The Grill Upper River
ZurückDas Steakhaus The Grill Upper River in Bremen bietet ein besonderes Erlebnis für Liebhaber von gegrilltem Fleisch. Mit einem jungen Team, das nach amerikanischem Stil in einem 800 Grad heißen Ofen arbeitet, konzentriert sich das Restaurant auf rustikale Speisen hoher Qualität. Die Auswahl umfasst vor allem US-Nebraska-Beef sowie Varianten aus Südamerika und Australien, die in großen Schnitten wie Rib-Eye, Filet oder Tomahawk serviert werden.
Fleischqualität und Zubereitung
Das Fleisch wird handgeschnitten und auf den gewünschten Garstufen zubereitet, von rare bis well done. Viele Gäste loben die Saftigkeit und Zartheit, insbesondere bei Rib-Eye und Filet Mignon, die medium rare perfekt getroffen sind. Beilagen wie Süßkartoffelpommes, Zwiebelbrot mit französischer Butter oder gebratene weiße Zwiebeln ergänzen die Gerichte harmonisch. Dennoch berichten einige, dass der Eigengeschmack nicht immer intensiv ist, da keine Dry-Aging-Methoden angewendet werden.
Appetizer wie Tatar vom Rind oder Thunfisch, oft mit Wachtelei, Kapern oder Avocado, starten den Abend solide. Surf 'n' Turf-Kombinationen mit Rinderfilet und Garnelen bringen Abwechslung, auch wenn die Garnelen manchmal als geschmacklos empfunden werden. Die Steaks reichen bis zu 1200 Gramm, ideal für große Portionen oder zu teilen.
Ambiente und Lage
Im 17. Stock gelegen, dominiert eine Galerie-Atmosphäre mit moderner, stilvoller Einrichtung. Die Aussicht über Bremen schafft einen einzigartigen Rahmen, besonders bei Tageslicht oder abends. Die Bar im Obergeschoss lädt zu Cocktails, Weinen und Krombacher-Bier ein – amerikanisches Bier fehlt, da der Chef treu zur Marke steht. Das rustikale Design mit gemütlichen Elementen lässt Gäste sich wohlfühlen.
Fotos zeigen helle Räume mit Panoramablick, edle Tischdecken und eine Galerie, die den Raum aufwertet. Die neue Location in der Überseestadt wird als atemberaubend beschrieben, mit 360-Grad-Panorama.
Serviceerlebnisse
Das Personal ist oft als freundlich, aufmerksam und engagiert geschildert, mit Vorschlägen wie dem Erwärmen von Pommes. Bei Mittagsbesuchen oder mit jüngeren Gruppen klappt es gut, inklusive kostenlosem Zwiebelbrot. Kritik gibt es jedoch an Wartezeiten: Speisekarten dauern bis 17 Minuten, Essen bis 50 Minuten, selbst bei geringer Auslastung. Manche fühlen sich herablassend behandelt, besonders jüngere Gäste, mit unangenehmen Reaktionen auf ungegessene Suppen oder abfälligen Kommentaren.
Bei technischen Problemen mit Rechnungen oder verspäteten Beilagen wirkt der Service überfordert. Trotzdem bleibt der Gesamteindruck bei vielen positiv, mit schnellem Aufräumen nach Bestellung.
Preisniveau und Wert
Als High-End-Steakhaus positioniert, liegen Preise hoch: Ein 300g Rib-Eye bei rund 43 Euro, größere Cuts bis 167 Euro für 900g. Beilagen kosten extra, wie Pommes für 5 Euro oder Trüffel-Parmesan-Variante. Viele sehen das Preis-Leistungs-Verhältnis als angemessen für Premiumfleisch, andere als übertrieben, da Steaks ok, aber nicht herausragend sind. Für Otto-Normalverdiener kein Alltagsort, eher für besondere Anlässe.
Weinkarte ist solide, mit fruchtigen Roten wie Merlot, passend zu Steaks. Alkoholfreie Optionen vorhanden.
Vielfalt und Spezialitäten
Neben Steaks gibt es Burger, Wiener Schnitzel als Alternative, Lachs oder Trüffel-Spaghetti. Vegetarische Optionen fehlen weitgehend, der Fokus liegt auf Fleisch und Meeresfrüchten. Cole Slaw-Salat oder Mixed Greens als Starter. Die Garstufen werden genau erklärt: Rare bei 40°C, Well Done bei 85°C, mit Geklärter Butter, Salz und Pfeffer.
- Rib-Eye: Saftig und knusprig außen.
- Filet: Zart, ideal für Puristen.
- Porterhouse: Groß für zwei Personen.
- Tuna Tatar: Frisch mit Sesamchip.
Gästebewertungen im Detail
Positive Stimmen heben perfektes Fleisch, leckere Beilagen und das Erlebnis hervor – das Kribbeln im Fahrstuhl zum 17. Stock inklusive. Steakliebhaber kommen auf ihre Kosten, die Bar ist ein Plus. Negative Punkte: Anbrennen von Steaks, falsche Garstufen bei Burgern, dünne Saucen, ungesalzenes Gemüse oder trockenes Carpaccio. Lange Wartezeiten und unsympathisches Personal mindern den Spaß.
Insgesamt ein Ort für Fleischfans, die Qualität schätzen, aber mit Geduld rechnen müssen. Die Kombination aus Höhe, Grillkunst und Aussicht macht es besonders.
Tipps für Besucher
Wählen Sie mittags für bessere Preise oder teilen Sie große Cuts. Reservieren Sie, da beliebt. Probieren Sie das Zwiebelbrot – ein Highlight. Für perfektes Erlebnis: Klare Garstufen angeben und Service aufmerksam beobachten.
Das Restaurant bleibt ein Top-Adress für Steak in Bremen, mit Stärken in Qualität und Atmosphäre, Schwächen im Service und Preis. Potenzielle Gäste wiegen ab, ob das Erlebnis den Aufwand lohnt.