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Secret Garden

Secret Garden

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Heiliggeiststraße 2 A, 80331 München, Deutschland
Japanisches Restaurant Restaurant Sushi-Restaurant Veganes Restaurant
9.4 (2660 Bewertungen)

Secret Garden in der Heiliggeiststraße ist ein rein veganes Restaurant, das sich auf kreative japanisch-asiatische Küche mit Fokus auf veganes Sushi spezialisiert hat und damit eine besondere Nische für pflanzliche Genießer:innen abdeckt. Trotz des klaren kulinarischen Konzepts ist es kein typischer Schnellimbiss, sondern ein stilvoll eingerichteter Ort mit gemütlichen, zum Teil abgetrennten Bereichen, der sich sowohl für ein entspanntes Mittagessen als auch für einen langen Abend mit mehreren Gängen eignet.

Der erste Eindruck wird stark vom Ambiente geprägt: warme Beleuchtung, viel Holz, liebevolle Deko-Elemente und eine moderne Präsentation der Speisen, die von Gästen immer wieder positiv hervorgehoben wird. Viele beschreiben das Interieur als elegant, intim und gleichzeitig locker genug, um sich nicht overdressed zu fühlen. Besonders der hintere Bereich und der kleine Garten werden als ruhiger und stimmungsvoller wahrgenommen als die Plätze direkt an der Straße, die zwar lebhaft sind, aber weniger abgeschirmt wirken.

Die Speisekarte richtet sich eindeutig an Menschen, die mehr als nur Standard-Maki mit Gurke oder Avocado erwarten und die vegane Küche als vollwertige Alternative sehen. Das Angebot reicht von ausgefallenen Maki- und Nigiri-Kreationen über Tempura-Rollen und Dim Sum bis hin zu Suppen, Currys, Wokgerichten und Desserts. Damit spricht Secret Garden sowohl Fans von veganem Sushi als auch Gäste an, die lieber eine dampfende Schüssel Ramen oder ein aromatisches Thai-Curry bestellen möchten.

Kulinarisches Konzept und Signature-Gerichte

Im Mittelpunkt stehen klar die Sushi-Kreationen, die deutlich über das hinausgehen, was man in vielen anderen veganen Restaurants findet. Gäste heben auf Bewertungsplattformen immer wieder hervor, dass die Kombinationen überraschen, aber geschmacklich sehr stimmig sind – etwa schwarzer Reis mit cremiger Avocado und süßer Mango oder Rollen mit rauchigem Tofu-Surimi, fruchtigen Komponenten und würzigen Saucen. Auch Tempura-Rollen wie „Golden Foo Dog“, die eine knusprige Textur mit intensiver Umami-Note verbinden, gelten als Highlight.

Sehr beliebt sind die großen Sushi-Platten für zwei oder mehrere Personen, die optisch aufwendig angerichtet werden. Eine der bekannten Kombinationen ist eine sogenannte Signature-Platte, die mit verschiedenen Maki, Nigiri und Spezialrollen serviert wird und häufig mit Trockeneis-Effekten präsentiert wird, was viele Gäste als besonderes Erlebnis beschreiben. Die Präsentation ist generell ein starkes Argument für das Secret Garden: nahezu jedes Gericht wird dekorativ angerichtet, farblich abgestimmt und wirkt „instagramtauglich“, ohne gekünstelt zu sein.

Neben Sushi werden warme Gerichte wie Currys, Bowls und Suppen positiv erwähnt. Eine leichte Trüffelsuppe taucht in mehreren Erfahrungsberichten als spezieller Favorit auf, weil sie aromatisch ist, aber nicht zu schwer wirkt . Auch eine vegane Interpretation von „Thai Ente Rot“ mit knuspriger pflanzlicher Ente, rotem Curry und Gemüse findet viel Zuspruch – sie wird als reichhaltig, duftend und optisch ansprechend beschrieben. So schafft das Secret Garden einen Spagat zwischen modernem veganem Restaurant und asiatisch inspiriertem Wohlfühlessen.

Mittagsangebot und Preis-Leistungs-Verhältnis

Ein wichtiger Pluspunkt ist das Mittagsmenü, das bis in den Nachmittag hinein angeboten wird und von vielen Gästen als preislich attraktiv wahrgenommen wird. Gerade wer das Restaurant zum ersten Mal besucht, nutzt häufig die Mittagsangebote, um mehrere Rollen und Gerichte zu probieren, ohne sofort tief in die Tasche greifen zu müssen. Die Portionen werden im Allgemeinen als großzügig und sättigend beschrieben, insbesondere bei den Mittagsplatten und Bowls.

Abends liegen die Preise im mittleren bis gehobenen Bereich für die Münchner Innenstadt, was von vielen Besucher:innen als angemessen eingeschätzt wird, insbesondere angesichts der zentralen Lage und der aufwändigen Zubereitung. Wer mehrere Vorspeisen, ein Hauptgericht, Dessert und Cocktails bestellt, kann jedoch schnell auf einen höheren Rechnungsbetrag kommen – einige Gäste weisen darauf hin, dass ein vollständiger Abend mit mehreren Gängen eher ein besonderes Erlebnis als ein Alltagsbesuch ist. Insgesamt überwiegt der Eindruck, dass Qualität, Kreativität und Präsentation den Preis rechtfertigen, solange man sich dieser Positionierung bewusst ist.

Service, Atmosphäre und Sitzplätze

In vielen Bewertungen werden das freundliche, zugewandte Team und die Aufmerksamkeit des Service gelobt. Gäste berichten von zuvorkommenden Mitarbeiter:innen, die auch bei vollen Tischen geduldig beraten, Sonderwünsche berücksichtigen und sich Gerichte und Getränke für mehrere Personen merken können. Gerade in ruhigeren Zeiten wirkt der Service strukturiert, persönlich und trägt viel zur angenehmen Atmosphäre bei.

Gleichzeitig gibt es aber auch wiederkehrende Kritikpunkte, die potenzielle Gäste kennen sollten. Bei starkem Andrang ist der Service teilweise überlastet, Bestellungen verzögern sich und es entsteht der Eindruck von Hektik. Einzelne Gäste berichten von Situationen, in denen nach einer gewissen Zeit am Abend signalisiert wurde, dass der Tisch bald für die nächste Reservierung benötigt wird, was als unangenehm empfunden wurde. Auch das Nachbestellen von weiteren Speisen oder Desserts war in Einzelfällen schwierig, weil das Personal kaum noch Zeit hatte.

Bei den Sitzplätzen gehen die Erfahrungen auseinander: Viele empfinden die abgetrennten Bereiche und den hinteren Raum als gemütlich und ruhig, während manche Fenster- oder Außenplätze als zugig oder im Winter etwas kühl beschrieben werden. Für Gäste, die einen entspannten Abend planen, empfiehlt es sich daher eher, im Innenbereich weiter weg von der Tür zu sitzen. Insgesamt wird die Atmosphäre aber meist als stilvoll, modern und gleichzeitig entspannt bewertet.

Qualität der Speisen und Vielfalt für Veganer:innen

Als vollständig veganes Restaurant bietet Secret Garden eine breite Auswahl, die deutlich über „Ersatzprodukte“ hinausgeht und pflanzliche Küche als eigene kulinarische Welt ernst nimmt. Die Zutaten werden häufig als frisch beschrieben, mit knackigem Gemüse, aromatischen Kräutern und hochwertigen Komponenten wie schwarzem Reis, Tofu-Spezialitäten und ausgefallenen Saucen. Viele Gäste betonen, dass die Kreationen selbst Menschen begeistern, die sonst nicht vegan essen, weil Geschmack und Textur überzeugen.

Positiv fällt auch die Bandbreite der Speisekarte auf: Neben Sushi und warmen Gerichten gibt es Vorspeisen wie gedämpfte Dumplings, Sommerrollen und Suppen sowie Desserts und eine Auswahl an Cocktails, Säften und anderen Getränken. Einige Bewertungen erwähnen explizit, dass es sich lohnt, mehrere kleine Gänge zu kombinieren, um die Vielfalt auszukosten. Für Menschen mit Glutenunverträglichkeit ist die Auswahl allerdings etwas eingeschränkter, da manche der beliebten Gerichte Gluten enthalten – einzelne Gäste merken an, dass die Kennzeichnung klar ist, die Alternativen aber begrenzt sein können.

Service-Schwankungen und Bezahlmöglichkeiten – die Schattenseiten

So positiv die Küche und das Ambiente häufig bewertet werden, so deutlich sind manche Kritikpunkte im Bereich Serviceorganisation und Bezahlung. Mehrere Erfahrungsberichte weisen darauf hin, dass Kartenzahlung zeitweise nicht möglich war oder es einen starken Druck gab, bar zu bezahlen, was insbesondere internationale Gäste irritiert. In manchen Schilderungen war zwar ein Kartenterminal vorhanden, funktionierte aber angeblich nicht, sodass letztlich nur Bargeld akzeptiert wurde.

Ein weiterer wiederkehrender Kritikpunkt sind die Wartezeiten bei hoher Auslastung. Während einige Gäste den Service als schnell und organisiert loben – insbesondere zur Mittagszeit – berichten andere von sehr langen Pausen zwischen den Gängen und Schwierigkeiten, Personal anzusprechen. Einzelne Bewertungen bemängeln zudem, dass Rechnungen zunächst nur als Zwischensumme präsentiert wurden und eine detaillierte Rechnung erst auf Nachfrage ausgestellt wurde, was bei manchen Besucher:innen für einen negativen Eindruck sorgte.

Auch der Umgang mit Reservierungen und Tischzeiten wird nicht durchgehend positiv gesehen. Verschiedene Gäste berichten, dass sie nach einer bestimmten Zeit gebeten wurden, den Tisch freizugeben, obwohl der Besuch für sie noch nicht abgeschlossen war. Gerade wer einen entspannten, längeren Abend plant, sollte daher besser im Vorfeld klären, wie lange der Tisch verfügbar ist. Diese Aspekte wirken sich auf die Gesamtwahrnehmung aus und sind ein Grund dafür, dass Bewertungen auf manchen Portalen gemischt ausfallen.

Für wen eignet sich das Secret Garden?

Secret Garden eignet sich besonders für alle, die gezielt ein veganes Restaurant mit kreativer, asiatisch inspirierter Küche suchen und Wert auf sorgfältig angerichtete Teller legen. Vegane Gäste finden hier ein breites Spektrum an Optionen, die von klassisch angehauchten Currys bis hin zu innovativen Sushi-Rollen reichen, während auch Mischgruppen mit nicht-vegan lebenden Freund:innen meist gut zurechtkommen, da die Aromen vielfältig und zugänglich sind. Wer ein besonderes Essen plant – etwa ein Date, einen Geburtstag oder ein Treffen mit Food-Fans – wird vor allem an der Präsentation und den Signature-Platten Freude haben.

Für spontane Besuche am Abend kann die Kombination aus hoher Nachfrage, teils langen Wartezeiten und Reservierungsdruck jedoch anstrengend sein. Empfindliche Gäste, die Hektik und dichte Belegung vermeiden möchten, fühlen sich eher bei einem Besuch zur Mittagszeit oder an ruhigeren Wochentagen wohl. Besonders wichtig: Wer ungern größere Bargeldbeträge mit sich trägt, sollte prüfen, ob Kartenzahlung aktuell zuverlässig möglich ist, da dieser Punkt wiederholt zu Unzufriedenheit geführt hat.

Stärken und Schwächen im Überblick

  • Starke Seite des Secret Garden ist die konsequent pflanzliche Ausrichtung mit Fokus auf veganes Sushi, das sowohl optisch als auch geschmacklich viele Besucher:innen begeistert.
  • Die Auswahl ist groß, von Signature-Sushi-Platten über Currys, Suppen und Vorspeisen bis hin zu Desserts, sodass sowohl schnelle Mittagsgäste als auch Genießer:innen mit mehreren Gängen auf ihre Kosten kommen.
  • Das Ambiente wird überwiegend als stilvoll, gemütlich und angenehm ruhig beschrieben, insbesondere in den abgetrennten Innenbereichen und im hinteren Teil.
  • Viele Bewertungen loben die Freundlichkeit und Aufmerksamkeit des Personals, wobei positive Erlebnisse vor allem bei weniger Hochbetrieb hervorgehoben werden.
  • Auf der kritischen Seite stehen Berichte über unzuverlässige Kartenzahlung, starken Fokus auf Barzahlung und vereinzelt unprofessionell wirkende Abläufe beim Bezahlen.
  • Service-Schwankungen bei Auslastung, lange Wartezeiten und das Gefühl, den Tisch schnell wieder räumen zu müssen, trüben für einige Gäste die Erfahrung.
  • Preislich liegt das Secret Garden im mittleren bis gehobenen Segment, was viele als angemessen empfinden, manche jedoch nur für besondere Anlässe in Betracht ziehen.

Secret Garden bietet damit ein deutlich überdurchschnittliches kulinarisches Erlebnis für alle, die pflanzliche Küche und kreative Sushi-Variationen schätzen, erfordert aber gleichzeitig eine gewisse Toleranz gegenüber möglichen Service-Schwankungen und organisatorischen Eigenheiten im Zahlungsprozess. Wer diese Aspekte im Blick behält, kann hier ein abwechslungsreiches, visuell beeindruckendes und geschmacklich spannendes veganes Essen genießen, das sich klar von klassischer Standardkost absetzt.

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