Restaurant Hu
ZurückRestaurant Hu in Germering präsentiert sich als großes chinesisch‑mongolisches Buffetlokal, das klar auf das Konzept „All you can eat“ mit Live‑Cooking setzt und damit vor allem Gäste anspricht, die Wert auf eine sehr breite Auswahl an Speisen und ein unkompliziertes Selbstbedienungskonzept legen.
Das Herzstück ist das umfangreiche Buffet, das von klassischen chinesischen Gerichten über mongolische Grillzutaten bis hin zu Sushi, Salaten und einem großen Dessertbereich reicht. Viele Besucher loben, dass hier „eigentlich alles geboten wird, was man erwartet“ – von gebratenem Reis und gebratenen Nudeln mit Gemüse, Huhn, Rind oder Meeresfrüchten bis hin zu knuspriger Ente, frittierten Fleischvarianten und scharfen Gerichten nach Szechuan‑Art. Wer klassische asiatische Küche sucht, findet also ein breites Repertoire, das stärker auf Vielfalt als auf Individualität der einzelnen Speisen setzt.
Charakteristisch ist das mongolische Live‑Cooking, bei dem sich Gäste rohe Zutaten und Saucen zusammenstellen und diese frisch am Grill zubereiten lassen. Dieses Angebot hebt Restaurant Hu von vielen anderen asiatischen Restaurants in der Umgebung ab und wird vor allem abends intensiv genutzt. Einige Gäste heben positiv hervor, dass es dadurch möglich ist, sich Gerichte sehr individuell zu komponieren – von mild bis sehr scharf und von gemüsereich bis fleischlastig. Kritische Stimmen berichten jedoch, dass das Live‑Cooking bei starkem Andrang an seine Grenzen kommt: Wenn der Koch zu viele Teller gleichzeitig bearbeitet, kann es vorkommen, dass Zutaten übergart sind oder leicht anbrennen.
Beim Preisniveau positioniert sich Restaurant Hu im mittleren Segment, aber mit einem Konzept, das viel Leistung pro Person bieten soll. Mittags gibt es ein vergünstigtes Buffet, abends und an Sonn‑ und Feiertagen liegt der Buffetpreis höher, beinhaltet dafür aber Softdrinks, Säfte, Kaffee und Tee als Getränke‑Flatrate; Bier und Wein werden teilweise mit vergünstigten ersten Gläsern angeboten. Viele Gäste empfinden insbesondere das Mittagsbuffet als sehr gutes Preis‑Leistungs‑Verhältnis, weil für einen festen Betrag ein großes Angebot inklusive Getränken bereitsteht. Gleichzeitig wird in neueren Bewertungen angemerkt, dass die Preise in den letzten Jahren deutlich gestiegen sind und für einige Stammgäste inzwischen an der Schmerzgrenze liegen, insbesondere, wenn man als Familie essen geht.
Die Speisekarte für à‑la‑carte‑Bestellungen ist umfangreich und deckt ein breites Spektrum klassischer Gerichte ab, auch wenn der allergrößte Teil der Gäste sich für das Buffet entscheidet. Auf der Karte finden sich zahlreiche Varianten von gebratenen Nudeln und gebratenem Reis mit Gemüse, Huhn, Rind, Schwein oder Krabben, verschiedene Suppen wie Peking‑Suppe, Wan‑Tan‑Suppe oder Tom‑Yam‑Gung, sowie Spezialitäten aus dem Wok mit Cashewkernen, Bambussprossen, Morcheln und scharfen Currysaucen. Für Liebhaber von Ente oder Hummerkrabben gibt es mehrere Spezialgerichte mit süß‑sauren, Curry‑ oder Sa‑Cha‑Saucen, was Restaurant Hu auch für Gäste interessant macht, die nicht nur Standardgerichte, sondern etwas aufwändigere Kompositionen mögen.
Das Dessertbuffet ist ein weiterer Fokuspunkt des Konzepts: Neben Kuchenstücken, Pudding, frischem Obst und Tiramisu fällt vor allem der Schokobrunnen auf, der von manchen Gästen ausdrücklich gelobt wird, weil die Schokolade spürbar fest wird und nicht nur dünn überzieht. Für Kinder und alle, die ein ausgedehntes süßes Finale schätzen, ist dieser Bereich ein Argument für einen Besuch. Andere Bewertungen sprechen dem Dessertbuffet allerdings die geschmackliche Tiefe ab und bemängeln, dass einige Komponenten eher nach „Kühlschrank“ schmecken oder optisch besser wirken als sie geschmacklich überzeugen.
Ein großer Pluspunkt ist die konsequente Ausrichtung auf Selbstbedienung bei den Getränken: An mehreren Kühlschränken stehen Softdrinks in Glasflaschen bereit, dazu Zapfstationen für weitere Getränke. Besonders positiv hervorgehoben wird häufig, dass Cola aus der Glasflasche angeboten wird und Gäste ihre Getränke selbst mischen können, was dem Pauschalpreis einen zusätzlichen Mehrwert gibt. Für viele Besucher trägt diese Freiheit zur entspannten Atmosphäre bei, da man nicht auf Servicepersonal warten muss, wenn man noch etwas trinken möchte.
Beim Ambiente zeigt sich Restaurant Hu als großes, modern gestaltetes Lokal mit markanter blau beleuchteter Decke und einem eher dunklen, loungigen Gesamteindruck. Das Design wirkt für viele Gäste ansprechend und hochwertig, mit großen Buffetanlagen und klar strukturierten Bereichen für warme Speisen, rohes Grillgut, Sushi und Dessert. Gleichzeitig wird immer wieder erwähnt, dass es insbesondere abends und an Wochenenden sehr voll und laut werden kann. Wer eine ruhige Atmosphäre sucht, wird möglicherweise enttäuscht; wer lebhafte Buffetstimmung mit vielen Gästen mag, fühlt sich hier eher wohl.
Die Sauberkeit wird in den Rückmeldungen unterschiedlich bewertet. Manche Gäste betonen eine gepflegte, saubere Umgebung und halten das Lokal für ordentlich und gut organisiert. Andere Besucher bemängeln dagegen staubige Lüster, verschmutzte Lampen, Teller, die nicht immer sauber sind, sowie Toiletten, die sichtbar mehr Aufmerksamkeit bräuchten. Auch die Luftqualität ist nicht durchgängig positiv: Einzelne Bewertungen berichten von stickiger Luft und mangelnder Belüftung, die zusammen mit dem schnellen Buffetbetrieb zu einem eher schweren Gesamteindruck führen kann.
Beim Service zeigt sich ein gemischtes Bild. Positiv wird häufig erwähnt, dass das Personal freundlich und bemüht ist, Kinder aufmerksam behandelt und Sonderwünsche am Buffet oder beim Live‑Cooking möglich macht. Leere Teller werden meist zügig abgeräumt, das Buffet wird regelmäßig nachgefüllt, sodass selten längere Leerlaufzeiten bei beliebten Speisen entstehen. Kritisiert werden allerdings sprachliche Barrieren bei einzelnen Servicemitarbeitenden, eine eher wortkarge oder unterkühlte Begrüßung sowie das Gefühl, vor Ende der offiziell kommunizierten Öffnungszeit zum Aufbruch gedrängt zu werden.
Insbesondere langjährige Stammgäste berichten von einem Bruch nach einem Besitzerwechsel hin zu einem sehr jungen Inhaber. Während sie früher das Gefühl hatten, auch nach Ende des Mittagsbuffets noch etwas länger sitzen zu können, wird nun geschildert, dass bereits rund 30 Minuten nach Ankunft freundlich, aber bestimmt darauf hingewiesen wird, „das letzte Mal etwas zu nehmen“, obwohl laut Aushang noch ausreichend Zeit bis zur Schließung sein müsste. In Kombination mit zuletzt deutlich erhöhten Preisen führt das bei einigen treuen Gästen dazu, dass sie sich nicht mehr willkommen fühlen und das Restaurant nicht mehr empfehlen möchten.
Der Gästemix ist sehr breit: Familien mit Kindern, größere Gruppen, Freundeskreise und ältere Stammgäste nutzen das Buffet gleichermaßen. In einigen Bewertungen wird betont, dass es sich eher um ein typisches All‑you‑can‑eat‑Publikum handelt, das weniger Wert auf ruhige Gourmet‑Atmosphäre als auf Menge und Auswahl legt. Das führt dazu, dass es zu Stoßzeiten an den Buffets durchaus zu Schlangen kommen kann und manche Gäste das Gedränge als anstrengend empfinden. Wer einen Platz in größerer Runde oder an Feiertagen einplant, sollte daher rechtzeitig reservieren, da das Lokal nach übereinstimmenden Rückmeldungen sehr häufig gut gefüllt ist.
Die Erreichbarkeit ist unkompliziert, da sich Restaurant Hu in einem Einkaufszentrum mit Tiefgarage befindet, in der ausreichend Parkplätze zur Verfügung stehen. Für Gäste mit eingeschränkter Mobilität ist der barrierefreie Eingang ein Vorteil. Durch diese Lage eignet sich das Lokal gut für einen Besuch im Anschluss an Einkäufe oder als Treffpunkt für Gruppen, die mit dem Auto anreisen und kurze Wege schätzen.
In der Gesamtwahrnehmung ergibt sich ein differenziertes Bild: Restaurant Hu bietet ein ausgesprochen großes Buffet mit vielen klassischen Gerichten, einem mongolischen Grill und einem auffälligen Dessertbereich inklusive Schokobrunnen, was für viele Gäste ein attraktives Gesamtpaket darstellt. Das Konzept, Getränke weitgehend in Pauschalen und Selbstbedienung zu integrieren, hebt sich positiv von manch anderem Buffet‑Restaurant ab und wird vor allem von Vieltrinkern und Familien geschätzt. Auf der anderen Seite stehen Kritikpunkte wie schwankende Sauberkeit, teils fettige und stark standardisierte Speisen, stickige Luft, deutlich gestiegene Preise sowie Serviceerfahrungen, die nicht immer das Gefühl vermitteln, bis zum offiziellen Ende willkommen zu sein.
Für potenzielle Gäste bedeutet das: Wer ein großes, lebhaftes All‑you‑can‑eat‑Restaurant mit chinesisch‑mongolischem Konzept, viel Auswahl, Live‑Cooking und Getränkeflatrate sucht und kleine Schwächen bei Lautstärke, Luft und Detailqualität in Kauf nimmt, findet im Restaurant Hu ein passendes Angebot. Wer hingegen großen Wert auf eine sehr ruhige Atmosphäre, makellose Sauberkeit bis ins letzte Detail und feine, individuell zubereitete Küche legt, sollte die genannten Kritikpunkte berücksichtigen und seine Erwartungen entsprechend anpassen.