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Kim’s So Korean Food 2

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Hohenheimer Str. 53, 70184 Stuttgart, Deutschland
Koreanisches Restaurant Restaurant
9 (193 Bewertungen)

Kim's So Korean Food 2 ist ein kleines, auf koreanische Küche spezialisiertes Lokal in der Hohenheimer Straße in Stuttgart und spricht vor allem Gäste an, die authentische Gerichte in unkomplizierter Umgebung suchen. Viele Besucher schätzen, dass hier der Fokus klar auf dem Essen liegt und weniger auf Dekoration oder Show – das Konzept ist bewusst schlicht gehalten und erinnert für manche eher an ein Wohnzimmer als an ein klassisches, durchgestyltes Lokal.

Die Speisekarte deckt typische Klassiker der koreanischen Küche ab, sodass sich Fans von koreanischem Restaurant‑Kultur gut aufgehoben fühlen. Beliebt sind vor allem Gerichte wie Bibimbap, Ramyun, verschiedene frittierte Chicken‑Varianten und kleinere Vorspeisen, die sich gut zum Teilen eignen. Wer gezielt nach einem asiatischen Restaurant mit Schwerpunkt Korea sucht, findet hier ein recht breites Angebot, ohne von einer zu umfangreichen Karte erschlagen zu werden.

Positiv hervorgehoben wird immer wieder, dass viele Speisen kräftig abgeschmeckt sind und sich deutlich von angepasster, europäisierter Asia‑Küche unterscheiden. Gerade Gäste, die Schärfe mögen, kommen bei den Ramyun‑Gerichten oder scharfen Eintöpfen auf ihre Kosten. Gleichzeitig gibt es auch mildere Optionen, sodass man im Freundeskreis oder mit Familie mit unterschiedlichen Vorlieben essen kann.

Ein Detail, das vielen Gästen in Erinnerung bleibt, ist die Auswahl an typisch koreanischen Getränken. Neben den erwartbaren Softdrinks finden sich verschiedene koreanische Limonaden und andere Getränke, die man in einem durchschnittlichen Restaurant in Deutschland selten sieht. Für Fans koreanischer Produkte ist das ein Pluspunkt, da das Gesamtgefühl eines Besuchs dadurch authentischer wirkt.

Die Art der Bestellung unterscheidet sich etwas von vielen anderen Lokalen. Am Tisch liegen Zettel aus, auf denen die gewünschten Speisen angekreuzt werden. Diese Zettel werden beim Service abgegeben, danach kommen die Gerichte relativ zügig an den Tisch. Viele Gäste empfinden dieses System als praktisch und unkompliziert, andere hätten lieber eine klassische Bestellung mit ausführlicher Erklärung durch die Bedienung. Für Besucher, die das erste Mal koreanisch essen, kann dieses reduziertere System etwas nüchtern wirken, bietet aber gleichzeitig Orientierung, weil klar ersichtlich ist, was bestellt wurde.

Beim Ambiente setzt Kim's So Korean Food 2 auf Schlichtheit. Die Einrichtung ist funktional, mit eng gestellten Tischen, die das kleine Lokal recht schnell füllen. Manche Gäste beschreiben die Atmosphäre als gemütlich und bodenständig, andere als eher einfach und wenig stimmungsvoll. Wer ein elegantes, aufwändig dekoriertes Restaurant für einen besonderen Anlass sucht, wird hier möglicherweise weniger fündig; wer dagegen vor allem wegen des Essens kommt, empfindet das Umfeld meist als ausreichend.

Die Serviceerfahrung wird von den Gästen sehr unterschiedlich wahrgenommen. Einige loben die direkte, zügige und unprätentiöse Art der Bedienung und schätzen, dass Bestellungen schnell aufgenommen und ohne großen Smalltalk ausgeliefert werden. Diese Direktheit wird von manchen als passend zur authentischen, bodenständigen Küche beschrieben und wirkt für Gäste, die genau das suchen, stimmig.

Auf der anderen Seite berichten mehrere Gäste von Situationen, in denen der Umgangston als sehr schroff oder sogar unangenehm empfunden wurde. Besonders häufig wird die scheinbare Chefin erwähnt, die in einigen Bewertungen als laut, streng und wenig geduldig beschrieben wird – sowohl gegenüber Mitarbeitenden als auch gegenüber Gästen. In Einzelfällen fühlten sich Besucher während des Aufenthalts beobachtet oder ungerecht behandelt, was für eine angespannte Stimmung am Tisch sorgen kann.

Ein Beispiel aus verschiedenen Berichten: Gäste schildern Situationen, in denen Nachfragen zu Tischwahl oder Bestellungen eher als Vorwurf formuliert wurden. Teilweise wird davon erzählt, dass Gäste schon beim Hinsetzen korrigiert oder deutlich zurechtgewiesen wurden, wenn sie sich aus Sicht des Hauses nicht an die gewünschte Platzstruktur hielten. Solche Erfahrungen wirken auf einige sehr abschreckend und sind ein klarer Kritikpunkt, insbesondere für Personen, die Wert auf einen freundlichen, entspannten Empfang legen.

Neben dem Ton im Service gibt es auch Hinweise auf organisatorische Schwächen. Einzelne Bewertungen erzählen von Bestellungen, die nie am Tisch ankamen – etwa Vorspeisen, auf die sehr lange gewartet wurde und die am Ende gar nicht mehr serviert wurden. In solchen Fällen mussten Gäste aktiv auf sich aufmerksam machen, um zu bezahlen oder nachzufragen. Das vermittelt den Eindruck, dass der Service im laufenden Betrieb gelegentlich den Überblick verliert, insbesondere wenn mehrere Tische gleichzeitig betreut werden.

Die Qualität der Speisen wird insgesamt gemischt bewertet. Einige Gäste loben das Essen als „sehr lecker“ und sprechen davon, dass sie sich geschmacklich an Aufenthalte in Korea erinnert fühlen. Die Würzung vieler Gerichte ist kräftig, und Soßen werden als intensiv beschrieben. Das trifft insbesondere auf scharfe Eintöpfe oder Nudelsuppen zu, die für Liebhaber authentischer Schärfe ein Argument für einen Besuch sind. Wer ein koreanisches Restaurant mit deutlichem Eigengeschmack sucht, findet hier durchaus passende Optionen.

Andere Stimmen bemängeln jedoch, dass bestimmte Speisen geschmacklich nicht überzeugen. Genannt werden etwa Bibimbap, das als wenig raffiniert beschrieben wird, oder Ramyun, dessen Brühe zwar scharf, aber im Aroma eher flach wirkt. Auch das Gemüse in der Suppe wird vereinzelt als wenig aussagekräftig beschrieben. Diese Wahrnehmung deutet darauf hin, dass das Küchenniveau je nach Gericht schwanken kann und nicht alle Komponenten das gleiche Qualitätsniveau erreichen.

Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die Wahrnehmung von Convenience‑Produkten. Einige Gäste berichten, dass sie von ihrem Platz aus große Tiefkühlbeutel in der Küche gesehen haben und daraus schließen, dass nicht alle Komponenten frisch zubereitet werden. Für einen Teil des Publikums ist das kein Problem, solange der Geschmack überzeugt und die Zubereitung konstant ist. Andere sind jedoch enttäuscht, weil sie von einem spezialisierten asiatischen Restaurant mehr hausgemachte Elemente erwarten.

Auch bei den frittieren Chicken‑Gerichten gehen die Meinungen auseinander. Positiv hervorgehoben wird, dass die Hähnchenteile heiß und knusprig serviert werden und sich gut als Hauptgericht eignen. Negativ angemerkt wird, dass sie zum Teil ohne Beilagen kommen und geschmacklich nach einigen Stücken als recht monoton empfunden werden. Die dazu gereichten Soßen treffen nicht jeden Geschmack, was insbesondere bei Gästen auffällt, die von anderen koreanischen Fried‑Chicken‑Anbietern ein intensiveres Aroma gewohnt sind.

Beim Thema Portionsgrößen und Preisgestaltung zeigt sich ein deutlicher Spannungsbereich. Einige Gäste finden das Preisniveau im Vergleich zu anderen koreanischen Lokalen in der Umgebung eher hoch, halten es aber noch für vertretbar, wenn Geschmack und Sättigungsgrad passen. Andere fühlen sich hingegen deutlich unterversorgt und sprechen von sehr kleinen Portionen bei gleichzeitig überdurchschnittlichen Preisen. In einzelnen Berichten ist sogar von einem Gefühl des „Abgezockt‑Seins“ die Rede, insbesondere bei Chicken‑Portionen mit wenigen Wings zum relativ hohen Preis.

Für potenzielle Besucher bedeutet das: Wer Kim's So Korean Food 2 besucht, sollte sich darauf einstellen, dass die Portionen – gerade bei bestimmten Gerichten – kleiner ausfallen können, als Fotos in sozialen Medien oder im Kopfkino erwarten lassen. Wer großen Hunger hat oder ein besonders gutes Preis‑Leistungs‑Verhältnis sucht, könnte sich je nach Bestellung enttäuscht fühlen. Gleichzeitig empfinden andere Gäste die Mengen durchaus als ausreichend, insbesondere, wenn mehrere Speisen zum Teilen bestellt werden.

Positiv ist, dass verschiedene Angebotsformen zur Verfügung stehen. Neben dem Essen vor Ort können Gäste Speisen zum Mitnehmen bestellen, was für Anwohner oder Beschäftigte in der Umgebung praktisch ist. Auch Lieferoptionen werden angeboten, sodass man die Gerichte zu Hause genießen kann. Für Liebhaber koreanischer Küche, die ein neues Restaurant testen möchten, ist das eine bequeme Möglichkeit, sich einen ersten Eindruck zu verschaffen, ohne direkt einen kompletten Abend im Lokal zu verbringen.

Die Lage an der Hohenheimer Straße ist für viele gut erreichbar, insbesondere für Menschen, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind oder in der Nähe wohnen oder arbeiten. Parkplätze können – wie in vielen Innenstadtlagen – eingeschränkt sein, was man bei einem spontanen Besuch einplanen sollte. Wer lange Anfahrten vermeiden möchte und ohnehin in der Gegend ist, findet in Kim's So Korean Food 2 eine zusätzliche Option im Umfeld anderer Restaurants und Imbisse.

Insgesamt zeigt sich ein gemischtes Bild: Kim's So Korean Food 2 bietet authentisch angehauchte koreanische Küche mit einer Auswahl an Klassikern, die viele Fans finden, gleichzeitig aber auch deutliche Kritik an Service, Tonfall und Portionsgrößen auf sich zieht. Wer primär Wert auf unkomplizierte, teils sehr würzige Gerichte in einfacher Umgebung legt, kann hier ein passendes koreanisches Restaurant finden. Gäste, denen ein freundlicher, zugewandter Service, große Portionen und ein besonders harmonisches Ambiente wichtig sind, sollten die gemischten Erfahrungen anderer Besucher im Hinterkopf behalten und ihre Erwartungen entsprechend anpassen.

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