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Indisches Restaurant Shiva

Indisches Restaurant Shiva

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Am Brunnen 17, 85551 Kirchheim bei München, Deutschland
Indisches Restaurant Restaurant
9.2 (860 Bewertungen)

Indisches Restaurant Shiva steht für nordindische Küche mit deutlichem Fokus auf würzige Currys, tandoorgegrillte Spezialitäten und eine vergleichsweise große Auswahl an vegetarischen Gerichten. Viele Gäste nutzen das Lokal sowohl als klassisches Restaurant zum gemütlichen Abendessen als auch für ein schnelles Mittagessen in der Pause. Die Lage an einer Nebenstraße sorgt dafür, dass der Besuch eher vom gezielten Hinschauen als vom spontanen Vorbeilaufen lebt, was sich in einem hohen Anteil an Stammgästen widerspiegelt.

Beim ersten Eindruck fällt das gepflegte Ambiente mit rot‑weißem Dekor und Kronleuchtern auf, das bewusst an klassische indische Restaurants erinnert, wie man sie aus vielen deutschen Städten kennt. Die Einrichtung wirkt sauber und ordentlich, ohne besonders luxuriös zu sein, und bietet eine Atmosphäre, in der sich sowohl Familien als auch Paare und Geschäftsleute wohlfühlen können. Einige Gäste beschreiben die Gestaltung als schlicht und funktional, andere schätzen gerade diese Zurückhaltung, weil sie den Fokus klar auf das Essen und den persönlichen Service legt.

Die Speisekarte deckt die typischen Klassiker ab, die man von einem indischen Restaurant erwartet: cremige Currys mit Huhn, Lamm und Ente, Gerichte aus dem Tandoor‑Ofen sowie eine Reihe von vegetarischen Optionen. Besonders häufig gelobt werden Lammgerichte und das frisch gebackene Naan, das außen leicht knusprig und innen weich serviert wird. Dazu kommt meist ein großzügiger Teller Reis, der – auch wenn man zu zweit isst – in der Regel zur gemeinsamen Nutzung auf den Tisch gestellt wird. Für viele Gäste gehört dieses gemeinsame Teilen von Reis und Brot inzwischen fest zur Erfahrung im Shiva.

Positiv hervorgehoben wird immer wieder, dass das Shiva auch für Vegetarier und teilweise Veganer attraktiv ist. Es gibt mehrere fleischlose Hauptgerichte auf Basis von Linsen, Kichererbsen, Gemüse und Paneer, die sich in einem indischen Restaurant als Standard etabliert haben und hier in unterschiedlichen Schärfegraden bestellbar sind. Wer indische Küche noch nicht gut kennt, erhält auf Nachfrage Vorschläge vom Service und kann sich an mildere Varianten herantasten, bevor er oder sie zu schärferen Currys übergeht.

Ein oft erwähnter Pluspunkt ist der Service. Viele Gäste berichten von freundlichen Kellnern, die aufmerksam nachfragen, zusätzliche Wünsche aufnehmen und bei besonderen Anlässen wie Geburtstagen kleine Überraschungen bereithalten. Solche Gesten tragen dazu bei, dass sich das Shiva für einige Gäste als Stammlokal etabliert hat. Gleichzeitig zeigen einzelne Rückmeldungen, dass die Servicequalität nicht immer gleich wahrgenommen wird: Während ein Teil des Teams für seine herzliche Art gelobt wird, wird ein anderer Mitarbeiter gelegentlich als eher reserviert oder sogar etwas unfreundlich beschrieben. Für potenzielle Gäste bedeutet das, dass das Serviceerlebnis grundsätzlich positiv, aber nicht in jeder Situation perfekt vorhersehbar ist.

Beim Essen selbst fällt auf, dass viele Bewertungen den Geschmack der Speisen als sehr gut bis hervorragend beschreiben. Gäste loben die geschmackvollen Soßen, zart gegartes Fleisch und die aromatische Würzung, die typischerweise bei einem indischen Restaurant erwartet wird. Besonders in neueren Rückmeldungen wird darauf hingewiesen, dass die Küche aktuell auf einem guten Niveau kocht und indische Geschäftspartner oder Freunde sich ebenfalls wohlgefühlt und gut gegessen haben. Das ist ein Hinweis darauf, dass die Küche authentische Elemente der nordindischen Küche gut umsetzt, ohne Gäste zu überfordern, die vielleicht das erste Mal indisch essen.

Nicht unerwähnt bleiben darf jedoch die Kritik an der Konstanz. Langjährige Besucher weisen darauf hin, dass die Qualität der Gerichte im Laufe der Zeit schwanken kann. Es gibt Berichte, dass eine Sauce an einem Abend intensiv gewürzt, cremig und ausgewogen ist, beim nächsten Besuch jedoch deutlich milder, teilweise sogar verwässert wirkt. Für Gäste, die sich bei einem indischen Restaurant auf ein bestimmtes Lieblingsgericht verlassen möchten, kann das frustrierend sein. Diese Schwankungen betreffen nicht nur eine einzelne Speise, sondern ziehen sich durch mehrere Curry‑Varianten, sodass Wiederholungsbesucher gelegentlich unsicher sind, welches Qualitätsniveau sie beim nächsten Mal erwartet.

Ebenfalls angesprochen wird, dass die Küche zwar solide bis gut kocht, für manche Kenner der indischen Küche aber nicht das volle Spektrum an Intensität und Authentizität erreicht, das sie aus Indien selbst oder besonders spezialisierten Häusern kennen. Einige Gäste empfinden das Angebot als eher angepasst an europäische Geschmäcker: Die Gerichte sind oft milder, die Schärfe zurückhaltend und die Gewürze etwas weniger komplex, als man es von authentischen Straßenküchen oder gehobenen indischen Restaurants in Großstädten kennt. Dafür ist das Shiva für ein breites Publikum zugänglich, das vielleicht gerade nach einem ersten Einstieg in die indische Küche sucht und sich nicht sofort an sehr scharf gewürzte Speisen heranwagen möchte.

Der Ablauf eines Besuchs wird von vielen Gästen als angenehm unkompliziert beschrieben. Häufig wird zu Beginn ein kleiner kostenloser Snack serviert – ein knuspriger Chip mit Dip –, der Wartezeit überbrückt und einen ersten Eindruck von den Aromen vermittelt. Die Wartezeiten auf die Hauptgerichte gelten im Shiva generell als eher kurz, besonders wenn man direkt vor Ort bestellt. Es gibt Berichte, dass Gerichte bereits nach wenigen Minuten am Tisch stehen, was insbesondere in der Mittagspause oder für Gäste mit wenig Zeit positiv auffällt. In einem indischen Restaurant ist diese schnelle Abwicklung keine Selbstverständlichkeit und wird hier als klarer Vorteil wahrgenommen.

Die Gäste nutzen das Shiva vielfältig: als Ort für ein spontanes Abendessen zu zweit, als Treffpunkt mit Freunden oder auch für kleinere geschäftliche Runden. Besonders in Verbindung mit indischen Geschäftspartnern wird häufig betont, dass diese sich im Restaurant wohlgefühlt haben und die Speisen lobten. Das spricht dafür, dass das Angebot zwar nicht extrem experimentell, aber solide und verlässlich genug ist, um unterschiedliche Geschmäcker und kulturelle Hintergründe zusammenzubringen. Für Gruppen empfiehlt es sich, verschiedene Gerichte zu bestellen und zu teilen, da sich so die großzügigen Beilagen und das Brot optimal nutzen lassen.

Das Preisniveau des Shiva liegt im mittleren Bereich und entspricht dem, was man in vielen indischen Restaurants vergleichbarer Kategorie findet. Für einige Gäste ist das Preis‑Leistungs‑Verhältnis in Ordnung, weil die Portionen satt machen, Beilagen wie Reis großzügig ausfallen und die Qualität in vielen Fällen stimmt. Andere vergleichen mit Angeboten in größeren Städten und kommen zu dem Schluss, dass man dort ähnlich gute oder teilweise bessere Qualität zu ähnlichen Preisen bekommt. Daraus ergibt sich ein neutrales Bild: Weder wird von überteuerten Preisen berichtet, noch von außergewöhnlich günstigen Konditionen – es handelt sich eher um solide Durchschnittswerte.

Die Atmosphäre im Gastraum wird überwiegend als angenehm beschrieben, mit warmen Farben, dekorativen Elementen und typischer Hintergrundmusik. Ein wiederkehrender Kritikpunkt betrifft jedoch einen Kellner, der während des Service gerne vor sich hin singt. Einige Gäste empfinden dieses Verhalten als charmant und unterhaltsam, andere fühlen sich dadurch irritiert oder gestört, vor allem bei ruhigeren Gesprächen. Wer ein indisches Restaurant mit dezenter Hintergrundmusik und gleichmäßiger Geräuschkulisse erwartet, sollte diesen Aspekt im Hinterkopf behalten; er ist Teil des Gesamtbildes und trägt dazu bei, dass der Besuch sehr individuell wahrgenommen wird.

Positiv hervorzuheben ist, dass das Shiva sowohl Mittag‑ als auch Abendservice anbietet, sodass unterschiedliche Tageszeiten für einen Besuch infrage kommen. Für Berufstätige bietet sich das Mittagsangebot an, um indische Küche in relativ kurzer Zeit zu genießen, während Familien und Paare eher den Abend nutzen, um in Ruhe verschiedene Gerichte zu probieren. Das Lokal setzt dabei klassisch auf Bedienung am Tisch, ergänzt um Optionen zum Mitnehmen, was es flexibel macht für Gäste, die lieber zu Hause essen, aber auf die Qualität eines indischen Restaurants nicht verzichten möchten.

Ein weiterer praktischer Aspekt ist der barrierearme Zugang. Dass der Eingang für Rollstuhlfahrer zugänglich ist, wird positiv vermerkt und erleichtert den Besuch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder für Familien mit Kinderwagen. In vielen Restaurants ist dies noch keine Selbstverständlichkeit, weshalb dieser Punkt durchaus für das Shiva spricht. Kombiniert mit der freundlichen Art vieler Mitarbeiter entsteht ein Gesamteindruck, der das Lokal auch für unterschiedliche Altersgruppen und Bedürfnisse geeignet erscheinen lässt.

In Bezug auf Getränke setzt das Shiva auf ein klassisches Angebot, das zu einem indischen Restaurant passt. Es gibt Bier und Wein, außerdem nicht‑alkoholische Getränke und übliche Begleiter zu scharfen Speisen. Zu besonders scharfen Currys passen Lassi oder andere milde Getränke, die dabei helfen, die Schärfe abzumildern, und die man in diesem Kontext durchaus empfehlen kann. Das Getränkeangebot wird in Rückmeldungen nicht ausführlich diskutiert, was meist ein Hinweis darauf ist, dass es solide, aber nicht außergewöhnlich ist.

Der Gesamteindruck des Indischen Restaurant Shiva ist ausgewogen. Positiv fallen die aromatischen Currys, das gute Naan, die schnellen Wartezeiten und der in vielen Fällen herzliche Service auf. Auch Vegetarier finden eine ausreichende Auswahl, und die Möglichkeit, Speisen mitzunehmen, macht das Lokal für den Alltag attraktiv. Auf der anderen Seite stehen Berichte über schwankende Qualität bei den Soßen, nicht immer gleichbleibende Würzung und einen Teil des Servicepersonals, der von manchen Gästen als weniger freundlich wahrgenommen wird. Für potenzielle Besucher, die ein indisches Restaurant suchen, bedeutet das: Shiva ist eine solide Adresse mit einem guten Potential, bei der man an guten Tagen sehr zufrieden sein kann, gleichzeitig aber ein gewisses Maß an Schwankung einkalkulieren sollte.

Wer indische Küche mag oder kennenlernen möchte, findet im Indischen Restaurant Shiva eine breit gefächerte Auswahl an Klassikern, von milden Currys bis zu schärferen Varianten, ergänzt um tandoorgegrillte Speisen und reichlich Beilagen. Stammgäste schätzen die Verlässlichkeit des Angebots und den persönlichen Umgang, während kritische Stimmen eher auf die unterschiedlichen Qualitätsniveaus eingehen. Insgesamt ergibt sich ein Bild eines Restaurants, das seine Stärken im Geschmack vieler Gerichte, in der Freundlichkeit großer Teile des Teams und in der Alltagstauglichkeit hat, gleichzeitig aber in der Konstanz der Küche und im Auftreten einzelner Mitarbeiter noch Luft nach oben besitzt.

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