was schmeckt
Zurückwas schmeckt in der Bismarckstraße 9 in Trebbin-Glau präsentiert sich als ungewöhnliche Kombination aus Feinkostladen, Restaurant, Café und grünem Biergarten und spricht damit Gäste an, die Wert auf ökologische Produkte, regionale Küche und eine entspannte Atmosphäre legen.
Im Mittelpunkt steht ein liebevoll geführter Feinkostladen, der deutlich über ein klassisches Lebensmittelgeschäft hinausgeht und eher an eine Mischung aus Delikatessengeschäft und Nachbarschaftstreff erinnert.
Die Inhaber setzen konsequent auf hochwertige, überwiegend biologische Produkte, was sich besonders in der Frischetheke mit Wurst- und Käsespezialitäten aus ökologischer Erzeugung zeigt.
Ergänzt wird das Angebot durch eine Auswahl an regionalem Obst und Gemüse, Broten und Brötchen sowie ausgesuchte Feinkostartikel wie Öle, Essige, Schokoladen, Süßwaren und besondere Spirituosen, wodurch sich der Laden auch für den Einkauf besonderer Zutaten oder kleiner Geschenke anbietet.
Der Feinkostbereich wird von vielen Gästen als Ort zum Wohlfühlen beschrieben: Die Präsentation der Waren ist sorgfältig, es duftet nach frischem Brot und Kaffee, und die Atmosphäre bleibt trotz der klaren Ausrichtung auf Qualität angenehm ungezwungen.
Positiv hervorgehoben wird immer wieder das freundliche, zugewandte Team, das bei Fragen zu Produkten oder Zubereitung mit fachkundigen Empfehlungen zur Seite steht und damit auch für weniger versierte Feinschmecker den Einstieg in hochwertige, nachhaltige Lebensmittel erleichtert.
Ein besonderes Merkmal von was schmeckt ist die Verbindung von Einkauf und Genuss vor Ort: Im Café- und Bistrobereich können Gäste aus dem Sortiment ausgewählte Produkte direkt probieren, etwa in Form von belegten Broten, kleinen Gerichten oder hausgemachtem Kuchen.
Die angebotenen Kaffeespezialitäten werden von Besuchern als aromatisch und sorgfältig zubereitet beschrieben, dazu passt das Angebot an frisch gebackenen Kuchen und Torten, die eine kleine Auszeit während oder nach dem Einkauf ermöglichen.
Hier zeigt sich die Stärke des Konzepts: Wer regionale Produkte schätzt, kann diese nicht nur kaufen, sondern in einer ruhigen, persönlichen Umgebung genießen und kennenlernen.
Neben dem Tagesgeschäft im Laden bildet das „Kleine Restaurant“ einen eigenständigen Baustein des kulinarischen Angebots von was schmeckt.
Es öffnet an ausgewählten Terminen und bietet dann ein Menü mit frisch zubereiteten, handwerklich gekochten Gerichten, die sich eng an die eigenen Produkte aus Laden und Feinkostsortiment anlehnen.
Gäste berichten, dass die Küche Gerichte ausführlich erklärt und passende Weinempfehlungen ausspricht, was besonders für Genießer interessant ist, die sich gern auf neue Kombinationen einlassen und Hintergrundinformationen zu den Zutaten schätzen.
Die Speisekarte umfasst sowohl Fleischgerichte als auch vegetarische und vegane Optionen, wobei vor allem die Qualität der Bio-Zutaten und die stimmige Abstimmung von Beilagen hervorgehoben werden.
Für Feinschmecker, die ein kleines, persönliches Bio-Restaurant bevorzugen, das bewusst auf Massenbetrieb verzichtet, ist dieses Konzept attraktiv, allerdings sollte man wegen der begrenzten Plätze und der speziellen Öffnungstage eine gewisse Planung einrechnen.
Unter freiem Himmel setzt der Grüne Biergarten einen weiteren Akzent: Auf einer bepflanzten Fläche mit großen Bäumen und viel Grün werden in der warmen Jahreszeit Biergarten-Klassiker mit einem deutlich höheren Anspruch an Herkunft und Qualität serviert.
Typische Speisen wie Würstchen, Burger oder andere herzhafte Snacks werden in Bio-Qualität angeboten, wobei besonders der Peacetown-Burger – auch vegetarisch oder vegan erhältlich – in vielen Beschreibungen als Highlight genannt wird.
Dazu kommen regionale Biere vom Fass, sorgfältig ausgewählte Weine und ein „Überraschungs-Zapfhahn“ für wechselnde Sorten, die dazu einladen, Neues kennenzulernen.
Gäste loben das rustikale, ungezwungene Ambiente im Freien, das durch Holzmöbel, viel Grün und eine lockere Atmosphäre geprägt ist.
Positiv fällt außerdem ein kreativer Spielbereich für Kinder auf, der zwar nicht riesig, aber ungewöhnlich gestaltet ist und Familien einen zusätzlichen Anreiz bietet, den Biergarten zu besuchen.
Ein Pluspunkt für Radreisende ist die Möglichkeit, E‑Bikes an einer Lade-Station im Bereich des Biergartens aufzuladen, was den Standort für Ausflügler attraktiv macht.
Die Angebote von was schmeckt gehen über den klassischen Restaurant- und Café-Betrieb hinaus: Für private Feiern, Firmenevents oder andere Anlässe bietet das Team ein Bio-Catering an, das Buffets mit Fokus auf ökologischen, saisonalen Zutaten zusammenstellt.
Damit spricht das Unternehmen nicht nur Einzelgäste an, sondern auch Gastgeber, die Wert auf hochwertige, nachhaltige Speisen bei ihren Veranstaltungen legen.
Darüber hinaus werden Veranstaltungen wie Afterwork-Abende mit entspannter Musik angekündigt, bei denen Gäste den Feierabend mit kleinen Gerichten, Getränken und lockerer Stimmung verbinden können.
Die Mischung aus Einzelhandel, Café, Restaurant, Biergarten und Event-Küche sorgt für eine große Bandbreite an Nutzungsmöglichkeiten, was viele Stammkunden zu schätzen wissen, die den Ort für unterschiedliche Anlässe nutzen – vom alltäglichen Einkauf bis hin zum festlichen Anlass.
Auch im Innenbereich bemüht sich was schmeckt um eine Atmosphäre, die nicht nur kulinarisch, sondern auch geistig inspiriert: Eine kleine Leseecke mit Büchern rund um Persönlichkeitsentwicklung und Selbstwirksamkeit lädt dazu ein, bei Kaffee oder Tee zu verweilen und in Ruhe zu lesen.
Einige Gäste nutzen den Laden beziehungsweise den Sitzbereich inzwischen sogar als Coworking-ähnlichen Ort, um in ruhiger Umgebung zu arbeiten oder Besprechungen in einem informellen Rahmen abzuhalten.
Das unterstreicht, dass was schmeckt nicht nur als Verkaufsraum und Gastronomie-Betrieb verstanden werden will, sondern als Treffpunkt, an dem Genuss, Austausch und Inspiration zusammenkommen.
Die Rückmeldungen der Gäste fallen überwiegend sehr positiv aus: Immer wieder werden die Freundlichkeit des Personals, die Liebe zum Detail bei der Produktauswahl und die Qualität der Speisen hervorgehoben.
Besucher betonen, dass jedes Gericht ausführlich erklärt wird, inklusive Zutaten, Herkunft und passenden Weinempfehlungen, was insbesondere bei den Menüs im Kleinen Restaurant auffällt.
Der Biergarten wird als charmant, grün und angenehm ruhig wahrgenommen, die Bio-Gerichte und veganen Optionen erhalten viel Lob und werden als wohlschmeckend und frisch beschrieben.
Viele Bewertungen vermitteln den Eindruck, dass was schmeckt für die Region eine Besonderheit ist, weil hier ein ungewöhnlich vielfältiges und qualitätsorientiertes Konzept verwirklicht wird, das man eher aus größeren Städten kennt.
Dennoch bleibt die Kritik nicht ganz aus, und gerade diese Punkte sind für potenzielle Gäste wichtig.
Ein wiederkehrender Kritikpunkt betrifft die Organisation im Biergarten, insbesondere in Stoßzeiten: So wird vereinzelt berichtet, dass das Küchenteam sich trotz wartender Gäste längere Pausen gönnt und Bestellungen dadurch deutlich verzögert werden.
In einem Fall fühlten sich Gäste um die Mittagszeit nicht ernst genommen, weil trotz mehrerer Nachfragen kein Essen zubereitet wurde und man den Ort nach längerer Wartezeit unverrichteter Dinge wieder verlassen hat.
Solche Situationen wirken auf Besucher verständlicherweise unprofessionell und stehen im Kontrast zu den zahlreichen sehr positiven Bewertungen, zeigen aber, dass die Abläufe bei hoher Nachfrage anfällig für Engpässe sein können.
Da ein Teil der Angebote – wie das Kleine Restaurant oder der Grüne Biergarten – nur saisonal oder an bestimmten Tagen geöffnet ist, kann es außerdem vorkommen, dass spontane Besuche nicht immer mit dem vollen Programm belohnt werden.
Gerade wer ein warmes Abendessen im Biergarten oder ein mehrgängiges Menü im Restaurant einplant, sollte sich vorher über aktuelle Öffnungszeiten und Veranstaltungstermine informieren.
Zudem ist der Anspruch an Bio-Qualität und Feinkost naturgemäß mit einem etwas höheren Preisniveau verbunden, was von vielen Gästen aufgrund der gebotenen Qualität akzeptiert wird, aber nicht jedem Budget entgegenkommt.
Für Familien mit mehreren Kindern oder größere Gruppen kann der Besuch daher je nach Bestellverhalten spürbar teurer werden als in einfachen Ausflugslokalen.
Trotz dieser Einschränkungen überwiegt für viele Gäste der Mehrwert des durchdachten Gesamtkonzepts.
Wer eine Mischung aus Feinkostgeschäft, Café, kleinem Restaurant und entspanntem Biergarten sucht, findet in was schmeckt einen vielseitigen Anlaufpunkt, der Alltagseinkauf, Genuss und Entspannung kombiniert.
Die starke Ausrichtung auf Bio-Produkte, die Möglichkeit, vegetarisch und vegan zu essen, sowie die Verbindung von Laden, Gastronomie und Veranstaltungen machen den Betrieb besonders interessant für bewusste Genießer, Paare, Familien und kleine Gruppen, die Wert auf Qualität und Atmosphäre legen.
Wer hingegen vor allem schnelle, durchgängige Küche ohne Wartezeiten erwartet oder sehr preisbewusst unterwegs ist, sollte die genannten Punkte im Hinterkopf behalten und gegebenenfalls eher den Feinkostkauf oder eine Kaffee- und Kuchenpause einplanen, statt ein volles Menü zur Stoßzeit einzuplanen.
Insgesamt bietet was schmeckt damit ein profilreiches Angebot für Menschen, die nachhaltige Produkte, eine persönliche Atmosphäre und eine abwechslungsreiche, bio-orientierte Küche schätzen, und ist in dieser Form in der Region nur selten zu finden.