SOLÂ

SOLÂ

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Lerchenfeldstraße 2, 80538 München, Deutschland
Restaurant
8.4 (80 Bewertungen)

Wer nach einem entspannten Zwischenstopp während eines Museumsbesuchs sucht oder einfach in Ruhe etwas trinken und essen möchte, findet im SOLÂ an der Lerchenfeldstraße eine Mischung aus Museumsfoyer-Café und Rooftop-Bar mit eigenem Charakter.

Das Konzept vereint tagsüber ein ruhiges Café mit Selbstbedienung und am Abend eine lebhaftere Dachterrasse mit Blick ins Grüne, ohne dabei wie ein klassisches touristisches Ausflugslokal zu wirken.

Im Erdgeschoss präsentiert sich SOLÂ als Museumscafé mit klarer, reduzierter Gestaltung, Glasvitrinen mit Kuchen sowie einer Theke, an der Bestellungen aufgegeben und direkt bezahlt werden.

Gäste beschreiben den Bereich im Foyer teilweise als etwas steril und sachlich, gleichzeitig aber übersichtlich und aufgeräumt, was gut zur architektonischen Linie der Archäologischen Staatssammlung passt.

Wer eher eine gemütliche Ecke sucht, findet laut einigen Stimmen eine ruhige Sitzecke mit bequemen Plätzen, die sich besonders für eine Pause nach dem Museumsrundgang eignet.

Ein deutlicher Pluspunkt ist der direkte Zugang nach draußen: Vor dem Gebäude stehen Sitzplätze mit Blick ins Grüne und Richtung Englischer Garten zur Verfügung, sodass man auch ohne Dachterrasse frische Luft und Tageslicht genießen kann.

Der eigentliche Hingucker von SOLÂ ist jedoch die Dachterrasse im oberen Stockwerk, die als eigenständiger Bereich geführt wird.

Bei gutem Wetter wird sie schnell zum Anziehungspunkt, da Gäste einen offenen Blick auf den südöstlichen Teil des Englischen Gartens und die umliegenden Museen haben und sich in einer Art urbaner Oase wiederfinden.

Die Dachterrasse ist relativ großzügig angelegt, mit rund 50 Sitzplätzen, großen Sonnenschirmen und einem eigenen Barbereich, der vor allem am späten Nachmittag und Abend eine lebhafte Atmosphäre erzeugt.

Besucher heben die stimmige Musik, die lässige Stimmung und das Gefühl hervor, trotz Museumsumgebung an einem eigenständigen Ausgehort zu sein, der sich sowohl für einen schnellen Drink als auch für längere Treffen mit Freunden eignet.

Beim Angebot bewegt sich SOLÂ im Spannungsfeld zwischen Café und Bar: Tagsüber stehen Kaffee- und Teespezialitäten, Kuchen und kleinere Speisen im Mittelpunkt, während abends Longdrinks, Spritz-Varianten und Wein in den Fokus rücken.

Hervorgehoben wird wiederholt die Qualität der Kaffeespezialitäten; insbesondere der Latte Art eines Baristas wird von Gästen positiv erwähnt, da kleine Motive wie Schwäne auf dem Milchschaum als liebevolles Detail wahrgenommen werden.

Als süße Begleitung wird häufig der Karottenkuchen genannt, der als besonders saftig und geschmacklich überzeugend beschrieben wird, ebenso wie Kuchen- und Muffinvarianten, die sich für eine Pause am Nachmittag anbieten.

Das herzhafte Angebot besteht laut Beschreibungen vor allem aus Sandwiches, Salaten und einfachen warmen Gerichten, die eher auf leichte Verpflegung als auf ein vollwertiges mehrgängiges Essen abzielen.

Einige Gäste empfinden die Auswahl als reduziert und würden sich für ein Haus mit so prominenter Lage eine breitere Speisekarte wünschen, andere sehen genau in dieser Konzentration auf wenige Produkte den Vorteil, da der Fokus auf Qualität und schnellen Service liegt.

Im Alkoholbereich setzt SOLÂ auf Spritz-Varianten, Aperitifs und Bier vom Fass, sodass sich das Angebot gut für einen Aperitif vor dem Abendprogramm oder einen Drink nach einem Museumsbesuch eignet.

Besonders die Dachterrasse wird von Besuchern als Ort genannt, an dem gute Drinks mit entspannter Musik und Blick ins Grüne kombiniert werden, was SOLÂ für Fans von Aperol & Co. attraktiv macht.

Gleichzeitig wird offen angesprochen, dass die Preise sich eher am oberen Ende bewegen: Beispiele wie ein Aperol Spritz im höheren einstelligen Bereich werden zwar als typisch für München bewertet, aber nicht von allen Gästen als preislich locker empfunden.

Gerade wer regelmäßig in der Stadt gastronomisch unterwegs ist, wird die Preisstruktur als üblich für eine barorientierte Dachterrassen-Location einstufen, während preisbewusste Gäste den Besuch eher als gelegentlichen Genussmoment sehen dürften.

Ein wiederkehrendes Thema in Erfahrungsberichten ist der Service, der sehr unterschiedlich wahrgenommen wird.

Auf der positiven Seite steht ein Team, das häufig als freundlich, aufmerksam und herzlich beschrieben wird, mit einzelnen Mitarbeitern, die namentlich für ihre offene Art, gute Empfehlungen und professionelle Zubereitung von Kaffee gelobt werden.

Viele Gäste betonen, dass sie sich dank des Personals willkommen und gut aufgehoben fühlen und gerade deshalb gerne wiederkommen möchten, was für SOLÂ als Treffpunkt für Stammgäste und Museumsbesucher spricht.

Auf der anderen Seite gibt es auch kritische Stimmen, die über unstrukturierte Abläufe insbesondere an stark frequentierten Tagen berichten.

Dazu gehören etwa Unsicherheiten, ob oben oder unten bestellt werden soll, Missverständnisse bei der Kommunikation zwischen Theke und Dachterrasse sowie Situationen, in denen sich Gäste vom Tonfall einzelner Mitarbeitender vor den Kopf gestoßen fühlten.

Auch beim Bedienkonzept gehen die Meinungen auseinander, denn SOLÂ setzt stark auf Selbstbedienung und digitale Prozesse.

Bestellt und bezahlt wird überwiegend an der Theke, häufig mit Hilfe von QR-Codes für die Speisekarte und Karten-Terminals, die deutlich auf Trinkgeldoptionen hinweisen, obwohl kein klassischer Tischservice angeboten wird.

Während viele Gäste Kartenzahlung und die klaren digitalen Abläufe als zeitgemäß und komfortabel empfinden, empfinden andere das Zusammenspiel aus Selbstbedienung und offensiv platzierten Trinkgeldvorschlägen als wenig passend.

Gleichzeitig zeigt SOLÂ, dass sich die Abläufe weiterentwickeln: Erfahrungsberichte deuten darauf hin, dass der Service mit zunehmender Routine des Teams strukturierter und aufmerksamer wirkt, auch wenn Spitzenzeiten nach wie vor eine Herausforderung darstellen können.

Die Lage in der Archäologischen Staatssammlung bringt zusätzliche Chancen und Einschränkungen mit sich.

Positiv ist, dass SOLÂ sowohl für Museumsbesucher als auch für externe Gäste zugänglich ist, wodurch eine gemischte Klientel entsteht – von Kulturinteressierten über Spaziergänger aus dem Englischen Garten bis hin zu After-Work-Gästen, die gezielt wegen der Dachterrasse kommen.

Der Übergang von ruhigem Cafébetrieb tagsüber zu eher barähnlicher Stimmung am Abend wird von vielen als Vorteil gesehen, weil sich SOLÂ flexibel an die Tageszeit und das Publikum anpasst.

Gleichzeitig hängt die Attraktivität stark vom Wetter ab, da die Dachterrasse bei Regen oder Kälte nicht im gleichen Umfang genutzt werden kann und sich der Betrieb dann im Foyer konzentriert, was das Raumgefühl verändert.

Ein weiterer Aspekt ist die Erreichbarkeit: SOLÂ ist gut an den städtischen Verkehr angebunden und lässt sich unkompliziert in einen Museums- oder Parkbesuch integrieren, wodurch es eher als spontane Option denn als reines Ziel für eine lange Anreise wahrgenommen wird.

Für potenzielle Gäste, die vor allem an einem klassischen, umfangreichen Mittag- oder Abendessen interessiert sind, kann SOLÂ aufgrund seines Konzepts als Café-Bar mit begrenzter Speisenauswahl weniger passend wirken.

Das Haus positioniert sich stärker im Bereich von Café, Bar und leichter Küche als im Segment voll ausgestatteter Restaurants mit großer Karte und ausgedehnten Menüs.

Wer allerdings Wert auf gut gemachten Kaffee, einfache, solide Snacks, Kuchen und Getränke mit Aussicht legt, findet hier ein Angebot, das in erster Linie auf Qualität einzelner Produkte setzt.

Die Öffnungszeiten orientieren sich an Museum und Dachterrassenbetrieb, was bedeutet, dass SOLÂ nicht an allen Tagen und zu allen Uhrzeiten verfügbar ist, an denen man vielleicht spontan Lust auf ein abendliches Essen hätte.

Einige Berichte deuten darauf hin, dass sich die Öffnungs- und Schließzeiten, insbesondere der Dachterrasse, saisonal und wetterbedingt ändern können, was ein Blick auf die aktuellen Informationen sinnvoll macht, bevor man gezielt für einen längeren Aufenthalt anreist.

Ein großer Pluspunkt, der sich durch viele Erfahrungsberichte zieht, ist die Atmosphäre, wenn alle Elemente zusammenkommen: sonniges Wetter, geöffnete Dachterrasse, freundliches Personal und passende Musik.

In solchen Momenten wird SOLÂ von Gästen als Geheimtipp beschrieben, den man gerne weiterempfiehlt – gerade weil die Kombination aus Museumskontext, Blick ins Grüne und Getränkekarte in der Stadt nicht alltäglich ist.

Auf der anderen Seite bleibt das Bewusstsein, dass noch Luft nach oben besteht: von der Erweiterung der Speisenauswahl über eine verlässlichere Kommunikation der Abläufe bis hin zu einem sensibleren Umgang mit Trinkgeld- und Zahlungsprozessen.

Für künftige Gäste lässt sich sagen: Wer ein vielseitig nutzbares Ziel für Kaffee und Kuchen, ein leichtes Frühstück am Wochenende, einen Nachmittagsdrink oder einen Aperitif am Abend sucht, findet im SOLÂ einen Ort, der seine Stärken vor allem in Lage, Stimmung und einzelnen hochwertigen Produkten hat.

Wer hingegen ein traditionelles, voll bedientes Restaurant mit großer Speisekarte erwartet, sollte SOLÂ eher als stilvolle Ergänzung zu einem Museums-, Park- oder Stadtbummel betrachten, bei der das Gesamtpaket aus Umgebung und Gastroerlebnis im Vordergrund steht.

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