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IKEA Restaurant Berlin-Tempelhof

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Sachsendamm 47, 10829 Berlin, Deutschland
Fast-Food-Restaurant Frühstückslokal Kantine Mittagsrestaurant Restaurant Restaurant mit europäischer Küche Schwedisches Restaurant Skandinavisches Restaurant Vegetarisches Restaurant
8 (812 Bewertungen)

Das IKEA Restaurant Berlin-Tempelhof am Sachsendamm 47 ist ein typisches Selbstbedienungsrestaurant innerhalb des Einrichtungshauses, das vielen Kundinnen und Kunden als fester Bestandteil ihres Einkaufserlebnisses gilt. Die Atmosphäre ist funktional, familienorientiert und auf hohe Besucherzahlen ausgelegt, sodass insbesondere an Wochenenden und Aktionstagen viel Betrieb herrschen kann. Wer hier einkehrt, sucht meist ein unkompliziertes, schnelles und preislich überschaubares Essen, weniger ein klassisches Genusslokal mit langer Verweildauer.

Das kulinarische Konzept orientiert sich klar an der Marke IKEA: schwedisch inspirierte Gerichte, einfache Hausmannskost und saisonale Angebote. Besonders hervorzuheben sind die berühmten Köttbullar, also die schwedischen Fleischbällchen mit Rahmsoße, Kartoffelpüree oder Pommes und Preiselbeeren, die zu den meistgewählten Speisen zählen. Viele Gäste empfinden diese Kombination als solide und sättigend, auch wenn die Qualität je nach Tageszeit und Andrang schwanken kann. Daneben finden sich Klassiker wie Lachsgerichte, verschiedene Tagesmenüs, einfache Desserts sowie Gebäck wie Zimtschnecken und Kuchenstücke.

Für preisbewusste Gäste ist das Angebot insgesamt attraktiv. Im Vergleich zu anderen Restaurants in großen Möbelhäusern gelten die Preise als moderat, insbesondere für Hauptgerichte und Kinderteller. Familien mit mehreren Kindern schätzen, dass sie mit kleinem Budget warme Speisen, Desserts und Getränke erhalten können. Gleichzeitig gibt es kritische Stimmen, die bemängeln, dass Portionsgrößen über die Jahre kleiner geworden sind und einzelne Produkte – etwa Waffeln mit Kirschen – deutlich teurer wirken als früher. Diese Entwicklung fällt langjährigen Stammgästen besonders auf, die das Restaurant seit vielen Jahren regelmäßig besuchen.

Ein Pluspunkt sind die Optionen für verschiedene Ernährungsweisen. Neben den klassischen Fleischgerichten bietet das IKEA Restaurant Berlin-Tempelhof vegetarische und teils vegane Alternativen an. Dazu zählen zum Beispiel pflanzliche Köttbullar und Gerichte auf Gemüse- oder Reisbasis. Gäste, die sich bewusst fleischfrei ernähren, finden hier einfache, aber kostengünstige Alternativen. Positiv fällt auf, dass diese pflanzlichen Varianten teilweise sogar günstiger als Fleischgerichte sind, was sie für viele Besucher interessant macht.

Auf der anderen Seite gibt es Einschränkungen und Kritik bei der Kennzeichnung und Auswahl für bestimmte Ernährungsbedürfnisse. Personen, die auf vegane oder allergenreduzierte Speisen angewiesen sind, bemängeln, dass vegetarische und vegane Optionen nicht immer klar differenziert gekennzeichnet sind. Digitale Zutateninformationen helfen zwar grundsätzlich, können aber in der Praxis unübersichtlich sein, wenn Filter nicht eindeutig funktionieren oder ungeeignete Gerichte weiterhin angezeigt werden. Für Allergikerinnen und Allergiker ist die Auswahl bei Salaten und Beilagen teils sehr begrenzt, sodass am Ende nur sehr einfache Optionen wie grüner Salat bleiben.

Das Frühstücksangebot wird von vielen Gästen als praktisch wahrgenommen, vor allem für jene, die ihren Einkaufstag früh beginnen. Für einen relativ geringen Betrag erhalten Besucherinnen und Besucher ein einfaches Frühstück, das in der Regel aus Brot, Aufstrichen oder Belägen sowie warmen Getränken besteht. Besonders beliebt ist der Kaffee, den man oft nachfüllen kann, ohne jedes Mal neu zu bezahlen. Für Berufstätige oder Familien, die sich vor dem Rundgang stärken möchten, ist dieses Angebot ein pragmatischer Einstieg in den Einkaufstag.

Auch beim Mittag- und Abendessen stehen schnelle Gerichte im Mittelpunkt. Typische Elemente eines Familienrestaurants wie Kinderteller, Pommes, einfache Pasta- oder Fleischgerichte und Desserts sorgen dafür, dass sowohl Kinder als auch Erwachsene fündig werden. Immer wieder gibt es saisonale Speisen wie Spargelgerichte, Lachsvarianten oder spezielle Salate, die das Standardangebot ergänzen und für etwas Abwechslung sorgen. Insgesamt liegt der Schwerpunkt klar auf unkomplizierter, standardisierter Küche, die auf Masse ausgelegt ist.

Die Qualität der Speisen wird von den Gästen unterschiedlich bewertet. Viele empfinden das Essen als „okay“ bis „gut“, gemessen am Preisniveau und dem Selbstbedienungskonzept. Positiv hervorgehoben werden häufig die Fleischbällchen, einige Kuchen und Desserts sowie einfache schwedische Spezialitäten, die für das Markenimage typisch sind. Andere Besucherinnen und Besucher sehen deutliche Schwächen, insbesondere bei Beilagen wie Kartoffelpüree oder Gemüse. So wird etwa bemängelt, dass das Püree stark nach Instantprodukt wirkt und sehr klebrig sein kann, während Brokkoli oder anderes Gemüse gelegentlich übergart und geschmacklich wenig überzeugend sind.

Ein wiederkehrender Kritikpunkt ist die Temperatur der Speisen. Einzelne Gäste berichten von Gerichten, die bereits an der Ausgabe nur lauwarm oder sogar deutlich abgekühlt waren. Bis man mit Tablett und Getränken einen Sitzplatz gefunden hat, kann das Essen weiter an Temperatur verlieren. Wer viel Wert auf heiß servierte Speisen legt, sollte dies im Hinterkopf behalten und eventuell gezielt Zeiten mit geringerem Andrang wählen. Gleichzeitig gibt es zahlreiche Rückmeldungen, die von soliden, frisch wirkenden Menüs sprechen, was auf eine gewisse Abhängigkeit von Tageszeit, Personalbesetzung und Betriebslage schließen lässt.

Die Dessert- und Snackauswahl gehört zu den stärkeren Seiten des Angebots. Kuchen, Pudding und Waffeln mit Kirschen werden von vielen Gästen geschätzt und als lecker beschrieben. Diese Produkte sind häufig der Grund, warum Kundinnen und Kunden nach einem Einkauf noch einmal im Restaurant vorbeischauen oder eine Pause einlegen. Allerdings wird auch hier vereinzelt auf gestiegene Preise und kleinere Portionen hingewiesen, was den früher sehr ausgeprägten Sparfaktor etwas relativiert.

Hinsichtlich der Getränke bietet das IKEA Restaurant Berlin-Tempelhof typische Optionen eines Selbstbedienungsbetriebs: Softdrinks, Wasser, Kaffee und Tee. Die Möglichkeit des Kaffee-Nachfüllens wird von Vieltrinkerinnen und Vieltrinkern geschätzt. Wer jedoch Wert auf eine breitere Auswahl an Kaffeespezialitäten legt, könnte enttäuscht sein. Es gibt Kritik daran, dass kein echter Cappuccino oder vergleichbare Getränke erhältlich sind, sondern lediglich Kaffee Crema mit kalter Milch. Für Gäste, die eine umfangreiche Café-Auswahl oder Barista-Qualität suchen, ist dieses Angebot eher eingeschränkt.

Die räumliche Gestaltung ist auf Funktionalität ausgelegt. Es stehen viele Sitzplätze zur Verfügung, was besonders für Familien und Gruppen vorteilhaft ist. Hochstühle und eine Spiel- bzw. Spielecke für Kinder tragen dazu bei, dass sich auch die jüngsten Gäste beschäftigen können, während die Erwachsenen essen. Der Geräuschpegel kann aufgrund der Größe und des hohen Besucheraufkommens allerdings deutlich ansteigen, sodass es in Stoßzeiten eher laut und geschäftig wirkt als gemütlich. Wer eine ruhige Umgebung erwartet, sollte eher außerhalb der Hauptzeiten kommen.

Im Bereich Sauberkeit schneidet das Restaurant überwiegend positiv ab. Viele Gäste berichten von gepflegten Tischen, regelmäßig geleerten Tablettstationen und einer insgesamt ordentlich wirkenden Umgebung. Die Reinigungsfrequenz ist bei starkem Andrang besonders wichtig, damit sich neue Gäste schnell setzen können und nicht erst schmutziges Geschirr beiseitestellen müssen. Einzelne Unordentlichkeiten lassen sich in einem so stark frequentierten Systemgastronomie-Betrieb kaum vermeiden, insgesamt wird der Eindruck jedoch meist als gut beschrieben.

Bei der Servicequalität zeigt sich ein gemischtes Bild. An den Kassen wird das Personal häufig als freundlich, hilfsbereit und schnell beschrieben, was den Bezahlvorgang angenehm macht. In manchen Rückmeldungen werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Essensausgabe-Bereich jedoch als eher mürrisch oder wenig kommunikativ empfunden. Einige Gäste fühlten sich von der Art, wie Speisen auf den Teller gegeben wurden, wenig wertschätzend behandelt, etwa wenn Soßenwünsche strikt abgelehnt oder Portionen sehr knapp bemessen wurden. Da das Konzept auf Selbstbedienung und Standardisierung beruht, bleibt für individuellen Austausch nur begrenzt Raum, was sich im Gesamteindruck niederschlagen kann.

Besonders sensibel reagieren Besucherinnen und Besucher auf das Verhalten gegenüber Familien und Kindern. Während vielen die kindgerechte Ausrichtung mit Spielecke und günstigen Kindertellern positiv auffällt, berichten einzelne Eltern von unschönen Situationen. So wird unter anderem von einer Mitarbeiterin an der Kasse erzählt, die als sehr unfreundlich, wortkarg und wenig kinderfreundlich wahrgenommen wurde und bei lebhaften Kindern sichtbar genervt reagierte. Solche Erlebnisse können den Gesamteindruck erheblich beeinflussen, auch wenn sie nicht zwingend den Umgangston des gesamten Teams widerspiegeln.

Vereinzelt wird auch von Konfliktsituationen im Restaurantbereich berichtet, etwa von Auseinandersetzungen zwischen Gästen oder unglücklichen Reaktionen von Führungskräften in angespannten Momenten. Solche Vorkommnisse sind in stark frequentierten Lokalen nicht völlig auszuschließen, doch fallen sie naturgemäß stärker ins Gewicht, wenn sich Betroffene nicht ernst genommen oder unzureichend unterstützt fühlen. Für potenzielle Gäste bedeutet das, dass sie ein lebhaftes Umfeld mit vielen unterschiedlichen Besuchergruppen erwarten sollten, in dem es gelegentlich hektisch zugehen kann.

Die Erreichbarkeit des IKEA Restaurants Berlin-Tempelhof ist ein wesentlicher praktischer Vorteil. Wer ohnehin im Einrichtungshaus einkauft, kann das Restaurant schnell und ohne Umwege nutzen. Für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ist der Zugang barrierearm gestaltet, und das gesamte Konzept ist auf hohen Durchsatz ausgelegt. Dadurch eignet sich das Restaurant besonders für alle, die während des Einkaufs eine unkomplizierte Pause einlegen möchten, ohne das Gelände zu verlassen oder lange nach einem anderen Restaurant zu suchen.

Für Alleinreisende, Paare oder Gruppen, die ein unabhängiges Restaurant mit individueller Küche und persönlichem Service suchen, ist das IKEA Restaurant Berlin-Tempelhof eher weniger geeignet. Hier stehen Effizienz, Standardisierung und günstige Preise klar im Vordergrund. Wer jedoch mit Familie unterwegs ist, keine großen Ansprüche an gastronomische Raffinesse stellt und vor allem ein günstiges, schnelles Essen in direkter Nähe zum Einkauf sucht, findet hier eine funktionale Lösung, die viele Grundbedürfnisse abdeckt und mit schwedisch inspirierten Klassikern ein wenig Markencharakter mitbringt.

Zusammenfassend bietet das IKEA Restaurant Berlin-Tempelhof einfache, standardisierte Küche mit schwedischem Einschlag, moderaten Preisen und einer klar familienorientierten Ausrichtung. Stärken liegen in der guten Erreichbarkeit, dem breiten, wenn auch nicht sehr tiefen Angebot und den Möglichkeiten für vegetarische und teilweise vegane Ernährung. Schwächen zeigen sich in der schwankenden Speisentemperatur, Qualitätsunterschieden bei Beilagen, punktuell als unfreundlich wahrgenommenem Personal und dem Eindruck steigender Preise bei gleichzeitig kleiner werdenden Portionen. Potenzielle Gäste sollten diese Aspekte abwägen und entscheiden, ob sie ein funktionales Selbstbedienungsrestaurant innerhalb eines Möbelhauses suchen oder eher ein unabhängiges Restaurant mit stärkerer gastronomischer Ausrichtung bevorzugen.

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