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Zum Gemalten Haus

Zum Gemalten Haus

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Schweizer Str. 67, 60594 Frankfurt am Main, Deutschland
Deutsches Restaurant Restaurant
8.6 (5797 Bewertungen)

Zum Gemalten Haus ist eine traditionelle Apfelweinstube mit langer Geschichte, in der regionale hessische Küche und Restaurant-Atmosphäre im Mittelpunkt stehen. Wer klassische Frankfurter Spezialitäten in authentischer Umgebung sucht, findet hier einen Ort, an dem viele Einheimische und Gäste seit Jahren zusammenkommen.

Schon beim Betreten fällt die besondere Gestaltung auf: Holzvertäfelung, große Wandmalereien mit hessischen Landschaften und Szenen aus dem Sachsenhäuser Alltag prägen den Charakter der Gaststube. Die Räume reichen weit nach hinten, sodass wesentlich mehr Plätze zur Verfügung stehen, als die Fassade zunächst vermuten lässt. Dadurch eignet sich das Lokal sowohl für Paare und kleine Gruppen als auch für größere Runden, die einen lebhaften Abend in einem traditionellen Gasthaus mit regionalem Fokus verbringen möchten.

Der Name Zum Gemalten Haus erklärt sich durch die auffälligen Malereien an der Fassade und im Innenraum, die das historische Flair unterstreichen. Viele Gäste beschreiben die Stimmung als urig, bodenständig und typisch für eine Frankfurter Apfelweinkneipe. Wer eine ruhige, intime Umgebung erwartet, sollte sich bewusst sein, dass hier oft ein hoher Geräuschpegel herrscht, gerade an Wochenenden und zu Messezeiten. Andere empfinden genau diese Lebendigkeit als Teil der besonderen Atmosphäre, die ein traditionelles Lokal dieser Art ausmacht.

Apfelwein und Getränkeauswahl

Eine zentrale Rolle spielt der Apfelwein, der im Keller des Hauses in großen Holzfässern reift und nach einem eigenen Hausrezept gekeltert wird. Damit bleibt Zum Gemalten Haus eng mit der regionalen Apfelweinkultur verbunden, die für Frankfurt und insbesondere Sachsenhausen typisch ist. Viele Gäste schätzen den Apfelwein als charakteristisches Getränk, das zu den deftigen Speisen passt, andere greifen lieber zu Bier oder gespritzten Varianten, wenn sie mit dem herben Geschmack weniger vertraut sind.

  • Hausgekelteter Apfelwein aus Holzfässern im Keller.
  • Gespritzte Varianten für Einsteiger, etwa mit Wasser oder Limonade.
  • Alternativ eine große Auswahl an Bier, das mittlerweile häufig bestellt wird.

Einige Stimmen merken an, dass der Apfelwein geschmacklich nicht jedem zusagt und teilweise als eher durchschnittlich empfunden wird, während andere ihn als etwas Besonderes hervorheben. Positiv fällt auf, dass man inzwischen nicht mehr ausschließlich auf Tradition pocht, sondern auch Bier und andere Getränke selbstverständlich angeboten werden. Für Gäste, die vor allem ein uriges Apfelweinlokal erleben möchten, bleibt der Apfelwein dennoch der Kern der Erfahrung.

Küche und Spezialitäten

Die Speisekarte orientiert sich klar an regionaler, deutscher Hausmannskost mit Fokus auf Frankfurter Klassikern. Von Rippchen und Blutwurst über Handkäs bis hin zur Grünen Soße wird ein breites Spektrum typischer Gerichte angeboten, die das Profil als traditionelle Apfelweinstube prägen. Viele Speisen werden als deftig, sättigend und geschmacklich solide bis sehr gut beschrieben, was insbesondere für Gäste attraktiv ist, die eine authentische deutsche Küche suchen.

  • Rippchen auf Sauerkraut oder mit Püree als Klassiker des Hauses.
  • Frankfurter Schnitzel vom Kalb mit Grüner Soße und Bratkartoffeln.
  • Handkäs mit Musik und verschiedene Brotzeiten mit Wurst- und Käseauswahl.
  • Hausgemachte regionale Gerichte wie Blut- und Leberwurst, Spundekäs und gemischte Wurstplatten.

Gäste loben häufig die Qualität der klassischen Frankfurter Gerichte, etwa Schnitzel mit Grüner Soße, Handkäs oder deftige Platten, die sich zum Teilen eignen. Besonders Gruppen schätzen, dass es viele herzhafte Speisen gibt, die gut zu einem geselligen Abend in einem traditionellen Restaurant passen. Lob erhält auch die Frische und Authentizität der Produkte, die laut Karte aus der Region stammen. Kritisch wird vereinzelt angemerkt, dass Portionen im Vergleich zu früher kleiner wirken oder einzelne Komponenten – etwa Bratkartoffeln – nicht immer die erwartete Qualität erreichen und teilweise als zu fettig oder lieblos beschrieben werden.

Stärken der Küche

Als Stärke der Küche gilt die konsequente Ausrichtung auf regionale Gerichte, die für Gäste aus dem In- und Ausland einen klaren kulinarischen Bezugspunkt bieten. Wer Frankfurter Klassiker wie Rippchen, Grüne Soße, Handkäs oder Hausmacher Wurst sucht, findet hier eine breite Auswahl in einem klar auf Apfelwein- und Ebbelwoi-Küche spezialisierten Lokal. Auch die Möglichkeit, Platten für mehrere Personen zu bestellen, wird positiv hervorgehoben, da dies gesellige Abende erleichtert.

Schwächen und Verbesserungspotenzial

Neben überwiegend positiver Resonanz gibt es Punkte, die Gäste kritisch sehen und die für potenzielle Besucher wichtig sein können. Wiederkehrend werden gelegentliche Qualitätsschwankungen bei einzelnen Beilagen erwähnt, insbesondere bei Bratkartoffeln, die von einigen als zu weich oder stark fettig beschrieben werden. Auch der Eindruck, dass Portionsgrößen über die Jahre etwas abgenommen haben, wird vereinzelt genannt. Für ein stark frequentiertes, traditionelles Gasthaus sind solche Schwankungen nicht ungewöhnlich, sollten aber im Bewusstsein der Gäste sein.

Service, Stimmung und Publikum

Der Service wird sehr unterschiedlich wahrgenommen und ist einer der Hauptpunkte, bei denen sich die Meinungen der Gäste teilen. Viele erleben die Bedienung als freundlich, aufmerksam und im positiven Sinne locker, typisch für den „Sachsenhäuser Stil“, der direkt, manchmal ruppig, aber herzlich wirkt. Gerade Stammgäste und wiederkehrende Besucher wissen diese Art von Umgangston zu schätzen und empfinden sie als Teil der Authentizität des Restaurants.

Es gibt jedoch auch Berichte, in denen Gäste den Ton mancher Mitarbeitenden als unfreundlich oder zu schroff empfinden. Situationen bei hoher Auslastung, Tischanfragen kurz vor Reservierungen oder Missverständnisse können dazu führen, dass sich Besucher nicht in jedem Moment willkommen fühlen. Wer eine eher distanzierte, durchgängig formelle Bedienung erwartet, könnte deshalb irritiert sein. Gleichzeitig wird deutlich, dass viele trotz solcher Erfahrungen wiederkommen, weil sie die Gesamtleistung aus Stimmung, Essen und Tradition überzeugt.

Die Stimmung im Gastraum ist häufig laut und lebhaft, was von manchen als integraler Bestandteil der Apfelweinkultur wahrgenommen wird. Der Mix aus Touristen, Einheimischen und Gruppen sorgt für viel Bewegung, Gespräche und Geräuschpegel – ideal für gesellige Abende, weniger geeignet für ruhige Gespräche. Positiv hervorgehoben wird, dass man sich auch zu später Stunde sicher fühlt und das Umfeld als friedlich beschrieben wird, selbst wenn viele Gäste nach einem langen Abend nach Hause gehen.

Eignung für verschiedene Gästegruppen

Zum Gemalten Haus spricht unterschiedliche Zielgruppen an, die alle etwas anderes suchen, aber die gleiche traditionelle Basis teilen. Reisende, die regionale Küche kennenlernen möchten, erhalten hier einen konzentrierten Eindruck von Frankfurter Spezialitäten in einem etablierten Restaurant. Für sie steht meist die Kombination aus Apfelwein, deftigen Speisen und der typischen Atmosphäre mit Wandmalereien und Holzinterieur im Vordergrund.

  • Touristen, die traditionelle Apfelweinstuben erleben wollen.
  • Einheimische, die seit Jahren kommen und die Lebendigkeit schätzen.
  • Gruppen, die einen geselligen Abend mit reichlich Essen und Getränken planen.

Weniger geeignet ist das Haus für Gäste, die gezielt nach vegetarischer oder veganer Küche suchen, da der Fokus klar auf Fleisch- und Wurstgerichten sowie regionalen Klassikern liegt. Auch für sehr ruhige, intime Abende ist das lebhafte Umfeld nur eingeschränkt passend. Wer hingegen authentische, bodenständige Frankfurter Küche in einem traditionellen Gasthaus erleben möchte, findet hier ein Angebot, das viele Jahre gewachsen ist und sich in der Stadt etabliert hat.

Preisniveau und Gesamtfazit für Besucher

Das Preisniveau bewegt sich im mittleren Bereich und wird von vielen Gästen als angemessen bis gut bewertet. Die Speisekarte zeigt, dass klassische Gerichte wie Rippchen, Schnitzelvarianten oder Tatar im Rahmen dessen liegen, was man in einer etablierten Apfelweinstube dieser Größe erwarten kann. Gäste betonen, dass Preis und Leistung vor allem bei den traditionellen Speisen stimmig sind, gerade wenn man die zentrale Lage und die Popularität des Restaurants berücksichtigt.

Zusammengefasst bietet Zum Gemalten Haus eine ausgeprägte Mischung aus Tradition, regionaler Küche und lebendiger Apfelweinstuben-Atmosphäre. Zu den klaren Pluspunkten zählen die authentische Einrichtung, der hausgekelterte Apfelwein, die breite Auswahl an Frankfurter Klassikern und die Eignung für gesellige Abende in größerer Runde. Auf der anderen Seite stehen Punkte wie der oft hohe Geräuschpegel, gelegentlich als ruppig wahrgenommener Service und vereinzelte Kritik an Beilagenqualität oder Portionsgrößen. Für potenzielle Gäste, die eine traditionelle Apfelweinstube mit regionaler Küche suchen und mit sehr lebendiger Stimmung gut zurechtkommen, ist Zum Gemalten Haus eine Adresse, die den typischen Charakter eines Frankfurter Restaurants mit Apfelweinfokus deutlich widerspiegelt.

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