die Pommes als besonders gelungen. Insgesamt ergibt sich das Bild eines Imbisses mit klarer Ausrichtung auf Currywurst, bei dem Stärken und Schwächen nah beieinanderliegen.
Für potenzielle Kundinnen und Kunden bedeutet das: „Icke wa!“ eignet sich dann besonders gut, wenn der Wunsch nach einem ehrlichen Snack im Vordergrund steht und die Erwartung an Perfektion nicht zu hoch ist. Wer sich für Berliner Imbisskultur interessiert und neugierig auf eine unkomplizierte Currywurst‑Adresse in Gießen ist, kann den Imbiss als Option auf dem persönlichen Speiseplan berücksichtigen und sich auf Basis der eigenen Erfahrung entscheiden, ob sich ein weiterer Besuch lohnt.
Stärken von „Icke wa!“
- Fokussiertes Angebot rund um Currywurst, Bratwurst und Pommes mit Berliner Charakter.
- Möglichkeit einer veganen Alternative, die das klassische Sortiment sinnvoll ergänzt.
- In positiven Bewertungen gelobte, saftige Würste mit passender Würzung und Grillnote.
- Pommes, die bei frischer Zubereitung heiß, knusprig und gut gesalzen sind.
- Lockere, direkte Ansprache mit „Herz und Schnauze“, die zu einem Imbisskonzept passt.
- Option für mobiles Currywurst‑Catering, geeignet für Veranstaltungen und Feiern.
Schwächen und Kritikpunkte
- Unterschiedliche Serviceerlebnisse, insbesondere in der Nähe der Schließzeiten.
- Schwankende Qualität von Soße und Wurst; teils als zu schlicht oder trocken empfunden.
- Pommes nicht immer gleich gut gewürzt, teilweise als geschmacklos beschrieben.
- Gelegentliche Kritik an Temperatur und Frische, etwa bei noch kalter Sauce.
- Erwartung an Preis‑Leistungs‑Verhältnis wird nicht von allen Gästen als erfüllt wahrgenommen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass „Icke wa!“ eine typische Adresse für Liebhaber klassischer Imbissgerichte ist, mit einer deutlichen Ausrichtung auf Berliner Currywurst und Pommes. Die Mischung aus ehrlicher Straßenküche, optional veganer Variante und unkompliziertem Konzept spricht vor allem Besucher an, die eine schnelle Mahlzeit suchen und sich selbst ein Bild von den Stärken und Schwächen dieses Imbisses machen möchten.