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Schwarze Kiste am Hochablass

Schwarze Kiste am Hochablass

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Oberländer Str. 106b, 86163 Augsburg, Deutschland
Bar Biergarten Burgerrestaurant Café Geschäft Kiosk Restaurant Veganes Restaurant Vegetarisches Restaurant
8.4 (1705 Bewertungen)

Die Schwarze Kiste am Hochablass ist ein unkomplizierter Treffpunkt für alle, die unterwegs am Wasser eine Pause mit Snacks, Kaffee oder einem kühlen Bier einlegen möchten, ohne dabei in ein klassisches Service-Restaurant zu gehen.

Der Betrieb versteht sich eher als moderner Kiosk mit Biergartencharakter, an dem Selbstbedienung, schnelle Gerichte und lässige Atmosphäre im Vordergrund stehen. Wer hier einkehrt, bekommt keine Fine-Dining-Erfahrung, sondern solide Imbissküche, reichlich Sitzplätze und einen Ort, an dem sich Spaziergänger, Radfahrende, Familien und Stammgäste mischen.

Konzept und Atmosphäre

Die Schwarze Kiste am Hochablass kombiniert Elemente eines Kiosks mit denen eines Biergartens: Es gibt einen festen Kioskstand mit Ausgabebereich und einen weitläufigen Außenbereich mit Tischen, Bänken und Liegestühlen. Besonders an warmen Tagen ist es hier sehr voll, was für die Beliebtheit spricht, aber auch längere Wartezeiten und eine gewisse Betriebsamkeit mit sich bringt.

Viele Gäste schätzen die entspannte Stimmung, die Liegestühle und die Möglichkeit, ganz ungezwungen einen Kaffee, eine Portion Pommes oder ein Bier zu genießen. Gleichzeitig sollte man sich darauf einstellen, sich seinen Platz oft selbst zu suchen, Gläser nicht immer serviert zu bekommen und eher das Gefühl einer „Verpflegungsstation“ als das eines voll bedienten Cafés oder Restaurants zu haben.

Essen: Imbissklassiker und Brotzeiten

Die Speisekarte orientiert sich an bodenständigen Imbissgerichten, die sich gut mit einem Spaziergang oder einer Radtour verbinden lassen. Zu den typischen Angeboten zählen Currywurst, Burger, Fritten, Poutines (auch in einer veganen Variante), Wurstsalat, Brotzeitbrettl und kleinere warme Speisen wie Bratwurst oder Kässpatzn bei bestimmten Aktionen.

Mehrere Bewertungen heben die Currywurst als geschmacklich gelungen hervor, ebenso die knusprigen Pommes, die heiß serviert werden und optisch oft sehr ansprechend sind. Die Portionsgrößen werden teilweise als großzügig beschrieben, besonders bei Hauptgerichten, während bei einzelnen Speisen wie Wurstsalat manche Gäste sich eine etwas größere Portion für den aufgerufenen Preis wünschen.

Positiv fällt auf, dass auf regionale Herkunft der Zutaten Wert gelegt wird, etwa bei Bratwürsten vom lokalen Metzger. Dadurch wirkt das Angebot moderner als ein klassischer Imbiss, mit Optionen wie Süßkartoffel-Chips oder Bio-Bratwurst; gleichzeitig bleibt der Charakter klar auf unkomplizierte, schnelle Gerichte ausgerichtet und nicht auf aufwendig angerichtete Teller wie in einem gehobenen Restaurant.

Nicht alle Stimmen sind durchweg begeistert: Einige Gäste empfinden einzelne Speisen als eher einfach, teils „lieblos“ in Pappgeschirr serviert, und bemängeln, dass bei Soßen gespart werde. Wer viel Wert auf aufwendige Präsentation, Service am Platz oder eine sehr breite warme Speisekarte legt, wird hier vermutlich weniger angesprochen als Gäste, die einen schnellen Snack in lockerer Atmosphäre suchen.

Getränke: Kaffee, Bier und Co.

Ein zentrales Aushängeschild der Schwarze Kiste-Betriebe ist der Kaffee, der auch am Hochablass häufig gelobt wird. Mehrere Gäste sprechen vom „besten Latte“, sehr gutem Cappuccino und insgesamt hochwertigem Kaffeegenuss, der sich klar vom typischen Kioskstandard abhebt.

Neben Kaffee gibt es ein Sortiment an Kaltgetränken wie Schorlen, Eistees und Softdrinks, unter anderem Marken wie Elephant Bay und Adelholzener Bio-Schorlen. Für viele Besucher gehört ein kühles Bier – etwa ein Augustiner vom Fass oder Flaschenbier – fest zur Pause am Kiosk, sodass der Ort für viele eher wie ein unkomplizierter Biergarten wirkt.

Kritik gibt es jedoch bei den Getränkepreisen: Wiederholt wird angemerkt, dass Bier und andere Drinks für ein Selbstbedienungskonzept recht hoch bepreist sind und teilweise an Festzelt- oder Eventpreise erinnern. Ein Beispiel ist der Preis für ein Radler oder eine Flasche Bier, der von manchen Gästen als zu hoch empfunden wird – vor allem, wenn man dafür kein Glas erhält und im Stehen trinkt.

Ein zusätzlicher Kritikpunkt, der sich auf den Umgang mit modernen Ernährungsgewohnheiten bezieht, ist der Aufpreis für Milchalternativen im Kaffee. Gäste bemängeln, dass ein deutlicher Aufpreis für Hafermilch nicht mehr zeitgemäß sei, da pflanzliche Milchprodukte inzwischen preislich näher an klassischer Kuhmilch liegen. Wer Wert auf veganen oder laktosefreien Genuss zu fairen Konditionen legt, wird diesen Punkt im Hinterkopf behalten wollen.

Snacks, Süßes und Eis

Für den kleinen Hunger zwischendurch gibt es neben den herzhaften Imbissgerichten auch Snacks wie Chips und kleinere Naschereien. Kuchen, Eis und einfache Desserts ergänzen das Angebot und werden gerade bei sonnigem Wetter stark nachgefragt.

Einige Gäste holen sich gezielt nur ein Eis und setzen sich danach an das Flussufer, andere gönnen sich Kaffee und Kuchen. Die Qualität des Gebäcks wird insgesamt als solide beschrieben – nicht außergewöhnlich kreativ, aber passend zum unkomplizierten Konzept des Kiosks. Wer auf handwerklich anspruchsvolle Patisserie aus ist, wird hier weniger fündig, wer jedoch eine schnelle Süßspeise zu Getränken sucht, findet ein stimmiges Ergänzungsangebot.

Service und Organisation

Der Service wird in vielen Bewertungen als freundlich und bemüht beschrieben, selbst bei hohem Andrang. Gäste berichten von Mitarbeitenden, die trotz Maskenpflicht gut gelaunt bleiben, Reklamationen ernst nehmen und bei Problemen – etwa wenn ein Essen vergessen wurde oder die Garstufe nicht gepasst hat – schnell reagieren.

Gleichzeitig ist die Organisation an Spitzenzeiten eine Schwachstelle: Bei sehr hohem Gästeaufkommen wirkt der Ablauf gelegentlich chaotisch, Bestellungen dauern, einzelne Gerichte werden verwechselt oder kommen nicht gleichzeitig. Wer die Schwarze Kiste am Hochablass besucht, sollte also etwas Geduld mitbringen und sich darauf einstellen, dass das Selbstbedienungssystem bei vollem Betrieb an seine Grenzen stößt.

Ein wiederkehrender Kritikpunkt betrifft die Sauberkeit im Außenbereich: Manche Gäste bemängeln, dass Tische nicht zeitnah abgewischt werden und es insgesamt zu schmutzig wirkt, insbesondere wenn sehr viel los ist. Dies kann den Eindruck trüben und ist vor allem für Besucher wichtig, die großen Wert auf gepflegte Tischflächen und eine sehr aufgeräumte Umgebung legen.

Preisniveau und Gegenleistung

Das Preisniveau wird von vielen Gästen als eher hoch für ein Selbstbedienungskonzept wahrgenommen. Während einige die Preise mit dem besonderen Standort und der Atmosphäre rechtfertigen und von einem „immer wieder einen Besuch wert“ sprechen, empfinden andere bestimmte Gerichte und Getränke als deutlich überteuert.

Typische Kommentare lauten, dass Pommes oder Bier „teuer, aber gut“ seien oder dass man für einen Snack mit Getränk durchaus mehr bezahlt, als man in einem klassischen Restaurant mit Service am Platz erwarten würde. Gerade Familien mit Kindern merken an, dass die Gesamtsumme schnell steigt und man sich wünschen würde, dass mindestens die Standardgerichte etwas günstiger sind.

Positiv wird angemerkt, dass die Qualität des Kaffees und der meisten Speisen solide bis sehr gut ist, was den höheren Preis für manche Gäste rechtfertigt. Andere dagegen entscheiden sich bewusst dafür, nur auf ein Getränk und eine Portion Pommes einzukehren und für ein größeres Essen lieber ein klassisches Restaurant zu wählen, in dem Service und Ambiente anders ausfallen.

Besondere Angebote und Veranstaltungen

Über das reine Tagesgeschäft hinaus versucht die Schwarze Kiste am Hochablass, mit saisonalen Angeboten und Veranstaltungen zusätzliche Anreize zu schaffen. Dazu gehört im Winter etwa das „Kisten-Glühen“, bei dem Glühwein, Bratwurst, Schupfnudeln, Kässpatzn, Stockbrot und Marshmallows für Kinder angeboten werden.

Solche Aktionen machen den Kiosk auch in der kühleren Jahreszeit interessant und verändern das kulinarische Profil in Richtung klassischer Winter- und Marktgerichte. Für Gäste, die gerne unterschiedliche Seiten eines gastronomischen Angebots kennenlernen, kann das ein reizvoller Zusatz sein, während andere den Ort vor allem mit Sommer, Eis und Biergartenflair verbinden.

Für wen eignet sich die Schwarze Kiste am Hochablass?

Die Schwarze Kiste am Hochablass ist ein passender Stopp für Menschen, die bei einem Spaziergang, einer Joggingrunde oder einer Radtour spontan Einkehr halten möchten. Besonders geeignet ist der Ort für alle, die Wert auf guten Kaffee, unkomplizierte Imbissgerichte und eine lockere Biergartenatmosphäre legen und dafür bereit sind, etwas mehr zu bezahlen als bei einem einfachen Kiosk.

Wer dagegen ein klassisches bedientes Restaurant mit ruhiger Atmosphäre, großem Innenbereich, fein angerichteten Tellern und moderaten Preisen sucht, wird hier eher nicht fündig und sollte sich eher an andere gastronomische Adressen wenden. Ebenso sollten Personen, die sehr empfindlich auf dichtes Gedränge reagieren oder höchsten Wert auf makellose Sauberkeit und strenge Einhaltung von Abstandsregeln legen, Stoßzeiten meiden.

Trotz einzelner Kritikpunkte zu Preisniveau, Organisation und Sauberkeit bleibt der Gesamteindruck: Die Schwarze Kiste am Hochablass bietet eine lebhafte, ungezwungene Pause mit Kaffee, Imbissklassikern und Getränken, die viele Gäste regelmäßig anzieht. Wer seine Erwartungen an das Selbstbedienungs- und Kioskkonzept anpasst, kann hier eine angenehme Auszeit mit Blick ins Grüne genießen, sei es mit Currywurst und Pommes, Latte Macchiato oder einem Feierabendbier im Liegestuhl.

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