Taberu

Taberu

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Sigmundstraße 155, 90431 Nürnberg, Deutschland
Asiatisches Restaurant Restaurant Sushi-Restaurant
9.4 (2016 Bewertungen)

Das Taberu in der Sigmundstraße 155 in Nürnberg setzt auf ein modernes asiatisches All-you-can-eat-Konzept, bei dem Gäste ihre Bestellung bequem per Tablet direkt am Tisch aufgeben und die Gerichte frisch zubereitet an den Platz gebracht bekommen. Dadurch unterscheidet sich das Haus deutlich von klassischen Buffets oder einfachem Running Sushi und spricht vor allem Gäste an, die Wert auf Qualität und eine entspannte Atmosphäre ohne Anstehen legen.

Im Mittelpunkt steht ein umfangreiches Angebot an asiatischen Speisen, bei dem vor allem das Sushi immer wieder hervorgehoben wird. Viele Besucher beschreiben das Sushi als für ein All-you-can-eat-Restaurant überraschend hochwertig, frisch und ansprechend angerichtet, mit einer Vielfalt an Varianten, die sowohl Einsteiger als auch erfahrene Sushi-Liebhaber anspricht. Besonders Fans von Sashimi kommen auf ihre Kosten, da die Qualität der Meeresfrüchte häufig gelobt wird und das Taberu für viele Stammgäste als eine der ersten Adressen in Nürnberg für all-you-can-eat-Sushi gilt.

Neben Sushi und Sashimi umfasst die Karte zahlreiche warme asiatische Gerichte, kleine Snacks und gebackene Spezialitäten, die sich über mehrere Bestellrunden hinweg probieren lassen. Das Konzept kleiner Portionen erlaubt es, viele verschiedene Speisen zu testen, ohne sich direkt festlegen zu müssen, was besonders Gruppen entgegenkommt, die gerne teilen und unterschiedliche Geschmäcker an einem Tisch vereinen wollen. Vegetarische Optionen sind laut mehreren Rückmeldungen gut vertreten, sodass auch Gäste ohne Fisch oder Fleisch abwechslungsreiche Auswahl finden.

Das Bestellsystem über Tablet ist eines der charakteristischen Merkmale des Taberu und prägt das Erlebnis von Anfang an. Anstatt an einem Buffet vorbeizugehen, wählen Gäste bequem am Sitzplatz ihre Gerichte aus, was den Ablauf strukturierter macht und den Service entlastet. Gerade beim ersten Besuch wirkt die Bedienung des Tablets für manche Gäste etwas ungewohnt, doch nach kurzer Eingewöhnungszeit wird das System meist als komfortabel und übersichtlich beschrieben. Gleichzeitig ist zu beachten, dass pro Runde und Person teilweise nur begrenzte Stückzahlen bestimmter Speisen bestellbar sind und nach jeder Bestellrunde ein definiertes Zeitfenster abgewartet werden muss, bevor die nächste Runde freigeschaltet wird. Das sorgt zwar für Struktur, kann jedoch für besonders hungrige Gäste oder größere Gruppen als Einschränkung empfunden werden.

Ein besonderes Element, das häufig für Gesprächsstoff sorgt, ist der Einsatz eines Serviceroboters, der einen Teil der Gerichte an den Tisch bringt. Viele Gäste empfinden diese technische Unterstützung als unterhaltsames Highlight, das gut zum modernen Konzept des Hauses passt und insbesondere für Familien mit Kindern einen zusätzlichen Reiz bietet. Die menschliche Bedienung bleibt dennoch ein wichtiger Bestandteil des Erlebnisses: Mehrere Rückmeldungen loben aufmerksame, zügige und flexible Mitarbeiter, die Sonderwünsche freundlich umsetzen und auch bei großem Andrang die Übersicht behalten. Andererseits wird vereinzelt angemerkt, dass etwas mehr Herzlichkeit im Service den Gesamteindruck weiter verbessern könnte, sodass die Stimmung nicht nur effizient, sondern auch persönlicher wirkt.

Beim Blick auf die Speisenqualität zeigen sich deutliche Stärken, aber auch einzelne Schwachpunkte. Hervorgehoben wird immer wieder die Frische von Fisch, Meeresfrüchten und Sushi-Reis, ebenso wie die sorgfältige Präsentation vieler Teller, die eher an ein klassisches à-la-carte-Restaurant erinnert als an ein einfaches Buffet. Zahlreiche Gäste betonen, dass sie in Nürnberg kaum ein anderes All-you-can-eat-Haus kennen, das in dieser Preiskategorie ähnlich überzeugendes Sushi bietet. Auch warme Gerichte und Snacks werden häufig als schmackhaft beschrieben, vor allem, weil sie nicht lange unter Wärmelampen stehen, sondern frisch aus der Küche kommen.

Kritische Stimmen beziehen sich eher auf einzelne Komponenten als auf das Gesamtangebot. So werden insbesondere Suppen teilweise als weniger gelungen beschrieben, etwa eine Pekingsuppe, die geschmacklich deutlich hinter den übrigen Speisen zurückbleibt. Auch Muschelgerichte werden vereinzelt kritisiert, weil sie nicht den frischen Eindruck anderer Meeresfrüchte erreichen. Für manche Gäste wirkt ein Teil der warmen Gerichte geschmacklich eher an ein europäisiertes Asia-Angebot angepasst, was traditionellen Liebhabern authentischer japanischer Küche nicht immer zusagt. Insgesamt überwiegt jedoch der Eindruck, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis für ein All-you-can-eat-Konzept stimmig ist und die Stärken klar bei Sushi, Sashimi und frisch servierten Kleingerichten liegen.

Ein weiterer Aspekt, der bei einem Besuch im Taberu auffällt, ist das Ambiente des Hauses. Die Einrichtung wird häufig als modern mit deutlichen asiatischen Anklängen beschrieben, inklusive spezieller Sitzbereiche, die an traditionelle japanische Sitznischen erinnern. Das Design verbindet klare Linien mit warmen Materialien und schafft damit eine Umgebung, die viele Gäste deutlich über dem Standard eines typischen All-you-can-eat-Asia-Restaurants sehen. Manche empfinden das große, offene Raumkonzept jedoch als etwas lebhaft und weniger intim; vereinzelt wird die Atmosphäre kritisch mit einer Kantine verglichen, wenn der Speisesaal gut gefüllt ist und Geräuschpegel sowie Bewegungsfluss hoch sind. Wer eine ruhige, sehr intime Umgebung sucht, sollte diesen Punkt berücksichtigen, während Gruppen und Familien die lebendige Stimmung eher als positiv wahrnehmen.

Beim Serviceablauf zeigen sich je nach Besuchszeit unterschiedliche Erfahrungen. Viele Gäste berichten von kurzen Wartezeiten und einem insgesamt flüssigen Ablauf, bei dem Bestellungen zügig in mehreren Runden an den Tisch kommen und Sonderwünsche ohne Diskussion erfüllt werden. Andere erwähnen hingegen, dass es zu Stoßzeiten, insbesondere an gut besuchten Abenden oder am Wochenende, teilweise 20 bis 30 Minuten dauern kann, bis eine volle Runde serviert ist. In Verbindung mit dem festgelegten Bestellrhythmus kann sich dies für Besucher, die schnellen Nachschub erwarten, als Nachteil anfühlen. Insgesamt ergibt sich ein Bild, in dem der Service trotz kleiner Schwankungen meist als solide bis sehr gut wahrgenommen wird, mit dem Potenzial, durch konsistent schnelle Abläufe weiter zu punkten.

Das gastronomische Konzept des Taberu richtet sich deutlich an Gäste, die moderne Technik mit einem umfangreichen asiatischen Speisenangebot verbinden möchten. Die Kombination aus Tablet-Bestellung, All-you-can-eat-Flatrate und Serviceroboter bietet einen klaren Mehrwert für alle, die eine Mischung aus Unterhaltung und kulinarischer Vielfalt suchen, ohne sich ständig bewegen zu müssen. Gleichzeitig bleibt das Angebot strukturiert genug, um auch für Geschäftsessen, Freundesrunden oder Paare attraktiv zu sein, die im Rahmen eines festen Preises unterschiedliche Speisen testen wollen. Wer klassische Bedienung ohne technische Hilfsmittel bevorzugt, muss sich an die digitale Bestellung zunächst gewöhnen, profitiert aber von der klaren Darstellung der Gerichte und der Möglichkeit, jede Runde in Ruhe am Platz zu planen.

Positiv hervorzuheben ist auch, dass das Taberu sowohl mittags als auch abends ein All-you-can-eat-Angebot mit fester Zeitstruktur bereitstellt, das viele Besucher als fair bepreist wahrnehmen. Verschiedene Erfahrungsberichte betonen, dass sich gerade mittags ein attraktives Verhältnis von Auswahl, Qualität und Gesamtpreis ergibt, während abends die Vielfalt der bestellbaren Speisen im Vordergrund steht. Für Genießer, die gerne mehrere Gänge ausprobieren, ohne jede Komponente einzeln kalkulieren zu müssen, ist dieses System ein wichtiger Entscheidungsgrund. Gleichzeitig ist der Hinweis aus der Community, möglichst zu reservieren, ernst zu nehmen, da das Haus aufgrund seiner Beliebtheit regelmäßig gut besucht ist.

Die Lage an der Sigmundstraße bringt praktische Vorteile mit sich, insbesondere was die Anreise mit dem Auto betrifft. In der Umgebung stehen nach verschiedenen Quellen Parkmöglichkeiten zur Verfügung, sodass der Besuch auch für Gäste aus anderen Stadtteilen gut planbar ist. Dadurch eignet sich das Taberu nicht nur für spontane Abendessen, sondern auch für größere Runden, bei denen mehrere Personen individuell anreisen. Für Gäste, die Wert auf Barrierefreiheit legen, ist zudem relevant, dass ein rollstuhlgerechter Zugang erwähnt wird.

Für potenzielle Besucher ergibt sich insgesamt ein differenziertes Bild: Das Taberu positioniert sich als modernes asiatisches All-you-can-eat-Restaurant mit Schwerpunkt auf Sushi, Sashimi und einer großen Auswahl frisch zubereiteter Gerichte, die per Tablet bestellt und teilweise von einem Serviceroboter gebracht werden. Besonders positiv stechen die Qualität vieler Speisen, die große Auswahl und das zeitgemäße Ambiente hervor, das von vielen Gästen als eines der attraktivsten in seinem Segment beschrieben wird. Kritikpunkte betreffen vor allem einzelne Suppen- und Muschelgerichte, die nicht immer das Niveau des übrigen Angebots erreichen, sowie gelegentlich längere Wartezeiten und eine Atmosphäre, die je nach persönlicher Erwartung als lebhaft oder zu wenig gemütlich wahrgenommen wird. Wer ein klassisches, ruhiges Sushi-Lokal mit strenger Fokussierung auf traditionelle japanische Küche sucht, wird möglicherweise anderswo besser aufgehoben. Wer hingegen ein abwechslungsreiches, technikgestütztes All-you-can-eat-Erlebnis mit vielen Sushi-Varianten, moderner Umgebung und einem Mix aus Spaßfaktor und solider Küchenleistung schätzt, findet im Taberu in Nürnberg eine Adresse, die für viele Gäste einen wiederkehrenden Besuch wert ist.

Stärken des Taberu aus Gästesicht

  • Umfangreiches All-you-can-eat-Angebot mit Fokus auf hochwertiges Sushi und Sashimi, das für ein Flatrate-Konzept viele Besucher positiv überrascht.
  • Moderne Tablet-Bestellung am Tisch und Serviceroboter, die den Aufenthalt strukturiert und unterhaltsam machen.
  • Frisch zubereitete Gerichte, die nicht lange am Buffet stehen, sondern wie im klassischen Restaurant an den Tisch gebracht werden.
  • Große Auswahl, darunter zahlreiche vegetarische Optionen und viele kleine Portionen zum Probieren.
  • Modern-asiatisches Ambiente mit besonderem Innenraumdesign, das von vielen Gästen deutlich über dem Durchschnitt anderer All-you-can-eat-Häuser eingeordnet wird.

Verbesserungspotenziale und Kritikpunkte

  • Einzelne Suppen- und Muschelgerichte werden geschmacklich schwächer wahrgenommen als die übrigen Speisen.
  • Je nach Auslastung können Wartezeiten von 20–30 Minuten zwischen Bestellung und Service auftreten, was nicht zu jeder Erwartung an ein All-you-can-eat-Konzept passt.
  • Das Tablet-System und die Bestellrunden mit Mengenbegrenzung erfordern etwas Eingewöhnung und sind nicht für jeden Gast ideal.
  • Die Atmosphäre wird von manchen Besuchern als eher kantinenartig und weniger gemütlich beschrieben, insbesondere bei hohem Gästeaufkommen.
  • Im Service wird insgesamt gute Leistung wahrgenommen, dennoch wünschen sich einige Gäste etwas mehr persönliche Ansprache und Herzlichkeit.

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