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Nom Vietnamesisches Restaurant

Nom Vietnamesisches Restaurant

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Zeughausmarkt 17, 20459 Hamburg, Deutschland
Restaurant Vietnamesisches Restaurant
9.4 (3294 Bewertungen)

Nom Vietnamesisches Restaurant präsentiert sich als lebhaftes vietnamesisches Lokal mit Fokus auf aromatische Küche, schnellen Service und einen hohen Gästeumschlag. Wer authentische Gerichte wie Pho, Reisbandnudeln, Sommerrollen und Sate-Spieße mag, findet hier eine große Auswahl an vietnamesischen Klassikern und moderner Fusion-Küche. Das Konzept setzt auf unkomplizierte Atmosphäre, viele Sitzplätze und einen Ablauf, der an die Dynamik vietnamesischer Straßenlokale erinnert.

Die Speisekarte ist für ein asiatisches Haus ungewöhnlich übersichtlich strukturiert, was Gästen die Wahl erleichtert und zugleich ein breites Spektrum an Speisen von Vorspeisen bis zu üppigen Hauptgerichten abdeckt. Neben Reis- und Nudelgerichten mit Huhn, Rind oder Lachs gibt es zahlreiche vegetarische und vegane Optionen, etwa Reisnudelsalate mit Tofu oder vegetarische Sommerrollen. Damit eignet sich das Nom nicht nur für Liebhaber klassischer Fleischgerichte, sondern auch für Gäste, die bewusst pflanzlich essen möchten.

Viele Gäste betonen, dass das Essen im Nom als sehr schmackhaft, frisch und gut gewürzt wahrgenommen wird. Häufig gelobt werden insbesondere die Sommerrollen, Sate-Hühnerspieße in Erdnusssauce sowie gebratene Reisbandnudeln mit Fleisch und Gemüse, die optisch ansprechend serviert werden. Klassiker wie vietnamesische Suppen und Nudelgerichte gelten für viele Stammgäste als sichere Wahl, weil sie aromatisch, reichhaltig und konsistent in der Qualität sind. Auch hausgemachte Getränke wie Zitronenlimonade oder Milchtee-Varianten werden positiv erwähnt und runden das Angebot ab.

Positiv hervorgehoben wird immer wieder das Preis-Leistungs-Verhältnis: Die Portionen sind groß, die Preise für die Lage moderat und viele Gäste empfinden die gebotene Qualität als sehr fair. Mehrfach wird erwähnt, dass man das Lokal satt und zufrieden verlässt und das Gefühl hat, für sein Geld eine solide, teils überdurchschnittliche Leistung erhalten zu haben. Gerade im Vergleich zu anderen asiatischen Restaurants mit ähnlicher Ausrichtung wird das Nom aus Sicht vieler Gäste als gute Wahl für ein spontanes Mittag- oder Abendessen wahrgenommen.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Bandbreite an Ernährungsoptionen. Das Nom bietet viele vegetarische Speisen, vegane Varianten und teils auch glutenfreie Gerichte, was in Bewertungen ausdrücklich erwähnt wird. Wer also auf bestimmte Unverträglichkeiten achten muss oder bewusst auf Fleisch verzichtet, findet in der Karte genügend Alternativen zu den klassischen Fleischgerichten. Allerdings zeigen einzelne Rückmeldungen, dass nicht jede pflanzliche Option geschmacklich gleich stark ausfällt, etwa bei einfachen Reisnudelsalaten mit Tofu, die manche Gäste als eher langweilig empfinden.

Beim Service zeichnet sich ein gemischtes Bild ab, das stark von Tagesform und Auslastung abhängt. Viele Gäste loben die Freundlichkeit des Personals, die schnelle Aufnahme von Bestellungen und kurze Wartezeiten auf Speisen und Getränke. Der Ablauf ist meist zügig, was vor allem denjenigen entgegenkommt, die vor oder nach einem Termin noch schnell essen möchten. Andere Stimmen berichten jedoch von Situationen, in denen der Service als unorganisiert, gestresst oder unaufmerksam wahrgenommen wurde, etwa wenn leere Teller lange stehen bleiben oder Rückfragen zu Bestellungen ausbleiben.

Eine wiederkehrende Kritik betrifft den Umgang mit Reservierungen und Zahlungsmodalitäten. So wird vereinzelt beschrieben, dass Gäste nachträglich als „No Show“ markiert wurden, obwohl sie tatsächlich vor Ort waren, was das Vertrauen in das Reservierungssystem beeinträchtigt. Zudem berichten manche, dass trotz Hinweis auf Kartenzahlung eine Bezahlung in bar bevorzugt oder erwartet wurde, was für Gäste ohne ausreichendes Bargeld unangenehm sein kann. Wer das Nom besuchen möchte, ist daher gut beraten, eine Reservierung zu dokumentieren und vorsorglich Bargeld mitzunehmen.

Das Ambiente im Nom wird meist als gemütlich und lebhaft beschrieben, mit vielen Tischen und einem unprätentiösen, funktionalen Interieur. Die Einrichtung wirkt auf viele Besucher stimmig und passend zur vietnamesischen Küche, erhält aber auch vereinzelt den Hinweis, dass Möbel und Raumgestaltung etwas „abgenutzt“ wirkten und ein wenig Auffrischung vertragen könnten. Da das Restaurant häufig stark besucht ist, kann es deutlich lauter werden, was den Eindruck eines authentisch belebten vietnamesischen Lokals verstärkt, aber nicht unbedingt zu einem ruhigen, intimen Abendessen passt.

Neben dem Gastraum selbst wird die Sauberkeit unterschiedlich beurteilt. Viele Gäste empfinden das Lokal grundsätzlich als ordentlich, während andere auf nachlässig gereinigte Toiletten und einen teils „schmuddeligen“ Gesamteindruck hinweisen. Gerade in stark frequentierten Zeiten scheint es vorzukommen, dass Details wie Sanitärbereiche oder kleinere Ecken im Gastraum nicht die gleiche Aufmerksamkeit erhalten wie Küche und Gästeflächen. Dies steht im Kontrast zur überwiegend positiven Wahrnehmung der Speisenqualität, zeigt jedoch, dass der Eindruck von Sauberkeit für einige Besucher verbesserungsfähig ist.

Inhaltlich ist das Angebot stark auf typische vietnamesische Gerichte fokussiert: Sommerrollen in verschiedenen Varianten, frittierte Frühlingsrollen, Reisnudelsalate, Currys, Pho-Suppen sowie gebratene Reisbandnudeln und Wokgerichte bilden das Rückgrat der Karte. Besonders populär sind Gerichte wie Bun Bo Nam Bo, verschiedene Pho-Varianten mit Rind, Huhn oder vegetarischer Basis sowie signierte Wokgerichte mit mariniertem Fleisch und frischem Gemüse. Fischliebhaber finden unter anderem Lachsgerichte, die in Kokos-Curry-Saucen serviert werden, wobei einzelne kritische Stimmen die Würzung und Intensität dieser Currys als zu mild oder unausgewogen empfanden.

Die Getränkeauswahl kombiniert asiatisch inspirierte Optionen mit gängigen Softdrinks und alkoholischen Getränken. Hausgemachte Limonaden, vietnamesischer Kaffee und verschiedene Tees werden regelmäßig lobend erwähnt und fügen sich gut in das Gesamtbild einer modernen vietnamesischen Fusion-Küche ein. Zeitweise wurde kritisiert, dass bestimmte Weine von der Karte nicht verfügbar waren und durch einfachere Alternativen ersetzt wurden, was bei Gästen mit höheren Erwartungen an die Getränkebegleitung für Unzufriedenheit sorgte. Insgesamt richtet sich die Ausrichtung der Getränke eher auf unkomplizierten Genuss als auf ein ausgefeiltes Wein- oder Cocktailkonzept.

Die große Anzahl an Bewertungen und die Einstufung unter den besser bewerteten vietnamesischen Lokalen der Stadt zeigen, dass das Nom für viele Gäste ein verlässlicher Anlaufpunkt für vietnamesische Küche ist. Dabei ist wichtig zu berücksichtigen, dass die Erfahrungen auseinandergehen: Während zahlreiche Gäste von ihrem Besuch begeistert berichten und das Lokal regelmäßig weiterempfehlen, stehen einzelne sehr kritische Stimmen, die von nachlassender Qualität, überforderten Abläufen und unzureichender Sauberkeit sprechen. Wer das Nom in Betracht zieht, sollte sich bewusst sein, dass es sich um ein stark frequentiertes, dynamisches Restaurant handelt, das eher auf Tempo, Menge und unkompliztes Essen als auf ruhige Fine-Dining-Atmosphäre ausgelegt ist.

Für potenzielle Gäste lässt sich festhalten: Wer eine lebhafte Umgebung nicht scheut, vietnamesische Klassiker wie Pho, Sommerrollen und würzige Wokgerichte schätzt und Wert auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis legt, findet im Nom viele Gründe für einen Besuch. Vegetarier und Veganer profitieren von der breiten Auswahl an fleischlosen Optionen, sollten jedoch bei sehr einfachen Gerichten keine allzu komplexen Aromenspiele erwarten. Wer dagegen besonderen Wert auf makellose Sanitärbereiche, sehr ruhige Atmosphäre oder besonders sorgfältig abgestimmten Service legt, sollte die gemischten Bewertungen im Hinterkopf behalten und seine Erwartungen entsprechend ausrichten. Insgesamt präsentiert sich das Nom Vietnamesisches Restaurant als kraftvoller Vertreter vietnamesischer Küche mit Stärken bei Vielfalt, Portionengröße und Tempo – und Potenzial zur Verbesserung in Details von Serviceorganisation und Sauberkeit.

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