Simone
ZurückSimone in der Hellmundstraße 22 in Wiesbaden ist ein kleines, familiengeführtes Lokal, das sich über die Jahre einen Ruf als bodenständige Adresse für üppige Portionen, faire Preise und herzliche Bewirtung erarbeitet hat. Wer eine unkomplizierte Mischung aus italienisch geprägter Küche, deutscher Hausmannskost und klassischer Kneipenatmosphäre sucht, findet hier einen Ort, an dem Gastfreundschaft sichtbar im Mittelpunkt steht.
Die Speisenauswahl ist breit gefächert und reicht von hausgemachter Pasta und Pizza über Schnitzel, Lammkarree und Calamari bis hin zu wechselnden Tagesgerichten. Viele Gäste betonen, dass die Küche eher einfach, dafür aber sauber, frisch und sehr reichhaltig ist – ein Konzept nach dem Motto „kleines Budget, volle Teller“. Gerade wer Wert auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis legt, fühlt sich bei Simone gut aufgehoben, denn für große Portionen wird ein im Stadtvergleich moderater Betrag fällig.
Besonders häufig erwähnt werden die knusprig-dünnen Pizzen, üppig belegte Tortellini, ein zartes Lammkarree sowie Desserts wie Tiramisu, die in vielen Bewertungen als herausragend beschrieben werden. Auch Klassiker wie panierte Schnitzel mit Beilage oder frittierte Calamari mit Brot gehören zu den Gerichten, die Stammgäste immer wieder bestellen. Dass sowohl mediterrane als auch deutsche Spezialitäten auf der Karte stehen, kommt besonders gemischten Gruppen entgegen, in denen nicht alle denselben kulinarischen Fokus haben.
Die Portionen werden vielfach als XXL beschrieben, was Familien, Studierende und größere Runden anspricht, die satt werden möchten, ohne ein gehobenes Gourmetbudget einplanen zu müssen. Wer filigrane Fine-Dining-Küche sucht, ist hier weniger richtig, denn Simone setzt klar auf rustikale, ehrliche Gerichte, die satt machen und gleichzeitig durch Geschmack und Frische überzeugen sollen. In den Rückmeldungen fällt auf, dass Gäste auch nach mehreren Besuchen von einer konstanten Qualität sprechen, etwa bei knusprigen Pizza-Böden, saftigem Fleisch und gut abgeschmeckten Saucen.
Ein zentrales Merkmal des Lokals ist der Besitzer, der in vielen Bewertungen ausdrücklich für seine persönliche Art gelobt wird. Gäste berichten, dass er sich Zeit für kurze Gespräche nimmt, sich Vorlieben merkt, Empfehlungen ausspricht und Stammgäste häufig mit Namen begrüßt – Details, die den Charakter des Hauses prägen. Auch das übrige Team wird überwiegend als aufmerksam, humorvoll und nahbar beschrieben, ohne steif oder distanziert zu wirken.
Diese persönliche Note sorgt dafür, dass sich viele Besucher eher wie bei Bekannten als in einem anonymen Restaurant fühlen. Gerade allein essende Gäste, ältere Stammkunden oder regelmäßige Besucher betonen, dass ihnen die herzliche Atmosphäre wichtig ist und teils sogar fester Bestandteil ihres Wochenrhythmus geworden ist. In diesem familiären Rahmen entstehen, laut Berichten, schnell Gespräche zwischen Tischen, wodurch Simone weniger als reine Essensadresse, sondern eher als Nachbarschaftstreff wahrgenommen wird.
Die Stimmung im Gastraum wird überwiegend als gemütlich und entspannt beschrieben, allerdings ohne den Anspruch auf stilistisch aufwendiges Design. Das Ambiente ist eher schlicht und funktional, teils sogar etwas pubartig, was nicht bei allen Gästen auf Anhieb Begeisterung auslöst. Für viele überwiegt jedoch die Kombination aus warmherziger Bedienung, Hintergrundmusik in angenehmer Lautstärke und einer lockeren Gästemischung vom Schüler bis zum Rentner.
Ein interessanter Detailpunkt ist die Ausstattung der Sanitärräume, die von manchen Gästen lobend erwähnt wird. In der Damentoilette gibt es zum Beispiel eine kleine Notfall-Ecke mit Hygieneartikeln wie Tampons oder Wattestäbchen, eine eher ungewöhnliche Aufmerksamkeit, die den fürsorglichen Charakter des Betriebs unterstreicht. Solche Kleinigkeiten werden häufig als Ausdruck dafür gesehen, dass im Simone nicht nur an das Essen gedacht wird, sondern auch an das Rundumgefühl der Gäste.
Neben dem Essen spielt das Getränkeangebot eine wichtige Rolle, da das Lokal auch als Bar fungiert. Es werden Cocktails, Bier und Wein angeboten, wobei besonders die günstigen Preise für Longdrinks und gemixte Getränke hervorgehoben werden. Dadurch eignet sich Simone nicht nur für das Mittag- oder Abendessen, sondern ebenfalls als Treffpunkt für den späteren Abend, etwa für Feiern mit Freunden oder lockere Runden nach der Arbeit.
Die Gästestruktur ist bunt gemischt: Studierende, Familien, ältere Stammgäste und größere Gruppen nutzen das Simone gleichermaßen. Viele Bewertungen sprechen von einer Art „Geheimtipp“, der sich jedoch im Laufe der Jahre herumgesprochen hat und dadurch eine stabile Stammkundschaft aufgebaut hat. Dass sich Menschen aus unterschiedlichen Altersgruppen und Lebenssituationen angesprochen fühlen, spricht für das offene Konzept und die vielseitige Speisekarte.
Eine wiederkehrende Stärke, die in vielen Kommentaren betont wird, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis. Große Teller, ausgiebige Fleisch- und Pastagerichte sowie Desserts zu vergleichsweise günstigen Preisen sorgen dafür, dass Gäste auch bei mehrfachen Besuchen zufrieden sind und häufig ankündigen, wiederzukommen. Für preisbewusste Besucher ist Simone daher ein attraktiver Kompromiss aus guter Sättigung, Geschmack und herzlicher Betreuung.
Neben den vielen positiven Punkten gibt es allerdings auch Aspekte, die je nach Erwartung als weniger ideal wahrgenommen werden können. Wer ein besonders modernes oder stilistisch durchgestaltetes Interieur erwartet, könnte das Ambiente im ersten Moment als einfach empfinden und sich eher an eine klassische Kneipe erinnert fühlen. Auch die beschriebene Lebendigkeit im Gastraum, mit einer Mischung aus Gesprächen, Musik und Barbetrieb, ist nicht für alle geeignet, die einen sehr ruhigen Abend suchen.
Ein weiterer praktischer Punkt, der für manche Gäste eine Rolle spielt, sind die Zahlungsmodalitäten. Einige Hinweise lassen erkennen, dass nicht immer alle gängigen bargeldlosen Zahlungsarten verfügbar sind, was für Gäste, die sich auf Kartenzahlung verlassen, unpraktisch sein kann. Wer sich für einen Besuch entscheidet, sollte daher im Zweifelsfall vorbereitet sein und entsprechend planen.
Auch die starke Ausrichtung auf sehr große Portionen hat zwei Seiten. Für viele Gäste ist dies ein großer Pluspunkt, andere könnten sich kleinere, raffinierter präsentierte Teller wünschen, insbesondere wenn es eher um ein leichtes Essen statt um ein ausgiebiges Sattwerden geht. Da das Lokal generell eher bodenständig kocht, ist Simone kein Ziel für feine Degustationsmenüs, sondern vielmehr für unkomplizierte Mittagessen oder ein herzhaftes Abendessen im Freundes- oder Familienkreis.
In den Online-Bewertungen zeigt sich über Jahre hinweg eine bemerkenswerte Konstanz: Gäste loben immer wieder dieselben Aspekte – freundliche Bedienung, familiäre Atmosphäre, große und wohlschmeckende Teller, faire Preise und eine ungezwungene Stimmung. Kritische Stimmen richten sich weniger gegen die Küche als gegen subjektive Vorstellungen von Ambiente oder die Ausrichtung als Mischform aus Restaurant und Bar, was jedoch Bestandteil des Konzepts ist.
Für potenzielle Besucher lässt sich festhalten: Wer eine einladende, persönlich geführte Adresse sucht, in der unkomplizierte Gerichte wie Pasta, Pizza, Schnitzel, Lammkarree oder Calamari in großen Portionen serviert werden und wo die Besitzer sichtbar Freude am Umgang mit ihren Gästen haben, findet im Simone in Wiesbaden eine passende Option. Wer hingegen besonders viel Wert auf ein durchgestyltes Ambiente, ruhige Zurückhaltung oder sehr feine Gastronomie legt, sollte die bodenständige, lebendige Art des Hauses bei der Planung berücksichtigen.