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kofookoo – sushi | grill | bar

kofookoo – sushi | grill | bar

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Neuer Kamp 31 Rindermarkthalle, 20359 Hamburg, Deutschland
Asiatisches Restaurant Bar Cocktailbar Grillrestaurant Japanisches Restaurant Restaurant Restaurant mit Fusionsküche Sushi-Restaurant Tapas-Restaurant
8.6 (5994 Bewertungen)

kofookoo - sushi | grill | bar in der Rindermarkthalle am Neuer Kamp 31 in Hamburg setzt auf ein modernes All-you-can-eat-Konzept, das klassische japanische Küche mit digitaler Tablet-Bestellung verbindet und damit ein ungewöhnliches Erlebnis für Freunde von Sushi und asiatischer Küche schafft.

Herzstück des Angebots ist das hauseigene „All you can Enjoy“-Prinzip: Gäste bestellen bis zu zwei Stunden lang à la carte über ein iPad, pro Runde jeweils mehrere kleine Gerichte vom Sushi bis zu warmen Grill-Spezialitäten. Dadurch erinnert das Konzept eher an eine endlose Folge kleiner Tapas als an ein traditionelles Menü und spricht insbesondere Gruppen an, die vieles probieren möchten, ohne sich auf ein einzelnes Hauptgericht festlegen zu müssen.

Im Gegensatz zu klassischen Laufband-Konzepten werden die Speisen frisch nach Bestellung zubereitet und an den Tisch gebracht, sodass der Eindruck eines typisch anonymen „Fließband-Buffets“ bewusst umgangen wird. Viele Gäste schätzen die Möglichkeit, in kurzen Abständen immer wieder neue Kombinationen zu wählen und sich systematisch durch die umfangreiche digitale Karte zu essen. Das System ist spielerisch, teilweise fast wie ein kulinarisches Game aufgebaut, was besonders für Erstbesucher einen gewissen Unterhaltungswert hat.

Die Atmosphäre im Restaurant wird von vielen Gästen als modern, farbenfroh und lebhaft beschrieben; die Einrichtung mit langen Reihen, beleuchteten Akzenten und offener Gestaltung lässt das Lokal eher wie eine trendige Sushi Bar oder einen asiatischen Food-Spot wirken als wie ein ruhiges, klassisches Restaurant. Wer Wert auf ein intimes, sehr ruhiges Ambiente legt, merkt allerdings schnell, dass kofookoo eher auf Dynamik und Trubel ausgelegt ist: Bei hoher Auslastung kann der Geräuschpegel deutlich ansteigen, und je nach Tischlage fühlt sich der Besuch eher gesellig als entspannt an.

Viele Bewertungen heben besonders die Breite der Speisekarte hervor: Neben diversen Sushi-Varianten – von Maki über Inside-Out-Rollen bis hin zu Spezialrollen – gibt es gegrillte Spieße, warme Vorspeisen, Tempura, Salate und Desserts, die das typische Bild eines Sushi Restaurants erweitern. Für Gäste, die japanische Küche nicht nur auf rohen Fisch reduzieren, sondern auch warme Gerichte und Fingerfood mögen, wirkt das Angebot attraktiv und abwechslungsreich. Positiv fällt zudem auf, dass es vegetarische und teilweise vegane Optionen gibt, sodass gemischte Gruppen nicht mühsam nach Alternativen suchen müssen.

Die Qualität der Speisen wird insgesamt gemischt, aber überwiegend solide bewertet: Viele Gäste sprechen von „lecker“ und „frisch“, loben einzelne Sushi-Sorten oder gegrillte Spieße und kehren wegen des Geschmacks regelmäßig wieder. Andere Stimmen bemängeln hingegen schwankende Qualität zwischen den Runden: Einige Teller kommen heiß und auf den Punkt, andere dagegen eher lauwarm oder wirken im Vergleich durchschnittlich. Wiederkehrend ist der Eindruck, dass bestimmte Gerichte deutlich über dem Niveau klassischer All-you-can-eat-Lokale liegen, während andere eher Standard bieten.

Insbesondere beim Sushi gehen die Meinungen auseinander: Gäste loben die große Auswahl, äußern aber zum Teil Kritik an Schnitt und Balance der Stücke – etwa zu dicke Reisschichten oder ungleichmäßige Formen, was den Eindruck einer professionellen Sushi Bar etwas schmälert. Dazu kommt, dass einige langjährige Besucher davon berichten, dass Lachs und Thunfisch früher frischer wirkten und die Gesamtqualität im Laufe der Zeit nachgelassen habe. Andere Gäste empfinden das Niveau nach wie vor als gut und sehen kofookoo als verlässliche Adresse, um in lockerer Runde viel Sushi in kurzer Zeit zu genießen.

Der Service wird häufig als freundlich und meist aufmerksam beschrieben, besonders bei weniger Andrang, wenn Bestellungen zügig aufgenommen und serviert werden. Viele Gäste erwähnen das Personal als hilfsbereit, erklären geduldig das iPad-System und reagieren auf Sonderwünsche. Gleichzeitig zeigen zahlreiche Erfahrungsberichte, dass das Tempo und die Organisation bei voller Auslastung ins Stocken geraten können: Längere Wartezeiten von etwa 20 bis 30 Minuten auf erste Runden oder Getränke kommen immer wieder vor, manche Bestellungen gehen unter oder landen am falschen Tisch.

Diese Schwankungen im Service führen dazu, dass der Besuch stark davon abhängt, zu welcher Zeit und mit welcher Erwartung man kommt: Wer das Konzept eher als geselligen Abend mit ausreichend Zeit versteht, kann kleinere Verzögerungen gelassen sehen; Gäste, die eine strukturierte Abfolge von Gängen und konstanten Rhythmus erwarten, empfinden das Durcheinander dagegen als störend. Einige Gruppen berichten, dass selbst mit vielen Personen die Organisation gut funktioniert, andere wiederum erinnern sich an chaotische Abläufe mit vertauschten Runden.

Ein auffälliger Pluspunkt ist der Barbereich des Lokals: Neben Sushi und Grillgerichten spielt die Getränkeauswahl eine große Rolle, mit Cocktails, Spezialdrinks und einer insgesamt gut ausgestatteten Bar, die in vielen Bewertungen positiv erwähnt wird. Gäste schätzen die Möglichkeit, den Abend nicht nur als Besuch in einem japanischen Restaurant, sondern auch als Drink-Location zu nutzen – sei es vor oder nach dem Essen oder während der zweistündigen All-you-can-Eat-Phase. Wer Wert auf kreative Drinks legt, bekommt hier mehr Auswahl als in vielen klassischen Sushi Restaurants.

Das digitale Bestellsystem über Tablet wird von vielen Gästen als großer Komfortfaktor erlebt: Speisen und Getränke lassen sich mit wenigen Klicks auswählen, ohne auf Bedienung warten zu müssen, und das System zeigt übersichtlich an, wie viele Gerichte pro Runde gewählt wurden. Allerdings wird auch kritisch angemerkt, dass die Tablets teilweise starke Gebrauchsspuren aufweisen und nicht immer sorgfältig gereinigt erscheinen, was dem ansonsten technischen und modernen Eindruck einen hygienischen Dämpfer versetzen kann. Zudem kann der ständige Blick auf das Display und das Interagieren mit dem Gerät für manche Gäste weniger entspannend sein als ein klassisches Gespräch mit dem Service über die Speisekarte.

Hygiene und Sauberkeit werden im Allgemeinen in einem ordentlichen Licht dargestellt: Viele Gäste betonen saubere Sanitärbereiche und insgesamt gepflegte Räume. Problematisch wirkt dagegen, wenn direkt auf Rohware – wie frischem Fisch – Zettel kleben, um den Tisch zu markieren; solche Details erzeugen bei einigen Gästen den Eindruck, dass nicht immer mit der Sorgfalt gearbeitet wird, die man sich bei einem Sushi Restaurant wünscht. Auch hier zeigt sich: Es gibt viele positive Eindrücke, aber gelegentliche Schwächen, die die Wahrnehmung empfindlicher Gäste beeinflussen können.

Für romantische Abende oder ein ruhiges Candlelight-Dinner eignet sich kofookoo den meisten Berichten nach weniger, da der Raum stark frequentiert und teilweise sehr lebhaft ist. Wer jedoch mit Freunden, Kolleginnen oder Familie unterwegs ist und Wert auf Abwechslung, eine große Sushi- und Grill-Auswahl sowie ein eher lockeres, lautes Setting legt, findet hier eher das passende Umfeld. Das Konzept spricht auch Gäste an, die gerne mehrere kleine Gänge statt eines großen Hauptgerichts essen und die Interaktion mit dem Tablet als Teil des Erlebnisses sehen.

Preislich bewegt sich kofookoo im mittleren Bereich: Viele Gäste empfinden das All-you-can-Eat-Angebot angesichts der Menge und Auswahl als fair, andere würden sich angesichts der teils schwankenden Qualität und gelegentlicher Wartezeiten ein etwas höheres Niveau oder mehr Konstanz wünschen. Der Ansatz, Reste bei deutlicher Überbestellung mit einem Aufpreis zu belegen, soll bewussten Konsum fördern und richtet sich klar gegen Verschwendung – ein Aspekt, den manche Gäste positiv bewerten. Insgesamt steht kofookoo damit zwischen klassischem günstigen Buffet und hochwertigen Sushi Restaurants, mit einem klaren Fokus auf Erlebnis und Vielfalt.

Unterm Strich bietet kofookoo - sushi | grill | bar ein eigenständiges, technikorientiertes Konzept, das sich besonders für Gäste eignet, die ein lebhaftes All-you-can-Eat-Erlebnis mit umfangreicher Auswahl an Sushi, Grillgerichten und Cocktails suchen und dafür gewisse Kompromisse bei Ruhe und Perfektion eingehen. Wer auf der Suche nach einem ruhigen, sehr traditionellen Sushi Restaurant mit maximaler handwerklicher Finesse ist, wird einige Kritikpunkte der Bewertungen teilen; wer hingegen mit den beschriebenen Stärken und Schwächen umgehen kann und das Tablet-System als Teil des Konzepts akzeptiert, findet hier einen Ort, an dem ein Besuch in der Gruppe oder mit großem Appetit auf abwechslungsreiche japanische Küche durchaus Spaß machen kann.

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