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Taste of India

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Eingang Pizza Dream Deluxe, Merheimer Str. 422, 50739 Köln, Deutschland
Indisches Restaurant Restaurant
7.6 (13 Bewertungen)

„Taste of India“ ist ein kleines, auf Liefer- und Abholservice ausgerichtetes indisches Lokal, das sich eine klar definierte Nische geschaffen hat: unkompliziert bestellbare Currys, Reisgerichte und Snacks für alle, die Lust auf indische Küche haben, ohne lange am Tisch zu sitzen.

Die Speisekarte ist für einen Lieferdienst ausgesprochen umfangreich und deckt viele Klassiker der nordindischen Küche ab. Gäste finden hier beliebte Gerichte wie Butter Chicken, verschiedene Chicken-Currys von mild bis sehr scharf, diverse Lammgerichte, zahlreiche vegetarische Optionen, Biryani, Salate sowie süße Desserts.

Positiv fällt auf, dass alle Fleischgerichte als Halal gekennzeichnet sind und jedes Hauptgericht mit Basmati-Reis serviert wird. Das erleichtert die Auswahl für alle, die Wert auf bestimmte Ernährungs- und Religionsvorgaben legen.

Beim Blick auf die Hähnchengerichte zeigt sich, dass „Taste of India“ versucht, unterschiedliche Geschmäcker abzuholen. Auf der Karte stehen neben dem cremig-milden Butter Chicken auch scharf gewürzte Varianten wie Chicken Vindaloo oder Chicken Madras, dazu süßlich angehauchte Kreationen wie Chicken Himalaya in kokosnussbasierter Sauce. Wer indische Küche bereits kennt, erkennt darin die üblichen Klassiker, doch gerade für Einsteiger bietet diese Bandbreite eine solide Orientierung.

Ähnlich breit sind die Lammgerichte aufgestellt: Lamm Curry, Lamm Korma, Lamm Madras oder Lamm Tikka Masala orientieren sich an bekannten Restaurantstandards. Für Gäste, die Lamm mögen, ist das Angebot durchaus reizvoll, gleichzeitig vermitteln mehrere Bewertungen den Eindruck, dass die Zubereitung geschmacklich eher an typische Lieferdienstküche erinnert als an eine besonders raffinierte Interpretation der indischen Küche.

Ein großer Pluspunkt ist das vegetarische und ayurvedisch angehauchte Angebot. Hier finden sich Gerichte wie Aloo Gobi, Chana Masala, Malai Kofta, Navratan Korma, Dal Makhani oder Matar Paneer. Diese Auswahl macht das Lokal für Vegetarier und Flexitarier interessant, die mehr als nur ein oder zwei Standardgerichte erwarten. Wer sich pflanzenbasiert ernähren möchte, kann bei „Taste of India“ dennoch relativ abwechslungsreich bestellen.

Ergänzt wird die warme Küche durch verschiedene Salatkreationen – darunter ein „Taste of India“-Salat mit Hüttenkäse und Hähnchenstreifen oder Varianten mit Thunfisch oder Feta – sowie klassische indische Desserts wie Gulab Jamun und Rasgulla. Damit deckt das Lokal alle Gänge von Vorspeise über Hauptspeise bis hin zum Dessert ab, wie man es von einem vollwertigen indischen Liefer-Restaurant erwartet.

In den Bewertungen der Gäste zeigt sich jedoch ein gemischtes Bild. Einige Kunden loben ausdrücklich den Geschmack von Gerichten wie Butter Chicken, Garlic Naan und Vorspeisen wie Onion Pakora oder Samosa Deluxe und sprechen von „mega lecker“ und sehr schmackhaften Snacks. Diese Stimmen heben oft hervor, dass das Essen heiß und in ordentlichen Portionen ankommt und sich gut für ein entspanntes Essen zu Hause eignet.

Auf der anderen Seite finden sich kritische Rückmeldungen, die auf eine deutliche Diskrepanz in Qualität und Anspruch hinweisen. Mehrere Gäste berichten, dass das Butter Chicken eher nach typischem Einheitsgericht eines Mehrsparten-Lieferdienstes schmeckt, der nicht nur indische, sondern auch andere Küchenrichtungen anbietet. In diesen Beschreibungen wirkt die Küche weniger wie ein Spezialist für indische Speisen, sondern eher wie ein Allround-Lieferservice mit indischer Schiene.

Besonders häufig kritisiert wird das Naanbrot. Statt klassischem, dünn ausgebackenen Fladen aus Joghurtteig beschreiben verschiedene Gäste ein Produkt, das eher an Pizzabrot aus Hefeteig erinnert – teils mit Kräutern der Provence statt typischer indischer Kräuter. Ein als Garlic Naan bestelltes Brot wurde dabei vereinzelt als kaum nach Knoblauch schmeckend beschrieben. Wer authentisches Naan aus dem Tandoor erwartet, könnte hier also enttäuscht werden.

Auch bei den Vorspeisen gehen die Meinungen auseinander. Während einige Gäste Onion Pakora als gelungen und aromatisch empfinden, empfinden andere die Zwiebelstücke als sehr fettig und wenig fein zubereitet. Einzelne Kritiken bemängeln zudem den Einsatz von Tiefkühlgemüse, etwa bei Möhren im Curry, was den Eindruck verstärkt, dass nicht alle Komponenten frisch zubereitet werden.

Ein weiterer Kritikpunkt in mehreren Bewertungen betrifft das Preis-Leistungs-Verhältnis. Einige Gäste finden die Preise, insbesondere bei Gerichten wie Butter Chicken oder Naan, im Verhältnis zur gebotenen Qualität relativ hoch. Gleichzeitig wird positiv hervorgehoben, dass es gelegentlich spezielle Angebote gibt, etwa Aktionen mit zwei Hauptgerichten zum Preis von einem. Solche Angebote können den Gesamteindruck für preisbewusste Besteller deutlich verbessern.

Der Service im Lieferbereich wird überwiegend als zuverlässig beschrieben, mit pünktlich eintreffenden Bestellungen über gängige Lieferplattformen. Dennoch gibt es Berichte über einzelne problematische Abläufe: In einem Fall wurden unterschiedliche Schärfegrade bestellt, die Gerichte kamen jedoch mit identischer, als deutlich zu scharf empfundener Würzung an. Zwar wurde eine Ersatzlieferung angeboten, diese traf aber sehr verspätet ein, und der Umgang mit der Reklamation wurde als wenig kundenorientiert empfunden. Solche Erfahrungen sind zwar nicht die Regel, zeigen aber, dass der Service nicht immer konsequent auf gleichbleibend hohem Niveau agiert.

Positiv anzumerken ist die gute Erreichbarkeit über mehrere Bestellkanäle. „Taste of India“ ist über verschiedene Online-Plattformen sowie über eine eigene Präsenz vertreten, über die Gäste bequem indisches Essen bestellen können. Für viele Kunden, die nach „indisches Essen bestellen Köln“ oder „indischer Lieferdienst Nippes“ suchen, erscheint dieses Lokal daher regelmäßig in den Suchergebnissen und bietet eine einfache Möglichkeit, spontan ein Curry oder ein Biryani zu ordern.

Wer vegetarische oder vegane Optionen sucht, findet bei „Taste of India“ eine breite Auswahl an linsen- und gemüsebasierten Gerichten. Besonders die ayurvedisch inspirierten Speisen wirken attraktiv für Gäste, die auf eine gewisse Leichtigkeit achten möchten, etwa Dal Makhani oder Tadka Daal mit Linsen, Ingwer und Knoblauch. Dennoch ist zu beachten, dass es sich primär um einen Lieferdienst handelt und die Umsetzung nicht immer an die Qualität eines spezialisierten, gehobenen indischen Restaurants heranreicht.

Für alle, die zum ersten Mal bestellen, bietet es sich an, sich an den Klassikern zu orientieren: Ein cremiges Curry wie Butter Chicken oder ein vegetarisches Chana Masala, dazu Reis und eines der verschiedenen Naans. Wer es gern scharf mag, kann ein Vindaloo oder ein Madras bestellen, sollte aber die Angaben zur Schärfe ernst nehmen und im Zweifel lieber eine Stufe milder wählen, da einzelne Gäste die Würzung als intensiver beschrieben haben als erwartet.

In der Gesamtschau präsentiert sich „Taste of India“ als indischer Liefer- und Abholservice mit umfangreicher Speisekarte, praktischen Bestelloptionen und einem klaren Fokus auf gängigen Klassikern der indischen Küche. Die Stärken liegen in der großen Auswahl, halal gekennzeichneten Fleischgerichten, vielen vegetarischen Currys und der komfortablen Bestellung für zuhause.

Dem gegenüber stehen Schwankungen in Qualität und Ausführung, insbesondere beim Naanbrot, bei einzelnen Vorspeisen sowie beim Service im Reklamationsfall. Für Gäste, die einfach ein unkompliziertes indisches Essen vor allem per Lieferung suchen, kann „Taste of India“ eine Option sein. Wer hingegen besondere Ansprüche an Authentizität, handwerklich zubereitete Tandoori-Brote oder ein gehobenes Gastroerlebnis hat, sollte diese Punkte im Hinterkopf behalten und die Auswahl der Gerichte entsprechend anpassen.

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