Was nun

Was nun

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Am Kleinen Felde 21, 30167 Hannover, Deutschland
Bar Kneipe Restaurant
9.2 (290 Bewertungen)

Was nun in der Nordstadt von Hannover ist eine Mischung aus klassischer Eckkneipe und unkompliziertem Nachbarschaftsrestaurant, in dem sich viele Stammgäste seit Jahren treffen und neue Gäste sich schnell integriert fühlen. Die Atmosphäre lebt weniger von Design und Dekoration als von persönlicher Ansprache, direktem Kontakt zum Team und einem bodenständigen, leicht alternativen Kneipencharme. Wer eine durchgestylte Cocktailbar mit Signature Drinks und Showeffekten sucht, wird hier eher nicht fündig, wer jedoch ein ehrliches Lokal mit Charakter und klarer Linie schätzt, findet in Was nun einen authentischen Treffpunkt.

Als Gastronomiebetrieb ist Was nun in erster Linie Kneipe mit Speisen, weniger ein klassisches Restaurant mit umfangreicher Küche. Auf der kleinen Karte stehen vor allem einfache Gerichte, Snacks und eine Auswahl an Tapas, die sich gut zu Bier oder Wein kombinieren lassen. Mehrere Gäste heben ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis hervor: Die Speisen werden als günstig bis sehr günstig beschrieben, insbesondere im Vergleich zu vielen anderen Restaurants in Hannover. Damit richtet sich Was nun vor allem an Menschen, die einen entspannten Abend mit Getränken und unkompliziertem Essen verbringen möchten, ohne viel Geld auszugeben.

Konzept zwischen Kneipe und Restaurant

Viele Bewertungen betonen, dass es sich um eine alteingesessene Stadtteilkneipe mit langer Tradition handelt, in der sich die Gäste „kennen und zusammen alt werden“. Dieser Aspekt unterscheidet Was nun deutlich von neueren, trendorientierten Bars oder modernen Restaurants, die stärker auf wechselndes Publikum setzen. Das Lokal verzichtet bewusst auf Schnickschnack und setzt stattdessen auf persönliche Ansprache, Wiedererkennungswert und eine feste Stammkundschaft.

Gleichzeitig hat Was nun mehr zu bieten als eine reine Trinkkneipe: Es gibt eine kleine, aber durchdachte Speisenauswahl mit warmen Gerichten, belegten Tellern und Tapas, die sich zum Teilen eignen. In einigen Bewertungen wird von wechselnden Wochengerichten gesprochen, die zusätzliche Abwechslung bringen und das Angebot über das Übliche einer Kneipe hinaus erweitern. Dadurch bewegt sich das Lokal in der Schnittmenge von Kneipe, Bar und einfachem Restaurant, ohne den Anspruch einer gehobenen Küche zu erheben.

Speisen: Stärken und Schwächen

Die Küche in Was nun wird insgesamt als solide, einfach und preiswert beschrieben, mit einigen klaren Stärken, aber auch Schwachpunkten. Besonders positiv fällt vielen Gästen die hausgemachte Frikadelle auf, die als „wie früher zu Hause“ beschrieben wird und als Klassiker des Hauses gilt. Auch die Kombination aus kleinem Kneipenmenü, wechselnden Wochengerichten und einer Tapaskarte wird mehrmals positiv erwähnt, weil sie für einen überschaubaren Preis ein stimmiges Angebot schafft.

Auf der anderen Seite wird die Qualität der Speisen nicht durchgängig auf demselben Niveau wahrgenommen. Einige Gäste berichten, dass das Essen „nicht so der Hit“ sei und eher als Begleitung zu Getränken funktioniert als als Hauptargument für einen Besuch, insbesondere im Vergleich zu spezialisierten Tapas-Restaurants oder kreativen Küchen in Hannover. In einer jüngeren Rückmeldung werden sehr dunkle, fettige Pommes erwähnt, was darauf hinweist, dass die Ausführung bei einzelnen Gerichten schwanken kann. Auch bei den Tapas wird kritisch angemerkt, dass zwar der Geschmack grundsätzlich stimmt, aber lange Wartezeiten und kurzfristige Hinweise auf nicht verfügbare Gerichte den Eindruck trüben können.

Positiv bleibt, dass die Preise für Snacks, Tellergerichte und Tapas als ausgesprochen fair wahrgenommen werden und das Lokal damit für Studierende, Nachbarn und größere Runden attraktiv ist, die vor allem einen lockeren Abend in einer Bar mit Essen im Hintergrund planen. Wer gezielt nach einer ausgefeilten Küche oder einem besonderen kulinarischen Erlebnis sucht, sollte seine Erwartungen jedoch anpassen und Was nun eher als gemütlichen Treffpunkt mit solider Basisverpflegung betrachten.

Getränkeauswahl und Service

Bei den Getränken spielt Was nun seine Stärken aus: Immer wieder ist von frischem, gut gezapftem Pilsbier die Rede, ergänzt durch eine Auswahl weiterer Biere und klassischer Getränke. Das Lokal wird dabei nicht als Craft-Beer-Bar oder Cocktailspezialist beschrieben, sondern als Ort für unkomplizierte Bierabende, Wein oder einfache Longdrinks. Für Gäste, die eine traditionelle Kneipe mit verlässlicher Bierqualität bevorzugen, ist das ein klarer Pluspunkt.

Der Service gehört zu den meistgelobten Aspekten. Mehrere Bewertungen sprechen von engagierten, freundlichen Servicekräften, die sich um ihre Gäste kümmern und eine persönliche Bindung aufbauen. Teilweise werden die Betreiber als „Landlords“ beschrieben, die sichtbar bemüht sind, jedem einen angenehmen Abend zu ermöglichen. In manchen Stimmen zur jüngeren Entwicklung wird angemerkt, dass die neuen Betreiber nicht ganz die Ausstrahlung der Vorgängerin erreichen, der besondere Charakter des Ladens aber weiterhin spürbar sei.

Nicht alle Erfahrungen sind durchweg positiv: Vereinzelte Gäste berichten von sehr langen Wartezeiten auf das Essen sowie von Situationen, in denen erst nach etwa einer halben Stunde mitgeteilt wurde, dass bestimmte Speisen doch nicht verfügbar sind. Für hungrige Besucher, die Wert auf schnelle Küche legen, kann dies frustrierend sein. Für einen Abend, der primär auf Getränke und Gespräche ausgelegt ist, fällt dieser Punkt hingegen weniger stark ins Gewicht.

Ambiente, Einrichtung und Sauberkeit

Das Ambiente wird unterschiedlichen Wahrnehmungen unterzogen und ist ein Bereich, in dem Was nun sowohl viel Charakter als auch Kritikpunkte aufweist. Viele Gäste schätzen den urigen Eckkneipen-Flair und betonen, dass das Lokal sich durch Authentizität, Stammpublikum und echte Atmosphäre von austauschbaren, modernen Bars abhebt. Es wird als gemütlicher Treffpunkt für Freunde und Bekannte beschrieben, in dem man sich willkommen fühlt und schnell ins Gespräch kommt.

Gleichzeitig gibt es Stimmen, die mit dem Stil weniger warm werden und das Ambiente eher als „cafémäßig“ oder schlicht empfinden. Wer eine klassische, dunkle Kneipe erwartet, wird überrascht sein, weil der Raum zwar eine echte Theke besitzt, aber nicht voll auf traditionelle Kneipenoptik setzt. Kritischer wird teilweise der Zustand einzelner Bereiche gesehen: Es wird unter anderem vorgeschlagen, den Fußboden zu erneuern und die Pflanzen zu pflegen und zu vermehren, um den Gesamteindruck zu modernisieren und freundlicher zu gestalten. Auch das Thema Sauberkeit taucht auf, etwa in Hinblick auf Toiletten oder allgemeine Ordnung, mit dem Hinweis, dass hier noch Luft nach oben besteht.

Ein wiederkehrendes Thema ist der Raucherbereich. In der kalten Jahreszeit soll sich der Rauch aus dem Raucherraum stärker im übrigen Lokal bemerkbar machen, da dieser offenbar nicht optimal isoliert ist. Für Nichtraucher oder Gäste, die empfindlich auf Rauch reagieren, kann das ein deutlicher Nachteil sein, während andere genau diesen Aspekt als Teil des traditionellen Kneipencharakters sehen.

Publikum und Stimmung

Was nun wird in mehreren Erfahrungsberichten als Treffpunkt für das Viertel beschrieben, an dem sich alte Bekannte, langjährige Stammgäste und neu Hinzugezogene begegnen. Die Stimmung wird häufig als offen, herzlich und gemeinschaftsorientiert wahrgenommen. Gäste, die auf Empfehlung kommen, erleben häufig, dass sich schnell Gespräche mit Einheimischen ergeben, was das Lokal auch für Besucher, die nicht aus Hannover stammen, interessant macht.

Gleichzeitig kann das Gefühl einer eingeschworenen Gemeinschaft für manche auch ambivalent sein: Wer eine anonyme Bar mit ständig wechselndem Publikum sucht, fühlt sich möglicherweise weniger angesprochen. Für kleinere Gruppen oder Paare, die einen unkomplizierten Abend mit Getränken, Tapas und einfachen Gerichten verbringen möchten, ist die Atmosphäre dagegen ein deutlicher Pluspunkt. Mehrere Gäste erwähnen, dass sie während eines kurzen Aufenthalts in Hannover an zwei Abenden hintereinander dort eingekehrt sind, weil sie sich schnell wohlgefühlt haben.

Platzangebot, Reservierung und Erreichbarkeit

Das Lokal ist nicht groß, bietet aber ausreichend Plätze für kleinere Gruppen sowie einige Tische im Außenbereich, die besonders an warmen Tagen beliebt sind. Es wird empfohlen, bei gutem Wetter vor allem für draußen zu reservieren, da diese Plätze schnell vergeben sind. Durch seine Lage im Wohn- und Studentenviertel eignet sich Was nun gut für einen spontanen Abend nach der Arbeit, ein Treffen unter Freunden oder einen unkomplizierten Start in die Nacht, bevor man eventuell noch andere Bars oder Restaurants aufsucht.

Positiv zu erwähnen ist der barrierearme Zugang, der es auch Gästen mit eingeschränkter Mobilität erleichtert, die Kneipe zu besuchen. Zudem gibt es Anzeichen dafür, dass sowohl Vor-Ort-Verzehr als auch die Mitnahme von Speisen möglich ist, was flexibel auf unterschiedliche Bedürfnisse eingeht. Ein klassischer Lieferdienst steht hingegen nicht im Vordergrund, sodass Was nun vor allem als Ort zum Verweilen gedacht ist.

Für wen eignet sich Was nun?

Was nun spricht eine Zielgruppe an, die Wert auf persönliche Atmosphäre, faire Preise und verlässliche Getränke legt, ohne großen Wert auf aufwändige Küche oder modernes Design zu legen. Wer nach einem trendigen Restaurant mit ausgefallenen Gerichten oder nach einer stylischen Cocktailbar sucht, findet passende Alternativen in Hannover. Besucher, die eine ehrliche Kneipe mit einfacher Küche, freundlichem Service und lebendigem Viertelcharakter schätzen, können hier jedoch genau das finden, was sie von einem solchen Ort erwarten.

Für ein ungezwungenes Treffen mit Freunden, ein Bier nach Feierabend oder einen Abend mit einfachen Tapas und Snacks ist Was nun gut geeignet. Wer hingegen empfindlich auf Rauch reagiert, sehr hohen Wert auf makellose Sauberkeit oder schnelle, professionelle Restaurantküche legt, sollte diese Punkte in seine Entscheidung einbeziehen. Insgesamt zeigt sich ein Betrieb, der bewusst auf Authentizität und Nachbarschaftscharakter setzt, mit spürbaren Stärken im Service und bei den Getränken sowie einigen Schwachstellen bei Ambiente, Sauberkeit und Konsistenz der Küche.

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