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Itarei Restaurant – Japanese x Italian Fusion

Itarei Restaurant – Japanese x Italian Fusion

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Kollwitzstraße 89, 10435 Berlin, Deutschland
Asiatisches Restaurant Italienisches Restaurant Japanisches Restaurant Restaurant Restaurant mit asiatischer Fusionsküche Sushi-Restaurant
9.4 (965 Bewertungen)

Itarei Restaurant - Japanese x Italian Fusion verbindet zwei Küchen, die auf den ersten Blick wenig gemeinsam haben, zu einer sehr eigenständigen Interpretation moderner Fusionsküche. Gäste, die auf der Suche nach einem besonderen kulinarischen Erlebnis sind, finden hier eine Mischung aus japanischen Techniken und italienischer Wohlfühlküche, die bewusst anders gedacht ist und sich klar von einem klassischen Restaurant mit traditioneller Karte abhebt.

Die Speisekarte zeigt deutlich, dass Itarei nicht versucht, beiden Ländern nur oberflächlich gerecht zu werden, sondern eigene Signaturen entwickelt. Typische Elemente wie Udon-Nudeln, Miso, Yuzu oder Teriyaki treffen auf Pesto, Guanciale, Burrata und Vitello und ergeben Gerichte, die man so in kaum einem anderen Fusion Restaurant findet. Gäste berichten, dass sich viele Speisen ideal zum Teilen eignen, was den Besuch besonders für Paare und Gruppen attraktiv macht.

Küche und Konzept der japanisch-italienischen Fusion

Die Fusionsidee wird bei Itarei auf der Karte konsequent umgesetzt. Gerichte wie „Udon Verde“ kombinieren japanische Udon-Nudeln mit einer Kräuter-Pesto-Interpretation, frischem Gemüse und Sesam; für manche Gäste ein Highlight, für andere geschmacklich eher zurückhaltend, wenn nicht nachgewürzt wird. Andere Kreationen wie „Tokyo Carbonara“ mit Matcha, Parmesan, Ei, Pecorino, Pfeffer und Guanciale spielen mit bekannten italienischen Klassikern und fügen subtil japanische Noten hinzu.

Viele Besucher loben besonders die Pastagerichte wie Spaghetti „Mentaiko“, bei denen Pollackrogen, Nori und eine cremige Sauce auf eine italienische Pasta-Basis treffen. Für Fans intensiver, umami-betonter Aromen ist dies ein Gericht mit Wiedererkennungswert, während einzelne Stimmen den leicht süßlichen Charakter nicht ganz überzeugend fanden. So wird deutlich, dass das Konzept sehr stark vom individuellen Geschmack abhängt und bewusst nicht auf „Mainstream“ setzt.

Auch bei Fleisch- und Fischgerichten bleibt Itarei seinem Stil treu. Ein Beispiel ist Kalbs- oder Rindertatar, das klassisch-italienische Elemente wie Kapern oder Tonnato mit japanisch inspirierten Pickles und Soja-Balsamico kombiniert. Gäste heben hervor, dass diese Gerichte handwerklich präzise gearbeitet sind und durch Frische und Textur überzeugen. Ähnliches gilt für Gerichte mit Pulpo oder Lachs, bei denen Teriyaki-Glasur, Shiitake und Kartoffelpüree aufeinander treffen.

Vorspeisen, Sharing und vegetarische Optionen

Vor dem Hauptgang setzt das lokale Restaurant stark auf Sharing-Elemente. Hausgemachte Gyoza, Crispy Shrimps mit Zitronen-Aioli, Sauerteigbrot mit Misobutter oder marinierte Oliven mit Yuzu und Miso werden von Gästen immer wieder als gelungener Einstieg beschrieben. Besonders das Sauerteigbrot mit Misobutter hat sich zu einem Signature-Element entwickelt, das häufig empfohlen wird.

Vegetarische und teilweise vegane Optionen sind klar vorhanden und gehen über die übliche Standardauswahl hinaus. Udon-Gerichte mit Gemüse, Kartoffelsalat-Varianten mit japanischem Einschlag oder vegetarische Pastakreationen bieten Gästen ohne Fleisch eine interessante Auswahl. Einige Stimmen merken allerdings an, dass nicht jedes vegetarische Gericht klar als solches erkennbar ist und Nachfragen sinnvoll sein können, wenn es um genaue Zutaten oder mögliche Fischbestandteile geht.

  • Stärken: kreative Vorspeisen, gute Produkte, viele Gerichte zum Teilen, klare Fusionsidee.
  • Schwächen: geschmackliche Intensität variiert, manche Gerichte wirken für einige Gäste zu mild oder nicht deutlich genug japanisch bzw. italienisch.

Ambiente, Einrichtung und Atmosphäre

Das Innere des Itarei wird immer wieder als modern, stilvoll und schlicht beschrieben. Holz, dezente Farben und ein bewusst reduziertes Design sorgen für eine ruhige, zeitgemäße Atmosphäre, die gut zu einem urbanen Fine-Dining-Restaurant passt. Gäste schätzen, dass das Ambiente weder überladen noch kühl wirkt, sondern Raum für Gespräche und das gemeinsame Essen lässt.

Von außen wirkt das Haus hingegen eher zurückhaltend, manche sprechen von einer unscheinbaren Fassade, die leicht übersehen wird. Ein fehlendes oder zurückhaltendes Namensschild kann dazu führen, dass man gezielt nach der Hausnummer suchen muss. Auf der Terrasse sorgt die dunkle Fassade nicht bei allen Gästen für Begeisterung; einige empfinden sie als etwas kühl, während andere die Schlichtheit als angenehm unaufgeregt schildern.

Die Atmosphäre verändert sich im Laufe des Abends spürbar. Während frühe Reservierungen zum Teil als etwas ruhig beschrieben werden, füllt sich der Gastraum später deutlich, wodurch es lebhafter und wärmer wirkt. Wer Wert auf eine entspannte, aber nicht zu laute Umgebung legt, sollte dies bei der Reservierungszeit berücksichtigen.

Serviceerfahrungen: Zwischen herzlich und überfordert

Beim Service gehen die Eindrücke auseinander. Viele Gäste berichten von einem freundlichen, aufmerksamen Team, das Gerichte erklärt, Empfehlungen ausspricht und spontane Wünsche berücksichtigt. Besonders positiv hervorgehoben werden einzelne Servicekräfte, die mit professioneller Art und guten Empfehlungen – etwa bei Gyoza oder Pastagerichten – zum gelingenden Abend beitragen.

Daneben gibt es aber auch kritische Stimmen. Mehrfach wird erwähnt, dass Besteck zwischen den Gängen nicht gewechselt, Getränkebestellungen vergessen oder Teller lange nicht abgeräumt wurden. In einigen Fällen fühlten sich Gäste nicht wirklich nach ihrer Zufriedenheit mit dem Essen gefragt, obwohl es Anlass zur Rückmeldung gegeben hätte. Solche Erfahrungen lassen darauf schließen, dass der Service je nach Auslastung und Teamzusammensetzung schwanken kann.

Ein wiederkehrender Kritikpunkt ist die strikte Handhabung von Zeitfenstern für die Tischbelegung. Einige Gäste schildern, dass sie bereits vor Ablauf der vorgesehenen Dauer auf das Ende des Aufenthalts hingewiesen wurden. Das kann den Besuch für Menschen, die sich einen langen, entspannten Abend im gehobenen Restaurant wünschen, als zu getaktet erscheinen lassen.

Preis-Leistungs-Verhältnis und Portionsgrößen

Preislich bewegt sich Itarei im gehobenen Mittelfeld. Für ein Menü aus Vorspeise und Hauptgericht sollte man mit einem Betrag kalkulieren, der im Rahmen moderner, trendbewusster Fusion-Restaurants mit hochwertigen Produkten liegt. Viele Gäste empfinden die Preise als angemessen, wenn man Kreativität, Produktqualität und Ambiente zusammen betrachtet.

Allerdings gibt es auch Gäste, die das Preisniveau als hoch empfinden, insbesondere im Verhältnis zu den Portionsgrößen. Einige berichten von eher kleineren Portionen, die zwar optisch ansprechend und geschmacklich ausgefeilt sind, aber nicht jeden Hunger stillen. Wer großen Appetit mitbringt, sollte daher mit mehreren Gängen planen oder die Erwartung eher in Richtung Fine-Dining teilen statt klassischer, üppiger Trattoria-Portionen.

  • Positiv: kreative Küche, hochwertige Zutaten, besondere Fusionsideen rechtfertigen für viele Gäste die Preise.
  • Kritisch: Portionsgrößen teilweise klein, einige Gäste empfinden das Gesamtniveau als teuer und würden sich mehr Großzügigkeit wünschen.

Für wen eignet sich das Itarei?

Itarei spricht vor allem Menschen an, die bewusst etwas anderes als ein klassisches japanisches oder italienisches Restaurant in Berlin suchen. Wer Freude daran hat, neue Kombinationen zu probieren, Gerichte zu teilen und auch bereit ist, bei Aromen und Konsistenzen überrascht zu werden, dürfte hier auf seine Kosten kommen. Besonders für Verabredungen, Treffen mit Freunden oder besondere Anlässe wird das Lokal häufig gewählt.

Weniger geeignet ist das Konzept für Gäste, die eine sehr klare Erwartung an traditionell-japanische Küche mit Sushi-Fokus oder an typische italienische Standardgerichte haben. Auch wer großen Wert auf langen, ungestörten Aufenthalt ohne zeitliche Begrenzung legt oder sehr große Portionen erwartet, könnte sich hier eingeschränkt fühlen. Es lohnt sich, vorab einzukalkulieren, dass der Schwerpunkt auf Kreativität, Präsentation und Zusammenspiel der Aromen liegt.

Insgesamt zeigt sich Itarei als ambitioniertes, eigenständiges Fusion-Restaurant in Berlin, das polarisiert, aber vielen Gästen in Erinnerung bleibt. Die Kombination aus moderner, klarer Gestaltung, einer mutigen Karte und der Verbindung zweier Küchen macht den Besuch für experimentierfreudige Restaurantgäste interessant. Wer bereit ist, sich auf dieses Konzept einzulassen, kann hier einen Abend erleben, der sich spürbar von üblichen Standardadressen unterscheidet – mit Stärken bei Kreativität und Geschmack, aber auch mit gelegentlichen Schwächen bei Servicekonstanz und Preiswahrnehmung.

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