Paulaner in the Squaire
ZurückPaulaner in the Squaire richtet sich an Reisende und Berufspendler, die vor oder nach ihrem Flug noch einmal typische deutsche Küche genießen möchten und dabei Wert auf eine Mischung aus bayerischem Wirtshausflair und verlässlicher Qualität legen. Schon beim Betreten fällt der große, offen gestaltete Gastraum mit viel Holz, langen Tischen und dekorativen Bierkrügen ins Auge, der bewusst an eine traditionelle bayerische Gaststube erinnert und damit ein Stück München an den Flughafen Frankfurt holt.
Das Konzept des Hauses ist klar auf klassische bayerische Restaurant-Küche ausgelegt, ergänzt durch einige internationale Gerichte, um ein sehr gemischtes Publikum anzusprechen. Die Karte konzentriert sich auf herzhafte Kost wie Schweinsbraten, verschiedene Schnitzelvarianten, Würste, deftige Pfannengerichte und süße Desserts wie Kaiserschmarrn, die sich als typische Begleiter zum frisch gezapften Paulaner-Bier anbieten. Viele Gäste heben positiv hervor, dass die Portionen üppig ausfallen und dass die Speisen nicht wie in vielen Flughafengastronomien nach Convenience-Produkt wirken, sondern frisch zubereitet werden und optisch ansprechend angerichtet sind.
Zu den Klassikern gehören der Münchner Schweinsbraten mit Dunkelbiersoße, Kartoffelknödeln und Sauerkraut sowie verschiedene Schnitzeloptionen, vom Paulaner Schnitzel mit Speck und Spiegelei über das Jägerschnitzel mit Pilzrahmsoße bis hin zum Wiener Schnitzel vom Kalb. Auch der Brauhaus Burger mit Prime-Beef, Bacon und hausgemachter Burgersoße gehört zu den oft gelobten Gerichten, ebenso herzhafte Pfannengerichte wie das Bayern- oder Winzerpfännchen mit Medaillons, Gemüse und Beilagen. Ergänzt wird das Angebot durch Brotzeiten mit Brezeln, Obazda, Radi und anderen bayerischen Klassikern, die sich besonders für einen schnellen Stopp mit Bier oder alkoholfreier Erfrischung eignen.
Viele Gäste schätzen die Küche als solide bis sehr gut und betonen, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zu anderen Gastronomien am Flughafen positiv auffällt. Während am Terminal häufig sehr hohe Preise bei eher durchschnittlicher Qualität üblich sind, wird Paulaner in the Squaire immer wieder als Ort beschrieben, an dem die Speisen für Flughafenniveau moderat bepreist sind und geschmacklich überzeugen. Mehrere Erfahrungsberichte heben hervor, dass Fleischgerichte wie Schweinebraten, Haxe oder Schnitzel zart und aromatisch sind und Saucen kräftig abgeschmeckt werden. Besonders Fans von bodenständiger Hausmannskost kommen hier auf ihre Kosten, während Feinschmecker mit sehr hohen Ansprüchen an Raffinesse eher eine klassische, rustikale Küche vorfinden.
Ein weiterer Pluspunkt ist die Lage direkt im Gebäude The Squaire über dem Fernbahnhof des Flughafens Frankfurt. Für Fluggäste, Hotelgäste der umliegenden Häuser und Bahnreisende ist das Restaurant in wenigen Minuten erreichbar, ohne erneut Sicherheitskontrollen passieren zu müssen. Dadurch eignet sich Paulaner in the Squaire besonders gut für längere Umstiegszeiten, Businessmeetings oder das Feierabendbier nach einem Arbeitstag in den Büros des Komplexes. Gäste berichten, dass sich trotz des Flughafenstandorts eine vergleichsweise entspannte Atmosphäre einstellt und man deutlich ruhiger sitzt als in den stark frequentierten Gastronomiebereichen direkt an den Gates.
Das Ambiente im Innenraum wird häufig als gemütlich, modern-bayerisch und lebhaft beschrieben. Die Einrichtung orientiert sich an einem klassischen Wirtshaus-Stil mit viel Holz, langen Tischen und einer Gestaltung, die sowohl kleinere Runden als auch größere Gruppen aufnimmt. Für Firmenfeiern, Gruppenreisen oder informelle Geschäftsessen wird das Lokal gerne genutzt, da es durch seine Größe und Struktur auch größere Gesellschaften verkraftet. Positiv hervorgehoben wird zudem, dass der Loungebereich und die verschiedenen Gasträume etwas Vielfalt bieten, sodass sowohl Gäste, die in Ruhe essen, als auch jene, die eher auf ein schnelles Bier vorbeischauen, einen passenden Platz finden.
Nicht ganz so gut kommt bei einigen Gästen der Außenbereich weg, der sich in der offenen, überdachten Fläche des Squaire-Gebäudes befindet. Abends ist diese Fläche nur schwach beleuchtet, was dazu führt, dass einzelne Besucher die Atmosphäre dort als wenig einladend empfinden. Wer Wert auf ein stimmungsvolles Umfeld legt, findet daher meist im Innenraum den besseren Platz. Insgesamt wird die Gestaltung jedoch überwiegend positiv wahrgenommen, da sie ein Stück bayerische Wirtshauskultur in eine eher nüchterne, moderne Architektur einbettet.
Beim Service zeichnet sich ein gemischtes Bild, das auch stark vom jeweiligen Besuchszeitpunkt abhängt. Viele Gäste berichten von freundlichen, zügigen und hilfsbereiten Mitarbeitenden, die auch bei hoher Auslastung den Überblick behalten und leere Gläser rasch bemerken. Gerade bei Transitgästen mit begrenzter Zeit wird geschätzt, dass Bestellungen oft schnell aufgenommen und Speisen zügig serviert werden. Andere Bewertungen bemängeln dagegen, dass insbesondere beim Nachbestellen von Getränken Bedienungen wiederholt an Tischen mit leeren Gläsern vorbeigingen, ohne aktiv nachzufragen, obwohl ausreichend Personal anwesend war.
In Stoßzeiten, etwa abends oder bei hoher Auslastung durch Messe- und Geschäftsreisende, kann der Service daher gelegentlich als gestresst und kurz angebunden wahrgenommen werden. Wer hier plant, mit einer größeren Gruppe einzukehren, profitiert nach Berichten anderer Gäste davon, vorab zu reservieren und genügend Zeit einzuplanen, falls es doch einmal zu Verzögerungen kommt. Positiv wird allerdings häufig die Professionalität im Umgang mit internationalem Publikum erwähnt: Das Personal ist an Gäste aus aller Welt gewöhnt, spricht in der Regel mehrere Sprachen und kann bei der Auswahl typischer Gerichte beraten.
Die Getränkekarte steht ganz im Zeichen der Marke Paulaner und bietet verschiedene Bierstile vom Fass, ergänzt durch Flaschenbiere und alkoholfreie Alternativen. Viele Gäste loben das Bier explizit als frisch gezapft und gut temperiert, was zusammen mit klassischen Snacks wie Brezel mit Obazda oder einer Brotzeitplatte ein stimmiges Gesamtbild ergibt. Für Gäste, die kein Bier trinken, gibt es eine breit gefächerte Auswahl an Softdrinks, Schorlen und Heißgetränken, sodass das Lokal auch für Familien oder Businessgäste ohne Alkohol eine Option bleibt.
Auf der Speisekarte stehen neben Fleischklassikern auch einige vegetarische und vegane Angebote, die gezielt als fleischlose Schmankerl beworben werden. Dennoch bleibt der Schwerpunkt klar auf deftig-bayerischer Kost mit Fleisch, sodass vegetarische Gäste zwar versorgt werden, die Auswahl im Vergleich zu reinen Veggie-Konzepten aber überschaubar wirkt. Kritisch angemerkt wird vereinzelt, dass einzelne Gerichte sehr reichhaltig und fettig ausfallen, was zur rustikalen Ausrichtung passt, aber nicht unbedingt für alle Ernährungsstile geeignet ist.
Geschmacklich reicht das Feedback von "sehr lecker" bis hin zu „solide Hausmannskost“. Viele Gäste heben bestimmte Gerichte hervor, etwa kräftige Suppen, zarten Schweinsbraten oder sorgfältig zubereitete Pfannengerichte, die mit frisch gekochten Beilagen serviert werden. Andere Bewertungen bemängeln einzelne Komponenten, etwa zu fettige Bratkartoffeln, Käsespätzle, die geschmacklich nicht überzeugen, oder eine Brühe, die stark nach Instantprodukt schmeckt. Insgesamt entsteht das Bild einer Küche, die im Durchschnitt verlässlich gute Qualität liefert, aber nicht immer auf konstant hohem Niveau performt – für ein Restaurant in einem stark frequentierten Verkehrsknotenpunkt ist das jedoch bereits ein vergleichsweise positives Ergebnis.
Die Nachspeisen werden von vielen Gästen als gelungener Abschluss hervorgehoben. Besonders der Kaiserschmarrn mit Rosinen, Puderzucker, Apfelmus und Vanillesoße sowie klassische Desserts wie Crème Brûlée oder Eisvariationen werden häufig bestellt. Reisende, die sich vor einem langen Flug noch etwas Süßes gönnen möchten, finden hier also eine Auswahl, die zur übrigen bayerischen Ausrichtung passt. Dass die Desserts in der Regel frisch angerichtet wirken und optisch ansprechend erscheinen, trägt zum positiven Gesamteindruck bei.
Ein wichtiger Aspekt für potenzielle Gäste ist die generelle Zuverlässigkeit: Viele Berichte von wiederkehrenden Besuchern erwähnen, dass sie Paulaner in the Squaire bei Zwischenstopps oder Übernachtungen im angeschlossenen Hotel immer wieder aufsuchen, weil sie wissen, was sie erwartet. Wer auf Reisen keine Experimente eingehen möchte und lieber auf bekannte Gerichte setzt, findet hier ein berechenbares Angebot an deftiger Küche mit bayerischem Schwerpunkt, das in der Regel zügig serviert wird und geschmacklich im soliden bis guten Bereich liegt. Kritische Stimmen zu einzelnen Gerichten und Serviceerlebnissen zeigen gleichzeitig, dass nicht jeder Besuch perfekt verläuft und dass die Auslastung starken Einfluss auf die Erfahrung haben kann.
Für Familien, Gruppen und Geschäftsreisende ist das Restaurant besonders dann geeignet, wenn ein unkomplizierter Rahmen mit klarer Speisekarte und verlässlichen Klassikern gesucht wird. Wer dagegen eine ruhige, intime Atmosphäre oder besonders kreative Küche erwartet, sollte berücksichtigen, dass es sich um ein stark frequentiertes Wirtshaus an einem internationalen Verkehrsknotenpunkt handelt, in dem Trubel und Geräuschpegel zum Alltag gehören. Insgesamt stellt Paulaner in the Squaire für viele Gäste eine bodenständige, recht authentische Option dar, um sich mit bayerischen Spezialitäten zu stärken, ein frisch gezapftes Bier zu genießen und die Wartezeit am Flughafen mit einem Stück Wirtshauskultur zu verbinden.