Starbucks

Starbucks

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Sendlinger Str. 37, 80331 München, Deutschland
Café Dessertrestaurant Espressobar Frühstückslokal Geschäft Restaurant
7.8 (1735 Bewertungen)

Starbucks in der Sendlinger Straße 37 in München setzt auf das bekannte internationale Konzept: ein moderner Treffpunkt für Kaffee-Liebhaber, die unterwegs einen schnellen Halt einlegen oder sich für eine Weile mit Laptop oder Freunden niederlassen möchten. Die Filiale kombiniert typische Markenstandards mit einigen Eigenheiten, die in Bewertungen immer wieder genannt werden – sowohl positive als auch kritische.

Im Mittelpunkt des Angebots steht eine große Auswahl an Kaffee- und Espressogetränken, die von vielen Gästen als solide und berechenbar beschrieben wird. Klassiker wie Cappuccino, Latte Macchiato oder Americano werden ergänzt durch saisonale Kreationen, bei denen Sirupvarianten und pflanzliche Milchalternativen eine Rolle spielen. Wer Wert auf ein gleichbleibendes Geschmacksprofil legt und sich an der Marke orientiert, findet hier einen vertrauten Anlaufpunkt, in dem Produkte ähnlich schmecken wie in anderen Filialen der Kette.

Ein wiederkehrendes Lob betrifft die Freundlichkeit einzelner Baristas und die Atmosphäre hinter dem Tresen. Gäste berichten von Mitarbeitenden, die auch zu Stoßzeiten ein Lächeln behalten, persönliche Ansprachen pflegen und Bestellungen zügig abarbeiten. Gerade am Morgen wird häufig hervorgehoben, dass ein gut gelauntes Team und liebevoll zubereitete Getränke – inklusive Latte Art – den Start in den Tag erleichtern können. Positive Stimmen betonen zudem, dass Sonderwünsche freundlich aufgenommen und Anpassungen bei Sirup, Milch oder Temperatur der Getränke problemlos umgesetzt werden.

Nicht alle Erfahrungen fallen jedoch so positiv aus, und potenzielle Gäste sollten diese Aspekte kennen. Einige Bewertungen beschreiben Serviceerlebnisse, bei denen Mitarbeitende gestresst, ungeduldig oder sogar deutlich unfreundlich wirkten, insbesondere bei starkem Andrang. Einzelne Gäste schildern Situationen, in denen Bestellungen „entgegengepfeffert“ wurden oder Rückfragen nur knapp beantwortet wurden, was den Aufenthalt deutlich weniger angenehm macht. Solche Erlebnisse scheinen nicht die Regel, kommen aber wiederholt vor und zeigen, dass die Servicequalität stark von der jeweiligen Schicht und Personalsituation abhängen kann.

Ein spezieller Kritikpunkt, der in Erfahrungsberichten auffällt, betrifft den Umgang mit Trinkgeld im Bezahlprozess. Gäste monieren, dass das EC-Karten-Gerät bei Kartenzahlung teilweise direkt eine Trinkgeldoption voreinstellt, die nach wenigen Augenblicken automatisch einen höheren Betrag anzeigt, falls keine aktive Auswahl getroffen wird. Wer das Display im hellen Innenraum nicht genau erkennt oder davon ausgeht, dass der angezeigte Betrag dem Bestellwert entspricht, zahlt so ungewollt einen Aufschlag. Dieses Vorgehen wird von manchen als wenig transparent und kundenfreundlich empfunden, insbesondere wenn es erst im Nachhinein bemerkt wird.

Geschmacklich bewegen sich die Kaffeespezialitäten in einem Spektrum von solider Standardqualität bis hin zu stark süß geprägten Getränken. Während viele Gäste den gewohnten Starbucks-Geschmack schätzen und ihn gerade dafür auswählen, kritisieren andere, dass bestimmte Getränke sehr siruplastig und wenig ausgewogen wirken. Ein Beispiel dafür ist ein Pistazien-Matcha-Getränk, das in Bewertungen als extrem süß und mit Sirup überladen beschrieben wird, sodass der eigentliche Matcha-Geschmack kaum noch durchkommt. Wer empfindlich auf Süße reagiert oder sich einen klaren Tee- oder Kaffeegeschmack wünscht, sollte bei solchen Kombinationen eher vorsichtig sein oder die Süße explizit reduzieren lassen.

Auf der Speisekarte finden sich neben Getränken auch Snacks und kleine Mahlzeiten, die den Charakter des Hauses als Café und leichten Snack-Restaurant unterstreichen. Angeboten werden Sandwiches, Kuchen, Cheesecake-Varianten und süße Teilchen, die besonders in der Auslage appetitlich präsentiert werden. Einige Gäste heben hervor, dass die Auswahl umfangreich ist und die Speisen optisch ansprechend serviert werden, wodurch sich Starbucks gut für eine schnelle Pause mit Kaffee und Kuchen eignet. Kritik gibt es allerdings vereinzelt an der Frische einiger Produkte, die als trocken oder überlagert beschrieben wurden, was bei einem Premiumpreis durchaus ins Gewicht fällt.

Preislich liegt die Filiale – wie von dieser Marke gewohnt – im oberen Segment vergleichbarer Cafés. Es wird mehrfach angemerkt, dass die Preise für einzelne Getränke, insbesondere Spezialitäten und größere Bechergrößen, als hoch wahrgenommen werden. In einer Bewertung wird zudem der deutliche Preisunterschied im Vergleich zu einer anderen Filiale in derselben Straße kritisiert, obwohl die Qualität als vergleichbar empfunden wird. Wer hier einkehren möchte, zahlt damit nicht nur für das Getränk selbst, sondern auch für das Markenimage, das Ambiente und die Möglichkeit, mit WLAN zu arbeiten oder länger zu sitzen.

Die räumliche Gestaltung der Filiale wird meist als gemütlich, aber oft auch als voll und lebhaft beschrieben. Innen stehen verschiedene Sitzmöglichkeiten zur Verfügung – von Einzelplätzen bis zu kleinen Tischen – ergänzt durch einige Plätze im Außenbereich, die sich gut zum People-Watching eignen. In Stoßzeiten kann es jedoch schnell eng werden, und Gäste berichten davon, dass nicht immer alle Tische zeitnah abgeräumt werden. Stehen noch gebrauchte Becher und Tabletts auf den Tischen oder sind Abfalleimer voll, schmälert dies den Gesamteindruck und lässt die ohnehin begrenzte Fläche weniger einladend erscheinen.

Ein wiederkehrender Kritikpunkt betrifft die Sauberkeit, insbesondere im Sanitärbereich. In mehreren Erfahrungsberichten wird die Damentoilette als in schlechtem Zustand beschrieben, mit mangelhafter Grundsauberkeit, Flecken und Spuren, die offensichtlich nicht nur auf den aktuellen Tag zurückzuführen sind. Gerade bei einem Café, das mit längeren Aufenthalten und gemütlichem Sitzen wirbt, ist dieser Aspekt für viele Gäste wichtig und kann darüber entscheiden, ob man wiederkommt oder nicht. Wenn Gäste schon vormittags den Eindruck haben, dass kaum gereinigt wurde, entsteht schnell das Gefühl, dass Hygiene hier keinen ausreichend hohen Stellenwert hat.

Auf der positiven Seite hebt eine Vielzahl von Gästen die Verlässlichkeit des Angebots hervor: Wer regelmäßig internationale Ketten nutzt, findet hier einen klar strukturierten Ablauf, bekannte Produktnamen und die Möglichkeit, Getränke individuell zu konfigurieren. Die Kaffeebar ist so organisiert, dass auch komplexe Bestellungen – etwa mit zusätzlichem Sirup, einer bestimmten Milchalternative oder einer bestimmten Temperatur – nachvollziehbar und reproduzierbar sind. Das macht die Filiale besonders attraktiv für Gäste, die gezielt nach spezifischen Starbucks-Signature-Drinks suchen, etwa saisonalen Kreationen oder Trendgetränken.

Für Menschen, die unterwegs arbeiten möchten, bietet die Filiale typischerweise WLAN und Steckdosen, was sie neben klassischen Restaurants oder kleineren Kaffeehäusern zu einer praktischen Alternative macht. Die Kombination aus Selbstbedienungsprinzip, klarer Struktur bei der Bestellung und der Möglichkeit, sich länger aufzuhalten, spricht vor allem Studierende, Geschäftsreisende und Digitalarbeiter an. Wer hingegen ein ruhiges, lokal geprägtes Café-Restaurant mit individueller Handschrift und regionalem Fokus sucht, könnte sich in kleineren, unabhängigen Betrieben wohler fühlen.

Ein Aspekt, der immer wieder positiv hervorsticht, ist die Geschwindigkeit der Zubereitung. Einige Bewertungen loben, dass das Team Bestellungen auch bei hohen Gästezahlen schnell bearbeitet und Warteschlangen effizient abarbeitet. Gerade bei Stadtbummel oder kurzen Pausen kann dies ein entscheidender Vorteil sein, wenn man zügig einen Coffee to go mitnehmen oder nur kurz innehalten möchte. In anderen Rückmeldungen wird jedoch kritisiert, dass die Bedienung als „seelenruhig“ wahrgenommen wird, während Gäste warten – auch hier zeigt sich, wie stark der Eindruck vom jeweiligen Zeitpunkt abhängt.

In Bezug auf spezielle Getränkevarianten wie Pistazien- oder Matcha-Kreationen gehen die Meinungen weit auseinander. Internationale Reviews zu Pistachio-Matcha-Lattes beschreiben die Kombination aus nussigem Sirup, Matcha und pflanzlicher Milch als interessant, aber deutlich süß und eher als Dessert-Getränk geeignet. Das deckt sich mit lokalen Stimmen, die von einem extrem süßen Pistazien-Matcha sprechen, bei dem der Teegeschmack praktisch untergeht. Für Gäste, die neue Trendgetränke testen möchten und Süße mögen, kann das reizvoll sein, wer aber auf ausgewogene Aromen Wert legt, sollte die Sirupmenge hinterfragen oder auf klassischere Kaffeegetränke ausweichen.

Im Gesamtbild zeigt sich Starbucks in der Sendlinger Straße 37 als typisches Ketten-Café, das stark von den gewohnten Markenstandards lebt und seine Stärken in Verlässlichkeit, Produktauswahl und Struktur hat. Besonders positiv fallen die häufig gelobten freundlichen Baristas, die zügige Zubereitung und die Möglichkeit ins Gewicht, sowohl drinnen als auch draußen zu sitzen und das Angebot flexibel zu nutzen – vom schnellen Kaffee zum Mitnehmen bis zur längeren Pause mit Laptop. Auf der anderen Seite stehen Kritik an Sauberkeit, Preisniveau, teilweise unfreundlichem Service und umstrittenen Trinkgeldprozessen, die potenzielle Gäste je nach persönlicher Priorität berücksichtigen sollten. Wer genau weiß, was er von einem internationalen Café-Restaurant erwartet und die typischen Eigenschaften einer globalen Marke schätzt, findet hier einen zweckmäßigen Ort für den nächsten Koffein-Stopp, sollte aber keine individuelle, lokal geprägte Kaffeehauskultur erwarten.

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