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The Frying Dutch

The Frying Dutch

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Kortumstraße 55, 44787 Bochum, Deutschland
Fast-Food-Restaurant Restaurant
8.6 (341 Bewertungen)

The Frying Dutch in der Kortumstraße 55 in Bochum setzt auf ein klar fokussiertes Konzept: niederländisch inspirierte Pommes- und Snackküche mit Produkten wie Kibbeling, Frikandel, Bami und Backfisch, ergänzt um moderne Aktionsmenüs und saisonale Deals. Das Lokal präsentiert sich eher als Imbiss mit schnellem Service als klassisches Restaurant, was für Gäste wichtig ist, die eine unkomplizierte Mahlzeit zwischendurch suchen. Der Schwerpunkt liegt auf frisch geschnittenen Kartoffeln, die vor Ort zu Pommes frites verarbeitet werden, sowie auf typischen niederländischen Snacks, die es in Bochum so nicht an jeder Ecke gibt.

Viele Gäste betonen, dass die Pommes geschmacklich zu den besseren der Stadt zählen und sich durch ihre rustikale Art und eine leicht andere Textur von klassischer deutscher Imbissware abheben. Sie werden aus frischen Kartoffeln hergestellt und doppelt frittiert, was außen für Knusprigkeit und innen für eine weiche Struktur sorgt, auch wenn nicht jeder Gast die manchmal als ungleichmäßig empfundene Konsistenz mag. Gerade Liebhaber von kräftigen, handgeschnittenen Fritten kommen hier auf ihre Kosten, während Gäste, die sehr knusprige und stark gesalzene Pommes bevorzugen, gelegentlich von eher zurückhaltender Würzung berichten.

Das Angebot an niederländischen Snacks ist einer der größten Pluspunkte des The Frying Dutch. Klassiker wie Frikandel, Bami oder Kibbeling werden häufig als saftig, herzhaft und sättigend beschrieben und erinnern viele Besucher an Streetfood aus den Niederlanden. Besonders der Kibbeling, also in Teig ausgebackene Fischstücke, wird von mehreren Gästen als sehr gelungen hervorgehoben, wenn er frisch und durchgegart serviert wird. Einzelne Stimmen kritisieren allerdings, dass Fisch und Kibbeling in Stoßzeiten innen teilweise noch roh waren, was für ein auf Fisch und Fastfood spezialisiertes Lokal ein ernstzunehmender Schwachpunkt ist.

Ein zentrales Element des Konzepts sind die vielen Saucen, die zu Pommes und Snacks angeboten werden. Gäste schätzen die breite und vielfältige Auswahl an Dips – von klassischer Mayonnaise über BBQ-Varianten bis hin zu speziellen Kreationen, die gut zu Kibbeling und Frikandel passen. Gleichzeitig gibt es wiederholt Kritik daran, dass einzelne Saucen geschmacklich hinter den Erwartungen zurückbleiben: So wird etwa die Knoblauchsauce gelegentlich als zu mild wahrgenommen, während BBQ-Sauce und Standard-Mayo nicht jedem Geschmack entsprechen. Hinzu kommt, dass für Saucen zum Teil vergleichsweise hohe Aufpreise berechnet werden, was einige Besucher angesichts kleinerer Portionsgrößen als nicht stimmig empfinden.

Auch beim Servierkonzept polarisiert The Frying Dutch: Die Pommes werden überwiegend in Papiertüten gereicht, was zum Streetfood-Charakter passt und den schnellen Verzehr unterwegs unterstützt. Manche Gäste empfinden das als authentisch und praktisch, andere stören sich daran, vor Ort aus der Tüte essen zu müssen und extra für Schalen oder Boxen zu zahlen. Kritisch erwähnt wird auch, dass für stabilere Verpackungen zum Mitnehmen zusätzliche Gebühren erhoben werden, obwohl diese nach dem Essen im Müll landen, was aus Sicht mancher Gäste nicht im Verhältnis zum Preis steht.

Die Preisgestaltung wird insgesamt gemischt wahrgenommen. Viele Gäste akzeptieren die etwas höheren Preise für Pommes, Kibbeling und andere Snacks, weil die Qualität der Produkte, insbesondere der frischen Kartoffeln, positiv hervorgehoben wird. Andere empfinden sowohl die Preise für Saucen als auch für Hauptprodukte wie Pommes und Kibbeling als zu hoch, vor allem wenn Portionen kleiner wirken oder die Zubereitung nicht überzeugt. Wer ein günstiges Fastfood-Erlebnis erwartet, kann die Preisstruktur als eher gehoben für einen Imbiss empfinden, während Gäste, die Wert auf ausgefallene niederländische Snacks legen, den Aufpreis eher nachvollziehen.

Das Ambiente des Lokals entspricht eher einem modernen Imbiss als einem klassischen Restaurant, mit einer gemütlich gehaltenen, aber funktionalen Einrichtung. Besucher loben die Atmosphäre als unkompliziert und entspannt, betonen aber zugleich, dass die Sitzplätze begrenzt sind und es zu Stoßzeiten schnell eng werden kann. Wer mit mehreren Personen kommt oder länger verweilen möchte, sollte damit rechnen, nicht immer sofort einen Sitzplatz zu finden oder in typischer Streetfood-Manier eher kurz zu bleiben. Ein weiterer Punkt: Es gibt keine Kundentoiletten, was gerade bei längeren Aufenthalten als Nachteil empfunden wird.

Der Service wird von vielen Gästen positiv hervorgehoben. Das Personal wird als jung, freundlich und aufmerksam beschrieben, Bestellungen werden meist zügig aufgenommen und vorbereitet. Besonders erwähnt werden Aktionen und Spezialtage, an denen das Team aktiv auf Gäste zugeht, Angebote erklärt und für eine lockere, nahbare Stimmung sorgt. Allerdings ist zu beachten, dass es keinen klassischen Tischservice gibt: Man bestellt und holt sein Essen am Tresen, was zum Imbisskonzept passt, aber nicht jeden Gast anspricht.

Ein klarer Vorteil für viele Kundinnen und Kunden ist die Flexibilität beim Verzehr: The Frying Dutch bietet sowohl Verzehr vor Ort als auch Mitnahme und Lieferung an, wodurch sich das Angebot gut in den Alltag integrieren lässt. Gäste können sich eine Portion Pommes oder Kibbeling schnell in der Mittagspause holen, am Abend mitnehmen oder sich liefern lassen, wenn sie zu Hause essen möchten. Das Takeaway-Konzept ist durchdacht, auch wenn die zusätzliche Verpackungsgebühr manchen Gästen missfällt. Positiv ist, dass es einen barrierefreien Zugang gibt, sodass auch mobil eingeschränkte Personen den Imbiss erreichen können.

Über Social-Media-Kanäle werden regelmäßig Aktionen und Themenangebote kommuniziert, was für zusätzliche Abwechslung sorgt. Beispiele sind ein Frikandel-Tag, spezielle Valentinstags-Deals oder ein Iftar-Menü während des Ramadan mit Pommes, Dattel, Wasser und der Wahl zwischen Burger, Kibbeling oder Backfisch zu einem Paketpreis. Diese Aktionen sprechen verschiedene Zielgruppen an – von Paaren über Freundesgruppen bis hin zu Familien – und machen deutlich, dass The Frying Dutch nicht nur ein stationärer Imbiss, sondern auch ein moderner, promotionsorientierter Anbieter niederländisch geprägter Streetfood-Gerichte ist. Solche Angebote können vor allem für Gäste interessant sein, die Neues probieren möchten oder nach einem speziellen Anlassmenü suchen.

Im Gesamtbild bietet The Frying Dutch eine klare Alternative zu klassischen deutschen Imbissen und Restaurants, indem es sich auf niederländische Pommes- und Snackkultur konzentriert und frische Kartoffeln, Kibbeling und Frikandel in den Mittelpunkt stellt. Die Stärken liegen in der Produktvielfalt, dem freundlichen Team, dem unverwechselbaren Konzept und den regelmäßig wechselnden Aktionen. Gleichzeitig sollten potenzielle Gäste die kritikpunktbezogenen Aspekte wie Preisniveau, Servierform in Tüten, gelegentlich ungleichmäßige Würzung oder Gargrad einzelner Produkte im Hinterkopf behalten. Wer gezielt nach abwechslungsreichem Fastfood, holländischen Snacks und frischen Pommes sucht und bereit ist, für dieses Spezialangebot etwas mehr zu zahlen, findet hier einen passenden Anlaufpunkt, während Gäste mit Fokus auf ausgedehntes Sitzen, umfassenden Service und sehr günstige Preise möglicherweise weniger angesprochen werden.

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