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Iro Izakaya Vegan

Iro Izakaya Vegan

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Simon-Dach-Straße 15, 10245 Berlin, Deutschland
Japanisches Restaurant Ramen-Restaurant Restaurant Sushi-Restaurant Veganes Restaurant
9.6 (2250 Bewertungen)

Iro Izakaya Vegan ist ein rein pflanzliches japanisches Restaurant, das sich konsequent auf authentisch wirkende Izakaya‑Küche in moderner Interpretation spezialisiert hat. Viele Gäste heben hervor, dass sie hier nicht nur „zufällig vegan“ essen, sondern ein durchdachtes Konzept erleben, bei dem Küche, Getränke und Atmosphäre stimmig aufeinander abgestimmt sind.

Die Karte ist umfangreich und bietet von klassischen Vorspeisen über kreative Bowls bis hin zu verschiedenen Ramen‑Varianten und Sushi‑Kreationen alles, was man von einem japanisch inspirierten Lokal erwartet. Für viele Besucher ist das Angebot an veganem Sushi und Ramen ein Hauptgrund, immer wiederzukommen, weil es erlaubt, in einer rein pflanzlichen Umgebung typische Gerichte der japanischen Alltagsküche zu genießen.

Das Menü zeigt, wie vielfältig pflanzliche japanische Küche sein kann: Edamame, Misosuppe mit Shimeji‑Pilzen, Wakame und Tofu, blanchierter Senfspinat im Sesam‑Dressing, Taro im Nori‑Tempura oder frittierte Avocado machen deutlich, dass hier mit Gemüse, Algen und Tofu kreativ gearbeitet wird. Gäste loben die Vorspeisen oft als besonders abwechslungsreich, sodass es sich anbietet, mehrere kleine Gerichte zu teilen und das Konzept einer Izakaya – viele Kleinigkeiten, die in der Runde auf den Tisch kommen – voll auszukosten.

Bei den Hauptgerichten stehen verschiedene Varianten von veganen Ramen und reich belegtem veganen Sushi im Mittelpunkt, ergänzt durch Bowls und Spezialrollen. Die Ramen‑Suppen werden mit Gemüse wie Auberginen, Spinat, Lauch und Bambussprossen kombiniert, während das Sushi mit Avocado, Gurke, Rucola, Spargel, Tofu und knusprigen Elementen wie Tempura und Nori‑Chips belegt wird.

Viele Stammgäste betonen, dass das Essen „unfassbar lecker“ sei und sie den Laden gerade wegen der zuverlässig guten Qualität immer wieder wählen. Oft werden die Ramen‑Brühen als kräftig und angenehm würzig beschrieben, die Portionen als großzügig und sättigend, ohne zu schwer zu sein. Besonders positiv fällt auf, dass das Restaurant weitgehend ohne stark verarbeitete Fleischersatzprodukte auskommt und stattdessen Gemüse, Tofu und Seitan so einsetzt, dass Textur und Geschmack im Vordergrund stehen.

Auch das vegane Sushi wird vielfach gelobt: Gäste berichten von üppig gefüllten Rollen mit cremiger Avocado, knackigen Gemüsen und interessanten Toppings wie Spinat‑ oder Avocado‑„Skin“ sowie Nori‑Chips. Dabei entsteht der Eindruck, dass Iro Izakaya Vegan nicht einfach nur Fisch durch Tofu ersetzt, sondern eigenständige, pflanzliche Sushi‑Kreationen anbietet, die sich in Geschmack und Optik deutlich von klassischen Varianten unterscheiden.

Beim Thema Geschmack gibt es dennoch unterschiedliche Stimmen, die für ein ausgewogenes Bild wichtig sind. Einige Gäste empfinden insbesondere einzelne Ramen‑Brühen als zu mild oder „zu lasch“ gewürzt und hätten sich mehr Tiefe und Schärfe gewünscht. In manchen Bewertungen wird erwähnt, dass einzelne Komponenten – zum Beispiel veganes Karaage oder Tantan‑Ramen – zwar eine sehr gute Textur oder spannende Toppings haben, aber innen bzw. in der Brühe etwas unterwürzt wirken.

Andere Gäste betonen dagegen, dass sie die Würzung angenehm ausgewogen finden, weil das Essen nicht überwürzt ist und die einzelnen Zutaten noch gut zur Geltung kommen. Es zeigt sich, dass der Geschmack stark von persönlichen Vorlieben abhängt: Wer besonders intensive Brühen erwartet, könnte einzelne Gerichte als zu mild empfinden, während andere die leichtere, klarere Aromatik sehr zu schätzen wissen.

Das Preis‑Leistungs‑Verhältnis wird überwiegend positiv gesehen. Viele Gäste empfinden die Preise angesichts der Größe der Portionen und der reinen Pflanzenküche als angemessen und betonen, dass sie satt und zufrieden das Restaurant verlassen. Einzelne Stimmen weisen jedoch darauf hin, dass bestimmte Gerichte – etwa eine einzelne Ramen‑Schale – im Vergleich zu anderen Angeboten in der Stadt eher im mittleren bis oberen Preisbereich liegen, insbesondere wenn man mehrere Gänge wählt.

Ein großer Pluspunkt des Restaurants ist das Ambiente. Innen dominieren dunkles Holz, warme Beleuchtung und eine Einrichtung, die an traditionelle Izakayas erinnert, mit einem Mix aus normalen Tischen und separaten Abteilen, in denen kleine Gruppen halb abgeschirmt sitzen können. Dadurch entsteht ein gemütliches, leicht intimes Umfeld, das sowohl für Dates als auch für Treffen mit Freundeskreisen geeignet ist.

Gleichzeitig wird das Lokal in vielen Erfahrungsberichten als lebhaft beschrieben. Gerade an gut frequentierten Abenden kann es recht voll und entsprechend laut werden, was nicht jeder als angenehm empfindet. Ein Teil der Gäste empfindet die Geräuschkulisse und die relativ dicht stehenden Tische als atmosphärisch und passend zu einem Izakaya‑Konzept, andere wünschen sich mehr Ruhe und etwas mehr Platz zwischen den Sitzplätzen.

Im Sommer und bei gutem Wetter steht zusätzlich Außenbestuhlung zur Verfügung, was von vielen als angenehme Alternative genannt wird. Wer empfindlich auf Lautstärke reagiert oder Wert auf mehr Abstand legt, profitiert davon, draußen zu sitzen, während andere gerade die Dichte und die lebendige Stimmung im Innenraum als Teil des Erlebnisses sehen.

Der Service wird in zahlreichen Bewertungen als sehr freundlich, aufmerksam und zuvorkommend beschrieben. Viele Gäste fühlen sich gut aufgehoben und berichten von schneller Bedienung und kurzen Wartezeiten, insbesondere bei Vorspeisen und Getränken. Die Mitarbeitenden werden oft als hilfsbereit wahrgenommen, wenn es um Empfehlungen, Erklärungen zur Karte oder die Berücksichtigung individueller Wünsche geht.

Es gibt jedoch auch kritische Stimmen, die auf Phasen mit deutlichen Wartezeiten hinweisen. Einige Gäste berichten davon, dass sie an sehr vollen Abenden lange auf ihr Essen warten mussten oder dass Gerichte teils deutlich verzögert kamen, während andere Tische bereits bedient wurden. Manchmal wird außerdem angemerkt, dass Getränke vergessen wurden oder der Service gestresst wirkte – ein Hinweis darauf, dass der Betrieb zu Stoßzeiten an Kapazitätsgrenzen geraten kann.

Die Tatsache, dass das Restaurant insgesamt sehr beliebt ist, trägt zu dieser Ambivalenz bei. Viele Gäste akzeptieren etwas längere Wartezeiten wegen der Qualität der Gerichte und des rein pflanzlichen Konzepts, andere empfinden Wartezeiten von einer Stunde oder mehr als zu lang und würden sich eine bessere Personalausstattung oder eine klarere Kommunikation wünschen. Wer eine entspanntere Erfahrung sucht, sollte daher nach Möglichkeit Randzeiten wählen oder etwas Geduld mitbringen.

Konzeptionell ist Iro Izakaya Vegan vor allem für Menschen interessant, die gezielt nach einem veganen Restaurant mit japanischem Fokus suchen. Reisende und Einheimische, die viele Pflanzenoptionen kennen, heben hervor, dass ein komplett pflanzliches Izakaya‑Konzept noch immer selten ist und Iro Izakaya Vegan damit eine Lücke schließt. Für gemischte Gruppen, in denen nicht alle vegan leben, wird das Lokal oft als Kompromiss empfohlen, weil Geschmack und Präsentation auch Gäste überzeugen, die normalerweise nicht vegetarisch oder vegan essen.

Die Getränkekarte ergänzt das Essen mit passenden Optionen, unter anderem hausgemachten Limonaden wie Yuzu‑Varianten, verschiedenen Tees sowie alkoholischen Getränken wie Bier und Wein. Das Angebot an passenden Drinks wird häufig als stimmig beschrieben, und einige Gäste erwähnen explizit, dass sie bei jedem Besuch bestimmte Limonaden erneut bestellen, weil sie so erfrischend und gut abgestimmt zu den Speisen seien.

Praktisch ist, dass neben dem Vor‑Ort‑Verzehr auch Take‑away möglich ist, was insbesondere für Anwohnende oder Menschen, die lieber zuhause essen, attraktiv ist. Lieferdienste listen das Restaurant mit einem großen Teil der Karte, einschließlich Vorspeisen, veganer Ramen und veganem Sushi, sodass das Angebot auch außerhalb des Gastraums zugänglich bleibt. Dabei sollte man allerdings bedenken, dass knusprige Elemente wie Tempura oder frittierte Avocado beim Transport etwas an Textur verlieren können.

Für Personen mit Allergien ist positiv, dass im Menü die Hauptallergene gekennzeichnet sind und viele Gerichte von Natur aus ohne tierische Produkte auskommen. Die klare Kennzeichnung erleichtert es Gästen, passende Optionen zu finden, und spiegelt ein Bewusstsein für besondere Ernährungsbedürfnisse wider. Dennoch empfiehlt es sich, im Zweifelsfall beim Personal nachzufragen, um sicherzugehen, dass einzelne Zutaten oder Toppings zur eigenen Situation passen.

In der Summe entsteht das Bild eines Lokal, das sich durch ein konsequent veganes, japanisch inspiriertes Konzept, eine große Auswahl an veganem Sushi, veganen Ramen und Vorspeisen, sowie durch ein stimmiges Ambiente auszeichnet. Gleichzeitig sollte man sich bewusst sein, dass es zu Stoßzeiten voll, laut und mitunter langsam im Service sein kann und dass die Würzung einzelner Gerichte nicht alle Geschmäcker gleichermaßen trifft. Wer ein pflanzliches japanisches Restaurant sucht und bereit ist, kleinere Unstimmigkeiten bei Service oder Intensität der Würzung in Kauf zu nehmen, findet in Iro Izakaya Vegan eine interessante Adresse mit vielen eigenständigen Gerichten und einem klaren Fokus auf pflanzliche Küche.

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